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  <ntv:article ntv:readingtime="3" ntv:layout="detail" ntv:author="Axel F. Busse" ntv:publishdate="10.01.2010 12:19" ntv:section="Auto" ntv:id="672771" ntv:homesection="Auto" ntv:url="https://apps.n-tv.de/auto/Peugeot-erfindet-sich-neu-article672771.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Wenige Tage vor einer der wichtigsten Auto-Fachmessen der Welt in Detroit ist Peugeot dabei, sich neu zu erfinden: Das am Freitag gestartete Unternehmensprojekt bringt neue Ideen für Modelle, Märkte, Markenidentität und Mobilität. Es soll Peugeot bis 2015 zum siebtgrößten Hersteller weltweit machen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Bisher stehen die Franzosen auf dem zehnten Platz. Als Symbol für die tief greifenden Änderungen hat das zusammen mit Citroën zum PSA-Staatskonzern gehörende Unternehmen die Begriffe "Motion & Emotion" erkoren. Optisch wird der neue Schwung durch ein verändertes Markenlogo versinnbildlicht, das den traditionellen Löwen in neuer Pose und auf den Fahrzeugen mit einem prägnanteren plastischen Ausdruck präsentiert.</p><h3>Peugeot hegt große Ziele</h3><p>Mit einer an Show-Effekten reichen Inszenierung stellte Generaldirektor Jean-Marc Gales in Paris der internationalen Presse das Projekt vor. Bis zum Jahr 2012 sollen nicht weniger als 14 neue Modelle den Anspruch untermauern, zu den bedeutendsten Autoherstellern weltweit zu zählen. Nicht nur mit vierrädrigen Produkten will Peugeot seinen Beitrag zur Massenmobilität verstärken, sondern auch auf drei und zwei Rädern. Bekanntlich finden Fahrradfreunde schon seit Jahrzehnten bei der Löwenmarke anspruchsvolle Produkte für Sport und Freizeit, ein Hybrid-Roller mit zwei Vorderrädern steht kurz vor der Serienreife.</p><div id="655234"></div><p>Mit rund 138.000 Neuzulassungen war Deutschland für Peugeot auch im Jahr 2009 nach dem Heimatmarkt das zweitwichtigste Absatzgebiet. Dass sich dies ändern wird, ist absehbar. Im gleichen Zeitraum wurden in China schon rund 111.000 Fahrzeuge verkauft. "Wir haben ein sehr gut gefülltes Auftragsbuch", ließ Jean-Marc Gales wissen, "und wir wollen in China künftig deutlich mehr Autos absetzen". Die Bedeutung, die China von der Peugeot-Führungsregie beigemessen wird, ist an der Tatsache abzulesen, dass der Nachfolger des Modells 408 am 25. Januar im Reich der Mitte der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Später soll das neue Fahrzeug auch in Brasilien angeboten werden.</p><h3>Intention Marken-Aufwertung</h3><p>Laut Gales wird die globale Produktoffensive auf drei Säulen stehen. Die Antriebsformen werden Elektro-, Diesel-Hybrid und herkömmliche thermische Antriebe umfassen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Kleinwagen BB1 zu, der vier Personen auf rein elektrischer Basis, also vollkommen emissionsfrei, befördern kann. Der in Paris gezeigte Prototyp sei nicht als 100-prozentiges Abbild des Serienfahrzeugs zu sehen, "aber wenn er verändert wird", so Gales, "dann wird er besser". </p><p>Besser noch als das modifizierte Löwen-Logo soll der Sportwagen SR1 eine Aussicht auf das künftige Peugeot-Design geben. Chef-Designer Jean-Pierre Ploué sieht eine Hauptaufgabe des Stylings darin, "die Marke aufzuwerten". Die neue Formensprache müsse elegant und athletisch, aber auch sinnlich und raffiniert sein. Schließlich, so bekräftigte Jean-Marc Gales, gehe es auch darum, innerhalb des PSA-Konzerns "die Identität von Peugeot differenzierter darzustellen". Die bisherige Praxis, mit Citroën Plattformen, Module und Motoren zu teilen, werde aber nicht in Frage gestellt.</p><div id="native11"></div><h3>Abkehr von Gewohntem</h3><p>An den Modellbezeichnungen BB1 oder SR1 ist eine weitere Abkehr vom Gewohnten abzulesen. Die bisherige strenge Modell-Nomenklatura mit drei- oder vierstelligen Ziffern gehört der Vergangenheit an, das für dieses Jahr angekündigte Elektromobil aus der Zusammenarbeit mit Mitsubishi ("iOn") ist ein weiterer Beleg dafür. Für dieses Fahrzeug gebe es bereits 2000 Vorbestellungen, hieß es. Parallel dazu wird an neuen Motorkonzepten gearbeitet. Ein 3-Zylinder-Benzinmotor wird ab 2012 der Peugeot-Beitrag zum allgemeinen Downsizing-Trend. Selbst das Pick-Up-Segment, das in Europa zwar eine untergeordnete, in den Entwicklungs- und Schwellenländern aber eine große Rolle spielt, wird künftig nicht mehr ohne einen Mitbewerber von Peugeot bleiben: 2012 soll er auf den Markt kommen.</p><p>Da der jetzt angekündigte Markenplan alle Unternehmensbereiche umfasst, von der Organisationsstruktur bis zum Design des Briefpapiers und der Visitenkarten, bleibt natürlich auch für die Händler noch eine Menge Arbeit zu leisten. Als wichtige Schnittstelle zu den Kunden misst Jean-Marc Gales ihnen eine bedeutende Rolle zu. Sie werden nicht zuletzt für die Umsetzung einer originellen Mobilitätsidee gebraucht, die ebenfalls zum großen Plan gehört: Auch Nicht-Kunden werden sich mit Hilfe von Peugeot einen Mobilitätszuwachs verschaffen können.</p><div id="mid1"></div><p>Die Idee: Unter Zuhilfenahme des Internets können Interessierte sich auf eine spezielle Wertkarte Punkte für einen Mobilitätskredit laden. Der kann dann, je nach Wunsch und Höhe, beim Händler für die Nutzung von Produkten eingelöst werden. So kann auch der, der kein Löwenfahrzeug sein eigen nennt, sich beim Händler für bestimmte Zeit einen Scooter für den City-Ausflug, ein Fahrrad für den Kurzurlaub oder ein Cabrio für das Wochenende holen.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Wenige Tage vor einer der wichtigsten Auto-Fachmessen der Welt in Detroit ist Peugeot dabei, sich neu zu erfinden: Das am Freitag gestartete Unternehmensprojekt bringt neue Ideen für Modelle, Märkte, Markenidentität und Mobilität. Es soll Peugeot bis 2015 zum siebtgrößten Hersteller weltweit machen.</p>
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      <p>Bisher stehen die Franzosen auf dem zehnten Platz. Als Symbol für die tief greifenden Änderungen hat das zusammen mit Citroën zum PSA-Staatskonzern gehörende Unternehmen die Begriffe "Motion &amp; Emotion" erkoren. Optisch wird der neue Schwung durch ein verändertes Markenlogo versinnbildlicht, das den traditionellen Löwen in neuer Pose und auf den Fahrzeugen mit einem prägnanteren plastischen Ausdruck präsentiert.</p>
      <h3>Peugeot hegt große Ziele</h3>
      <p>Mit einer an Show-Effekten reichen Inszenierung stellte Generaldirektor Jean-Marc Gales in Paris der internationalen Presse das Projekt vor. Bis zum Jahr 2012 sollen nicht weniger als 14 neue Modelle den Anspruch untermauern, zu den bedeutendsten Autoherstellern weltweit zu zählen. Nicht nur mit vierrädrigen Produkten will Peugeot seinen Beitrag zur Massenmobilität verstärken, sondern auch auf drei und zwei Rädern. Bekanntlich finden Fahrradfreunde schon seit Jahrzehnten bei der Löwenmarke anspruchsvolle Produkte für Sport und Freizeit, ein Hybrid-Roller mit zwei Vorderrädern steht kurz vor der Serienreife.</p>
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      <p>Mit rund 138.000 Neuzulassungen war Deutschland für Peugeot auch im Jahr 2009 nach dem Heimatmarkt das zweitwichtigste Absatzgebiet. Dass sich dies ändern wird, ist absehbar. Im gleichen Zeitraum wurden in China schon rund 111.000 Fahrzeuge verkauft. "Wir haben ein sehr gut gefülltes Auftragsbuch", ließ Jean-Marc Gales wissen, "und wir wollen in China künftig deutlich mehr Autos absetzen". Die Bedeutung, die China von der Peugeot-Führungsregie beigemessen wird, ist an der Tatsache abzulesen, dass der Nachfolger des Modells 408 am 25. Januar im Reich der Mitte der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Später soll das neue Fahrzeug auch in Brasilien angeboten werden.</p>
      <h3>Intention Marken-Aufwertung</h3>
      <p>Laut Gales wird die globale Produktoffensive auf drei Säulen stehen. Die Antriebsformen werden Elektro-, Diesel-Hybrid und herkömmliche thermische Antriebe umfassen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Kleinwagen BB1 zu, der vier Personen auf rein elektrischer Basis, also vollkommen emissionsfrei, befördern kann. Der in Paris gezeigte Prototyp sei nicht als 100-prozentiges Abbild des Serienfahrzeugs zu sehen, "aber wenn er verändert wird", so Gales, "dann wird er besser".</p>
      <p>Besser noch als das modifizierte Löwen-Logo soll der Sportwagen SR1 eine Aussicht auf das künftige Peugeot-Design geben. Chef-Designer Jean-Pierre Ploué sieht eine Hauptaufgabe des Stylings darin, "die Marke aufzuwerten". Die neue Formensprache müsse elegant und athletisch, aber auch sinnlich und raffiniert sein. Schließlich, so bekräftigte Jean-Marc Gales, gehe es auch darum, innerhalb des PSA-Konzerns "die Identität von Peugeot differenzierter darzustellen". Die bisherige Praxis, mit Citroën Plattformen, Module und Motoren zu teilen, werde aber nicht in Frage gestellt.</p>
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      <h3>Abkehr von Gewohntem</h3>
      <p>An den Modellbezeichnungen BB1 oder SR1 ist eine weitere Abkehr vom Gewohnten abzulesen. Die bisherige strenge Modell-Nomenklatura mit drei- oder vierstelligen Ziffern gehört der Vergangenheit an, das für dieses Jahr angekündigte Elektromobil aus der Zusammenarbeit mit Mitsubishi ("iOn") ist ein weiterer Beleg dafür. Für dieses Fahrzeug gebe es bereits 2000 Vorbestellungen, hieß es. Parallel dazu wird an neuen Motorkonzepten gearbeitet. Ein 3-Zylinder-Benzinmotor wird ab 2012 der Peugeot-Beitrag zum allgemeinen Downsizing-Trend. Selbst das Pick-Up-Segment, das in Europa zwar eine untergeordnete, in den Entwicklungs- und Schwellenländern aber eine große Rolle spielt, wird künftig nicht mehr ohne einen Mitbewerber von Peugeot bleiben: 2012 soll er auf den Markt kommen.</p>
      <p>Da der jetzt angekündigte Markenplan alle Unternehmensbereiche umfasst, von der Organisationsstruktur bis zum Design des Briefpapiers und der Visitenkarten, bleibt natürlich auch für die Händler noch eine Menge Arbeit zu leisten. Als wichtige Schnittstelle zu den Kunden misst Jean-Marc Gales ihnen eine bedeutende Rolle zu. Sie werden nicht zuletzt für die Umsetzung einer originellen Mobilitätsidee gebraucht, die ebenfalls zum großen Plan gehört: Auch Nicht-Kunden werden sich mit Hilfe von Peugeot einen Mobilitätszuwachs verschaffen können.</p>
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