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  <ntv:article ntv:readingtime="3" ntv:layout="detail" ntv:author="Markus Mechnich" ntv:publishdate="01.02.2010 09:37" ntv:section="Auto" ntv:id="705520" ntv:homesection="Auto" ntv:url="https://apps.n-tv.de/auto/Der-iOn-kommt-article705520.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Der iOn kommt</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Peugeot unter Strom</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die automobile Zukunft rückt immer näher. Waren es bisher eher Feldversuche, die die Hersteller mit ausgesuchten Kunden unternahmen, so werden in diesem Jahr auch weitere Serienmodelle auf den Markt kommen. Ganz vorne dabei ist der Peugeot iOn, der ab Oktober zu haben sein wird. n-tv.de durfte schon mal eine Runde drehen.</ntv:field>
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      <ntv:field ntv:name="caption">Soll im Oktober zu haben sein: Peugeots iOn.</ntv:field>
      <ntv:field ntv:name="credits">Markus Mechnich</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Die Bedingungen sind nicht gerade ideal für ein Elektrofahrzeug im klirrend kalten Berlin, Minusgrade nicht unbedingt förderlich für Batterien von Elektroautos. Doch der iOn fährt ohne zu Murren vor und wartet auf seine ersten Tester. In Kooperation mit Mitsubishi hat der französische PSA-Konzern das Auto entwickelt, das baugleich mit dem i-MiEV der Japaner ist. Es ist ein vielversprechender Ansatz, aus den Weissagungen zahlreicher Experten über die nahe Zukunft der Elektromobilität Wahrheit werden zu lassen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Was wir in Berlin erfahren dürfen ist noch ein Vorserienmodell. "500 Fahrzeuge werden uns ab Oktober zur Verfügung stehen", verspricht Thomas Schalberger, Chef der deutschen Presseabteilung von Peugeot. Die sollen an die Kunden gebracht werden. "Wir haben schon mehr als 2000 Vorbestellungen", sagt er nicht ohne Stolz.</p><p>Das ist durchaus nachvollziehbar, wenn man sich die Eckdaten des Autos genauer ansieht. Bis zu 130 Kilometer kann der kleine Stromer auf einen Schlag fahren, allerdings bei gemächlicher Gangart. Dann muss geladen werden. Die durchschnittlich täglich gefahrene Strecke der Autofahrer in Deutschland liegt bei etwas mehr als 20 Kilometer. Das würde also passen.</p><h3>Zu Hause in der Großstadt</h3><div id="655234"></div><p>"Der iOn ist sicher nichts für ländliche Gebiete", grenzt Schalberger das Einsatzgebiet ein. "Vielmehr ist er eine ideale Lösung für urbane Gebiete, wie Berlin eines ist." Dafür spricht auch die Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometer, die das Fahrzeug maximal auf die Räder bringt. Absolut ausreichend für städtische Gebiete, Pendler dürften damit dagegen weniger glücklich werden.</p><p>Sechs Stunden dauert ein vollständiger Ladezyklus. Das ist viel Zeit, die sich bei den meisten Nutzern wohl nur über Nacht findet. An einem Starkstromanschluss kann das Auto aber auch in einer halben Stunde rund 80 Prozent seiner Batteriekapazität wieder herstellen. Nur der ist nicht gerade an jeder Ecke zu finden. Deshalb will man zusammen mit Stromkonzernen, in Deutschland ist es RWE, eine Infrastruktur schaffen. Eine Absatzmöglichkeit sieht Schalberger im Bereich der Businesskunden. Gerade Behördenfahrzeuge sind oft nur wenige Kilometer am Tag unterwegs und werden meist an einem festen Platz geparkt. "Das ist eine ideale Anwendung", sagt Schalberger.</p><h3>Drehmoment in allen Lebenslagen</h3><p>Allerdings muss dazu das Auto noch etwas standfester gemacht werden. Der iOn transportiert uns nahezu geräuschlos durch Berlins Mitte. Doch die blinkende Ladeanzeige bereitet uns zwischendurch doch etwas Sorge. Als auch der letzte Balken auf der Anzeige verschwindet, befürchten wir in der Nähe des Potsdamer Platzes Schiffbruch zu erleiden. Es bleibt uns erspart. Wir erreichen weiterhin stromangetrieben wieder die Basis.</p><div id="native11"></div><p>Beim Fahren zeigt sich der große Vorteil von Elektromotoren. Über 64 PS (47 kW) verfügt der iOn nominell, aber das Drehmoment von 150 Newtonmeter steht über die ganze Bandbreite der Drehzahlen zur Verfügung. Damit geht es im iOn flott voran, man wundert sich fast. Denn mit einem Leergewicht von 1100 Kilogramm ist der Elektro-Franzose nicht unbedingt ein Leichtgewicht für seine Größe. Das Auto ist nur knapp 3,50 Meter lang und 1,48 Meter breit.</p><h3>Eingeschränkter Nutzwert</h3><p>Drinnen sollen vier Personen Platz finden. Das gelingt auch, selbst wenn es im Fond doch beengt zugeht. Und auch der Kofferraum ist mit 170 Litern sehr überschaubar - nicht unbedingt die Domäne des E-Mobils. Dafür schnurrt das Auto mühelos auf 60 Stundenkilometer. Auch sonst zeigt der iOn sich als ein recht braves Auto. Das Fahrwerk ist der Karosserie entsprechend gut gedämpft, aber relativ weich aufgehängt.</p><div id="mid1"></div><div id="705519"></div><p>Noch ist der iOn innen recht spartanisch ausgestattet. "Zu 80 Prozent" entspreche das Auto, das wir in Berlin fahren durften, dem kommenden Serienfahrzeug, sagt Peugeot-Mann Schalberger. Noch ist unser iOn ein Rechtslenker. Da wartet noch ein bisschen Arbeit auf die Techniker der Franzosen. Vor allem in Sachen Qualität, denn das Auto zeigte in der Verarbeitung so einige Schwächen.</p><h3>Saftiger Preis zu erwarten</h3><p>Dennoch, wenn so die Elektromobilität der Zukunft aussieht, dann können wir gut damit leben. Der iOn zeigt keine Nachteile im Fahrverhalten und lässt durchaus spritzig bewegen. Wie alltagstauglich das Auto wirklich ist, muss ein ausgedehnter Test zeigen. Der Grundstein ist schon mal gelegt. Wenn der iOn im Oktober kommt, dürfte er den Markt der Kleinwagen durchaus durcheinanderwirbeln.</p><p>Einen Haken hat das Ganze: Auch wenn Peugeot noch keine Preise nennen will - unter 30.000 Euro wird der Elektro-Franzose nicht zu haben sein. Das ist schon ein Wort. Aber wenn er sich, wie es heißt, für rund 1,30 Euro komplett aufladen lässt, wäre der happige Aufpreis durchaus wieder einzufahren.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Die Bedingungen sind nicht gerade ideal für ein Elektrofahrzeug im klirrend kalten Berlin, Minusgrade nicht unbedingt förderlich für Batterien von Elektroautos. Doch der iOn fährt ohne zu Murren vor und wartet auf seine ersten Tester. In Kooperation mit Mitsubishi hat der französische PSA-Konzern das Auto entwickelt, das baugleich mit dem i-MiEV der Japaner ist. Es ist ein vielversprechender Ansatz, aus den Weissagungen zahlreicher Experten über die nahe Zukunft der Elektromobilität Wahrheit werden zu lassen.</p>
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      <p>Was wir in Berlin erfahren dürfen ist noch ein Vorserienmodell. "500 Fahrzeuge werden uns ab Oktober zur Verfügung stehen", verspricht Thomas Schalberger, Chef der deutschen Presseabteilung von Peugeot. Die sollen an die Kunden gebracht werden. "Wir haben schon mehr als 2000 Vorbestellungen", sagt er nicht ohne Stolz.</p>
      <p>Das ist durchaus nachvollziehbar, wenn man sich die Eckdaten des Autos genauer ansieht. Bis zu 130 Kilometer kann der kleine Stromer auf einen Schlag fahren, allerdings bei gemächlicher Gangart. Dann muss geladen werden. Die durchschnittlich täglich gefahrene Strecke der Autofahrer in Deutschland liegt bei etwas mehr als 20 Kilometer. Das würde also passen.</p>
      <h3>Zu Hause in der Großstadt</h3>
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      <p>"Der iOn ist sicher nichts für ländliche Gebiete", grenzt Schalberger das Einsatzgebiet ein. "Vielmehr ist er eine ideale Lösung für urbane Gebiete, wie Berlin eines ist." Dafür spricht auch die Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometer, die das Fahrzeug maximal auf die Räder bringt. Absolut ausreichend für städtische Gebiete, Pendler dürften damit dagegen weniger glücklich werden.</p>
      <p>Sechs Stunden dauert ein vollständiger Ladezyklus. Das ist viel Zeit, die sich bei den meisten Nutzern wohl nur über Nacht findet. An einem Starkstromanschluss kann das Auto aber auch in einer halben Stunde rund 80 Prozent seiner Batteriekapazität wieder herstellen. Nur der ist nicht gerade an jeder Ecke zu finden. Deshalb will man zusammen mit Stromkonzernen, in Deutschland ist es RWE, eine Infrastruktur schaffen. Eine Absatzmöglichkeit sieht Schalberger im Bereich der Businesskunden. Gerade Behördenfahrzeuge sind oft nur wenige Kilometer am Tag unterwegs und werden meist an einem festen Platz geparkt. "Das ist eine ideale Anwendung", sagt Schalberger.</p>
      <h3>Drehmoment in allen Lebenslagen</h3>
      <p>Allerdings muss dazu das Auto noch etwas standfester gemacht werden. Der iOn transportiert uns nahezu geräuschlos durch Berlins Mitte. Doch die blinkende Ladeanzeige bereitet uns zwischendurch doch etwas Sorge. Als auch der letzte Balken auf der Anzeige verschwindet, befürchten wir in der Nähe des Potsdamer Platzes Schiffbruch zu erleiden. Es bleibt uns erspart. Wir erreichen weiterhin stromangetrieben wieder die Basis.</p>
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      <h3>Eingeschränkter Nutzwert</h3>
      <p>Drinnen sollen vier Personen Platz finden. Das gelingt auch, selbst wenn es im Fond doch beengt zugeht. Und auch der Kofferraum ist mit 170 Litern sehr überschaubar - nicht unbedingt die Domäne des E-Mobils. Dafür schnurrt das Auto mühelos auf 60 Stundenkilometer. Auch sonst zeigt der iOn sich als ein recht braves Auto. Das Fahrwerk ist der Karosserie entsprechend gut gedämpft, aber relativ weich aufgehängt.</p>
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      <h3>Saftiger Preis zu erwarten</h3>
      <p>Dennoch, wenn so die Elektromobilität der Zukunft aussieht, dann können wir gut damit leben. Der iOn zeigt keine Nachteile im Fahrverhalten und lässt durchaus spritzig bewegen. Wie alltagstauglich das Auto wirklich ist, muss ein ausgedehnter Test zeigen. Der Grundstein ist schon mal gelegt. Wenn der iOn im Oktober kommt, dürfte er den Markt der Kleinwagen durchaus durcheinanderwirbeln.</p>
      <p>Einen Haken hat das Ganze: Auch wenn Peugeot noch keine Preise nennen will - unter 30.000 Euro wird der Elektro-Franzose nicht zu haben sein. Das ist schon ein Wort. Aber wenn er sich, wie es heißt, für rund 1,30 Euro komplett aufladen lässt, wäre der happige Aufpreis durchaus wieder einzufahren.</p>
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