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  <ntv:article ntv:readingtime="5" ntv:layout="detail" ntv:agency="dpa/AFP" ntv:publishdate="03.02.2010 18:28" ntv:section="Panorama" ntv:id="709286" ntv:homesection="Panorama" ntv:url="https://apps.n-tv.de/panorama/Jetzt-taut-s-in-Deutschland-article709286.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Jetzt taut's in Deutschland</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Schnee und Unfälle durch "Miriam"</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Schneerekorde, Verkehrschaos und einstürzende Gebäude sind die Bilanz von Tief "Miriam". Mindestens drei Menschen sterben bei Unfällen, etliche werden verletzt. Nun erwarten Meteorologen Tauwetter in weiten Teilen Deutschlands - mit der Gefahr von Hochwasser. Auf Hiddensee entspannt sich derweil die Lage.</ntv:field>
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      <ntv:field ntv:name="caption">Alles kein Problem - Hauptsache man ist richtig angezogen.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Der Schnee hat in Deutschland Dächer zum Einsturz gebracht und erneut Chaos auf den Straßen verursacht. Vorsorglich wurden zahlreiche Gebäude geräumt. Glätte und Schneeverwehungen führten zu Staus und Unfällen, bei denen mindestens drei Menschen starben und viele verletzt wurden. In Norddeutschland meldeten mehrere Krankenhäuser doppelt so viele Patienten wie sonst - hunderte Menschen fielen auf glatten ungestreuten Wegen hin.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Tausende Fahrer mussten auf der verschneiten Sauerlandlinie A45 stundenlang in der Kälte ausharren. <a href="http://www.n-tv.de/reise/Hiddensee-Urlauber-ausgeflogen-article710392.html" target="_self" rel="follow">Die Bundeswehr half der vom Eis eingeschlossenen Ostseeinsel Hiddensee.</a> In Schleswig-Holstein sowie in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gab es schulfrei. Im Flachland setzte Tauwetter ein.</p><div id="711213"></div><p>Schneetief "Miriam" hat in Deutschland einige Rekorde aufgestellt: Im Nordosten, aber auch in Saarbrücken wurden die größten Schneehöhen seit Beginn der Aufzeichnungen registriert. In Teterow in Mecklenburg-Vorpommern türmte sich die weiße Pracht am Mittwochmorgen 51 Zentimeter auf. Damit wurde dort laut Wetterdienst der Rekord vom 14. Januar 1987 eingestellt. Auf der Insel Hiddensee lagen 45 Zentimeter Schnee. Auch dort wurde der bisherige Höchstwert (38 Zentimeter am 24. Dezember 2001) übertroffen.</p><h3>Der Tau setzt ein</h3><p>Derweil setzt Tauwetter ein. Im Saarland droht Hochwasser. Am Donnerstag müsse voraussichtlich die Saarautobahn in Saarbrücken gesperrt werden, hieß es vom Wetterdienst meteomedia. In Hamburg wird derweil aus dem langersehnten offiziellen Eisvergnügen auf der Außenalster an diesem Wochenende wieder nichts. Das Eis auf dem See mitten in der Stadt sei zu dünn, hieß es aus der Umweltbehörde.</p><div id="629288"></div><p>Am Donnerstag soll es im Norden regnen, weiter östlich werden Flocken oder gefrierender Regen erwartet. Bei Höchstwerten zwischen plus einem und sieben Grad herrscht in weiten Teilen Deutschlands Tauwetter. Nur im Nordosten und in den Hochlagen der Mittelgebirge liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt.</p><h3>Salz wird knapp und teuer</h3><p>Die Gewerkschaft Verdi will den Winterdienst bei den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst ausnehmen. Der Geschäftsführer des Stuttgarter Verdi-Bezirks, Bernd Riexinger, sagte, während der Streiks 2006 habe es schlechte Erfahrungen mit Streiks in diesem Bereich gegeben. <a href="http://www.n-tv.de/politik/Warnstreiks-beginnen-article709275.html" target="_self" rel="follow">&quot;Der Winterdienst ist normal im Einsatz&quot;,</a> versicherte Riexinger.</p><div id="native11"></div><p>In immer mehr Städte wird das Streusalz knapp und die Kommunen tun deshalb alles, um an Salz zu kommen - egal woher und zu welchem Preis. Die Stadt Heidelberg hat zum Beispiel Salz in Serbien bestellt - zum Preis von 195 Euro je Tonne, statt sonst knapp 80. Das seit Donnerstag salzlose Reutlingen hat eine Bestellung in Rumänien aufgegeben. 15 Lastwagen sollten sich auf den mehr als 1500 Kilometer langen Weg machen.</p><h3>Gebäude vorsorglich evakuiert</h3><p>Unter der hohen Schneelast stürzte im saarländischen Dorf Bergen das Dach eines Einfamilienhauses ein. Die beiden Bewohner, eine 65-Jährige und ein 68-Jähriger, kamen mit dem Schrecken davon. In Hamburg brach eine seit fast 20 Jahren ungenutzte Lagerhalle zusammen. Auch in Vilshofen und in Amberg in Niederbayern stürzten die Dächer von Lagerhallen ein. In Guben in Brandenburg gab das Dach eines leerstehenden Hauses nach. Verletzt wurde in allen Fällen niemand.</p><div id="mid1"></div><div id="711211"></div><p>Im sauerländischen Attendorn war am Dienstagabend eine 1200 Quadratmeter große Firmenhalle eingestürzt. Ein 59-Jähriger, der neben der Halle mit seinem Auto stand, wurde verletzt. 2006 war in Bad Reichenhall eine Eissporthalle wegen der Schneelast zusammengebrochen, 15 Menschen starben.</p><p><a href="http://www.n-tv.de/ratgeber/immobilienkredite/Eigentuemer-haftet-bei-Schaeden-article710210.html" target="_self" rel="follow">Bundesweit wurden mehrere Gebäude wegen der Schneemassen vorsorglich evakuiert</a>, unter anderem ein Baumarkt in Berlin. In Nordrhein-Westfalen mussten in der Nacht mehrere Gebäude etwa in Remscheid oder Solingen vom Schnee befreit werden, weil Einsturzgefahr bestand. In Wuppertal waren am Dienstag alle rund 100 Hallen der Stadt gesperrt worden. Ihre Dächer mussten laut Feuerwehr aber nicht geräumt werden. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden dutzende Dächer von großen Hallen freigeräumt, in Flensburg in Schleswig-Holstein beispielsweise das Dach eines Einkaufszentrums.</p><h3>Unfälle im gesamten Bundesgebiet</h3><p>Mindestens drei Menschen starben wegen glatter Straßen. In Niedersachsen kam ein 39-Jähriger ums Leben, als er die Kontrolle über sein Auto verlor und in einen Lastwagen rutschte. In der Nähe von Dachau bei München starb eine 70-Jährige, die von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. In Vöhringen in Baden-Württemberg starb eine 24-Jährige, als ein Autotransporter, der ins Schleudern geraten war, auf ihren Wagen stürzte. Drei Stunden hatte die Frau unter dem Berg von Autos um ihr Leben gekämpft.</p><div id="711208"></div><p>In vielen Gegenden, beispielsweise in Hessen, Thüringen oder Sachsen-Anhalt, blieben Autos oder Lastwagen in Schneewehen stecken und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt rief sogar für vier Stunden den Katastrophenfall aus. Bei Hettstedt saßen 143 Menschen mit Autos und Bussen in Schneewehen fest.</p><p>In Bayern waren viele Straßen unpassierbar, die Autobahn 9 bei Bayreuth war stundenlang gesperrt. Die Ortschaft Steinbach an der Haide war von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete die Polizei. In Baden-Württemberg krachte es dutzende Male. In Nordrhein-Westfalen zählte das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Duisburg knapp 750 Einsätze in 24 Stunden.</p><h3>Rettung für Hiddensee-Urlauber</h3><p>Unter anderem im Hunsrück hatten die Straßenmeistereien mit Schneebruch zu kämpfen: Wegen herabstürzender Äste und Zweige mussten Straßen teilweise gesperrt werden. "Jetzt wird der Schnee nass und schwer, so dass Äste abbrechen und auf die Straße fallen", sagte ein Polizeisprecher. In vielen Regionen fuhr kaum ein Bus.</p><div id="711209"></div><p>Auf der Sauerlandlinie A45 ging von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag nichts mehr - Schnee und Eis sorgten zwischen Siegen und Drolshagen für Stillstand. Der Verkehr staute sich bis zu 40 Kilometer. Weil Lastwagen quer standen und an Steigungsstrecken hängenblieben, kam der Verkehr in Richtung Dortmund über Stunden zum Erliegen. Selbst für die Räumdienste war kein Durchkommen. Erst nach 22 Stunden begann der Verkehr am Nachmittag wieder langsam zu rollen. Tausende mussten die Nacht in ihrem Auto verbringen.</p><p>Zwei Transporthubschrauber der Marine flogen unterdessen zur nach wie vor im Eis eingeschlossenen Ostseeinsel Hiddensee. Mit dem einen Hubschrauber wurden Lebensmittel auf die Insel gebracht, mit dem anderen die letzten festsitzenden Urlauber aufs Festland geholt.</p><h3>Lawinengefahr steigt</h3><p>Die Lawinengefahr in Österreichs Bergregionen wird wegen steigender Temperaturen immer bedrohlicher: Besonders in den Nordalpen bei Salzburg, wo Schneefall und Sturm für sehr ungünstige Tourenbedingungen sorgten, sei die Lawinengefahr auf Stufe 4 (groß) heraufgesetzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur APA. In den anderen Salzburger Gebirgsgruppen herrschte verbreitet erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Auch aus Tirol, der Steiermark und Oberösterreich wurden bedenkliche Zustände gemeldet. Experten rieten von Ausflügen in nicht gesichertes Gelände ab.</p><p>Bei einem Lawinenabgang in den österreichischen Alpen kamen zwei deutsche Skifahrer ums Leben. Wie die Nachrichtenagentur APA berichtete, waren die beiden Männer abseits der Pisten in einem Skigebiet im westlichen Bundesland Vorarlberg unterwegs. Die beiden Wintersportler traten die Lawine den Angaben zufolge kurz nach 14. 00 Uhr los. Zwei Begleiter der Verunglückten hätten sofort Alarm geschlagen. Trotz einer Suchaktion mit 160 Rettern, vier Lawinenhunden und drei Hubschraubern hätten die Männer zwei Stunden später nur noch tot geborgen werden können.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Der Schnee hat in Deutschland Dächer zum Einsturz gebracht und erneut Chaos auf den Straßen verursacht. Vorsorglich wurden zahlreiche Gebäude geräumt. Glätte und Schneeverwehungen führten zu Staus und Unfällen, bei denen mindestens drei Menschen starben und viele verletzt wurden. In Norddeutschland meldeten mehrere Krankenhäuser doppelt so viele Patienten wie sonst - hunderte Menschen fielen auf glatten ungestreuten Wegen hin.</p>
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        Tausende Fahrer mussten auf der verschneiten Sauerlandlinie A45 stundenlang in der Kälte ausharren.
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        In Schleswig-Holstein sowie in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gab es schulfrei. Im Flachland setzte Tauwetter ein.
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      <p>Schneetief "Miriam" hat in Deutschland einige Rekorde aufgestellt: Im Nordosten, aber auch in Saarbrücken wurden die größten Schneehöhen seit Beginn der Aufzeichnungen registriert. In Teterow in Mecklenburg-Vorpommern türmte sich die weiße Pracht am Mittwochmorgen 51 Zentimeter auf. Damit wurde dort laut Wetterdienst der Rekord vom 14. Januar 1987 eingestellt. Auf der Insel Hiddensee lagen 45 Zentimeter Schnee. Auch dort wurde der bisherige Höchstwert (38 Zentimeter am 24. Dezember 2001) übertroffen.</p>
      <h3>Der Tau setzt ein</h3>
      <p>Derweil setzt Tauwetter ein. Im Saarland droht Hochwasser. Am Donnerstag müsse voraussichtlich die Saarautobahn in Saarbrücken gesperrt werden, hieß es vom Wetterdienst meteomedia. In Hamburg wird derweil aus dem langersehnten offiziellen Eisvergnügen auf der Außenalster an diesem Wochenende wieder nichts. Das Eis auf dem See mitten in der Stadt sei zu dünn, hieß es aus der Umweltbehörde.</p>
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      <h3>Salz wird knapp und teuer</h3>
      <p>
        Die Gewerkschaft Verdi will den Winterdienst bei den Warnstreiks im Öffentlichen Dienst ausnehmen. Der Geschäftsführer des Stuttgarter Verdi-Bezirks, Bernd Riexinger, sagte, während der Streiks 2006 habe es schlechte Erfahrungen mit Streiks in diesem Bereich gegeben.
        <a href="http://www.n-tv.de/politik/Warnstreiks-beginnen-article709275.html" target="_self" rel="follow">"Der Winterdienst ist normal im Einsatz",</a>
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      <h3>Gebäude vorsorglich evakuiert</h3>
      <p>Unter der hohen Schneelast stürzte im saarländischen Dorf Bergen das Dach eines Einfamilienhauses ein. Die beiden Bewohner, eine 65-Jährige und ein 68-Jähriger, kamen mit dem Schrecken davon. In Hamburg brach eine seit fast 20 Jahren ungenutzte Lagerhalle zusammen. Auch in Vilshofen und in Amberg in Niederbayern stürzten die Dächer von Lagerhallen ein. In Guben in Brandenburg gab das Dach eines leerstehenden Hauses nach. Verletzt wurde in allen Fällen niemand.</p>
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        <a href="http://www.n-tv.de/ratgeber/immobilienkredite/Eigentuemer-haftet-bei-Schaeden-article710210.html" target="_self" rel="follow">Bundesweit wurden mehrere Gebäude wegen der Schneemassen vorsorglich evakuiert</a>
        , unter anderem ein Baumarkt in Berlin. In Nordrhein-Westfalen mussten in der Nacht mehrere Gebäude etwa in Remscheid oder Solingen vom Schnee befreit werden, weil Einsturzgefahr bestand. In Wuppertal waren am Dienstag alle rund 100 Hallen der Stadt gesperrt worden. Ihre Dächer mussten laut Feuerwehr aber nicht geräumt werden. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden dutzende Dächer von großen Hallen freigeräumt, in Flensburg in Schleswig-Holstein beispielsweise das Dach eines Einkaufszentrums.
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      <h3>Unfälle im gesamten Bundesgebiet</h3>
      <p>Mindestens drei Menschen starben wegen glatter Straßen. In Niedersachsen kam ein 39-Jähriger ums Leben, als er die Kontrolle über sein Auto verlor und in einen Lastwagen rutschte. In der Nähe von Dachau bei München starb eine 70-Jährige, die von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. In Vöhringen in Baden-Württemberg starb eine 24-Jährige, als ein Autotransporter, der ins Schleudern geraten war, auf ihren Wagen stürzte. Drei Stunden hatte die Frau unter dem Berg von Autos um ihr Leben gekämpft.</p>
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      <p>In Bayern waren viele Straßen unpassierbar, die Autobahn 9 bei Bayreuth war stundenlang gesperrt. Die Ortschaft Steinbach an der Haide war von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete die Polizei. In Baden-Württemberg krachte es dutzende Male. In Nordrhein-Westfalen zählte das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Duisburg knapp 750 Einsätze in 24 Stunden.</p>
      <h3>Rettung für Hiddensee-Urlauber</h3>
      <p>Unter anderem im Hunsrück hatten die Straßenmeistereien mit Schneebruch zu kämpfen: Wegen herabstürzender Äste und Zweige mussten Straßen teilweise gesperrt werden. "Jetzt wird der Schnee nass und schwer, so dass Äste abbrechen und auf die Straße fallen", sagte ein Polizeisprecher. In vielen Regionen fuhr kaum ein Bus.</p>
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      <p>Auf der Sauerlandlinie A45 ging von Dienstagabend bis Mittwochnachmittag nichts mehr - Schnee und Eis sorgten zwischen Siegen und Drolshagen für Stillstand. Der Verkehr staute sich bis zu 40 Kilometer. Weil Lastwagen quer standen und an Steigungsstrecken hängenblieben, kam der Verkehr in Richtung Dortmund über Stunden zum Erliegen. Selbst für die Räumdienste war kein Durchkommen. Erst nach 22 Stunden begann der Verkehr am Nachmittag wieder langsam zu rollen. Tausende mussten die Nacht in ihrem Auto verbringen.</p>
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      <h3>Lawinengefahr steigt</h3>
      <p>Die Lawinengefahr in Österreichs Bergregionen wird wegen steigender Temperaturen immer bedrohlicher: Besonders in den Nordalpen bei Salzburg, wo Schneefall und Sturm für sehr ungünstige Tourenbedingungen sorgten, sei die Lawinengefahr auf Stufe 4 (groß) heraufgesetzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur APA. In den anderen Salzburger Gebirgsgruppen herrschte verbreitet erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Auch aus Tirol, der Steiermark und Oberösterreich wurden bedenkliche Zustände gemeldet. Experten rieten von Ausflügen in nicht gesichertes Gelände ab.</p>
      <p>Bei einem Lawinenabgang in den österreichischen Alpen kamen zwei deutsche Skifahrer ums Leben. Wie die Nachrichtenagentur APA berichtete, waren die beiden Männer abseits der Pisten in einem Skigebiet im westlichen Bundesland Vorarlberg unterwegs. Die beiden Wintersportler traten die Lawine den Angaben zufolge kurz nach 14. 00 Uhr los. Zwei Begleiter der Verunglückten hätten sofort Alarm geschlagen. Trotz einer Suchaktion mit 160 Rettern, vier Lawinenhunden und drei Hubschraubern hätten die Männer zwei Stunden später nur noch tot geborgen werden können.</p>
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