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    <ntv:field ntv:name="headline">Schneefall ohne Chaos</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">"Daisy" fegt über Deutschland</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Blockierte Straßen, zugeschneite Schienen, abgesagte Flüge, Orkanböen und hunderte Unfälle: Tief "Daisy" sorgt in Deutschland für erhebliche Beeinträchtigungen. Besondes schlimm ist es auf der A 20: Hier stecken hunderte Menschen in ihren Autos fest.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Zwischen Gützkow und Jarmen in Mecklenburg-Vorpommern harren Hunderte seit Stunden bei eisigen Temperaturen aus. Quer auf der Fahrbahn stehende Lastwagen blockieren die Strecke nördlich der Anschlussstelle Süderholz. Das Technische Hilfswerk und Notdienste konnten aufgrund der Schneemassen bisher nicht zu den Eingeschlossenen vordringen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Für etwa 100 Autos gibt es südlich von Jarmen kein Weiterkommen. Räumfahrzeuge versuchen von beiden Seiten die Fahrbahn vom Schnee zu befreien, der den Autos bis an die Fenster reiche. Querstehende Fahrzeuge erschweren dabei die Durchfahrt für die Räumfahrzeuge.</p><p>Die Schneemassen können an vielen Stellen nur zeitaufwendig per Hand weggeschaufelt werden. Die Polizei erhalte viele Notrufe über Handy von den eingeschlossenen Fahrern, die beunruhigt seien, frieren und teilweise nur noch Schnee sehen. Insgesamt sind 14 Kilometer auf der A20 komplett gesperrt.



</p><h3>Weißes Deutschland</h3><p>Dichter Schneefall verwandelte Deutschland in großes Schneegebiet. Die Schneehöhen lagen bei zum Teil nur wenigen Zentimetern bis zu 170 Zentimetern auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg. Es kam zu hunderten Autounfällen, bei denen es meistens bei Verletzten blieb.</p><div id="667150"></div><p><a href="http://www.n-tv.de/panorama/Ein-Wochenende-mit-Daisy-article670550.html" target="_self" rel="follow">Bis zum Sonntag soll es weiter schneien.</a> Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betonte, die verbreiteten und länger anhaltenden Schneefälle verlagerten sich nun in den Nordosten Deutschlands. Im Rest des Landes gäbe es nur noch gelegentliche leichte Schneefälle. Allerdings warnte der DWD vor teils schweren Sturmböen an der Ostseeküste, die vor allem auf Rügen Orkanstärke erreichen könnten.</p><h3>Fähren geschlossen</h3><p>Fährreisende zwischen Mecklenburg-Vorpommern sowie Schweden und Dänemark müssen wegen des Sturmtiefs "Daisy" lange Wartezeiten hinnehmen. "Wir setzen die Fähren zwischen Rostock und Gedser bis Sonntag 15.00 Uhr vorerst aus", sagte ein Sprecher der Reederei Scandlines in Rostock. Auch die zwei nächsten Fähren zwischen Sassnitz und Trelleborg würden nicht fahren. "Wir können weder die Passagiere noch die Schiffe gefährden", sagte der Sprecher.</p><div id="native11"></div><div id="667150"></div><p>Später als erwartet begann es in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen stark zu schneien. Auf vielen Autobahnen kam der Verkehr am Vormittag zum Erliegen. Bundes- und Landstraßen waren unpassierbar. Flüge wurden abgesagt. Züge konnten nur mit Mühe das Schienennetz passieren, da Oberleitungen und Weichen von Schnee verweht waren. Starke Orkanböen fegten über die Mittelgebirge hinweg.</p><h3>Notstand auf Fehmarn</h3><p>Dramatisch war die Situation auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die Lage sei katastrophal, sagte der dortige Bürgermeister, Otto-Uwe Schmiedt. Besonders betroffen waren der Norden und der Osten der Insel, die etwa 13.000 Einwohner hat. Laut Bewohnern türmten sich Verwehungen bis zu einer Höhe von zwei Metern auf. "Die Verbindungen zwischen den 42 Dörfern auf der Insel sind blockiert und praktisch nicht mehr passierbar." Im Harz wurde wegen starken Sturms der Betrieb der Seilbahnen in den Ski-Orten Braunlage und Hahnenklee eingestellt. Dort wurde Wind bis zur Stärke zehn gemessen.</p><div id="mid1"></div><p>Auf der A5 bei Friedberg in Hessen kam der Verkehr teilweise zum Erliegen. An Steigungen stellten sich Lastwagen und Autos quer. Auf der A9 bei Eisenberg war ein Laster umgekippt, im weiteren Verlauf blockierten liegengebliebene Wagen die Fahrbahnen.</p><p>Für 300 bis 400 Lastwagenfahrer an der deutsch- französischen Grenze im baden-württembergischen Neuenburg normalisierte sich die Lage indes: Die französischen Behörden ließen die auf der Autobahn 5 gestauten Lastzüge wieder über die Grenze fahren. Seit Freitagabend hatten die Fahrer bei Minus-Temperaturen ausgeharrt. Helfer versorgten sie mit Decken und Tee.</p><h3>Beeinträchtigungen im Flugverkehr</h3><div id="671794"></div><p>Seit Freitagabend wurden auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main 150 Flüge gestrichen. Auch anderswo fielen Flüge aus. Grund seien starker Schnee, Wind und schlechte Sicht gewesen. Vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten Fern- und Nahverkehrszüge Probleme.</p><h3>Chaos im Ausland</h3><p>In ganz Europa kämpften die Menschen mit heftigem Niederschlag: In den Bergen im Südwesten der Ferieninsel Mallorca schneite es, wie der Rundfunk berichtete. Für die nächsten Tage kündigten die Meteorologen Schneefälle selbst im Flachland an. Auf der Nachbarinsel Ibiza gab es heftige Regengüsse.</p><p>Galicien im Nordwesten Spaniens erlebte die schwersten Schneefälle in 25 Jahren. Mehrere Landstraßen und Bergpässe wurden gesperrt. Aus dem Süden Spaniens wurden Überschwemmungen gemeldet. Starker Regen fiel in den vergangenen Tagen auch im benachbarten Portugal.</p><p>Wegen heftiger Schneefälle brach im Osten Tschechiens ein Verkehrschaos aus. Seit Freitag schneit es ununterbrochen, aus ostböhmischen Regionen wurden 30 Zentimeter Neuschnee gemeldet. Im russischen Nordkaukasus tötete eine Lawine fünf Bergsteiger.</p><h3>Tausende ohne Strom</h3><p>Starke Schneefälle führten auch im Westen und Süden Polens zu schweren Verkehrsproblemen. Die Autobahn A4, die den Grenzübergang Zgorzelec/Görlitz mit Breslau (Wroclaw) verbindet, wurde nach einem Unfall in Richtung Breslau gesperrt. Die Autobahn A2, die Hauptverbindungsachse zwischen Berlin und Warschau, wurde immer wieder durch Lastwagen blockiert, die zu schnell fuhren, dann ins Schleudern gerieten und sich quer stellten, berichteten Medien. In Schlesien fiel für 14.000 Menschen der Strom aus.</p><p>Schnee störte auch den Flugverkehr in Frankreich erheblich. Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle fielen zahlreiche Flüge aus. Der Toulouser Flughafen war am Vormittag nach bis zu zehn Zentimetern Neuschnee komplett gesperrt. Unterdessen waren im Süden des Landes noch immer 15.000 Haushalte ohne Strom. Auch im Schienenverkehr kam es zu Verspätungen. In zahlreichen Départements blieb zudem der Lastverkehr verboten.</p><p>Hochwasser, Schnee und Stürme bestimmen weiter das Wetter in Italien. Betroffen waren vor allem die Gegend um Rom als auch weiter nördlich die Region bei Perugia.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Zwischen Gützkow und Jarmen in Mecklenburg-Vorpommern harren Hunderte seit Stunden bei eisigen Temperaturen aus. Quer auf der Fahrbahn stehende Lastwagen blockieren die Strecke nördlich der Anschlussstelle Süderholz. Das Technische Hilfswerk und Notdienste konnten aufgrund der Schneemassen bisher nicht zu den Eingeschlossenen vordringen.</p>
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      <p>Für etwa 100 Autos gibt es südlich von Jarmen kein Weiterkommen. Räumfahrzeuge versuchen von beiden Seiten die Fahrbahn vom Schnee zu befreien, der den Autos bis an die Fenster reiche. Querstehende Fahrzeuge erschweren dabei die Durchfahrt für die Räumfahrzeuge.</p>
      <p>Die Schneemassen können an vielen Stellen nur zeitaufwendig per Hand weggeschaufelt werden. Die Polizei erhalte viele Notrufe über Handy von den eingeschlossenen Fahrern, die beunruhigt seien, frieren und teilweise nur noch Schnee sehen. Insgesamt sind 14 Kilometer auf der A20 komplett gesperrt.</p>
      <h3>Weißes Deutschland</h3>
      <p>Dichter Schneefall verwandelte Deutschland in großes Schneegebiet. Die Schneehöhen lagen bei zum Teil nur wenigen Zentimetern bis zu 170 Zentimetern auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg. Es kam zu hunderten Autounfällen, bei denen es meistens bei Verletzten blieb.</p>
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        <a href="http://www.n-tv.de/panorama/Ein-Wochenende-mit-Daisy-article670550.html" target="_self" rel="follow">Bis zum Sonntag soll es weiter schneien.</a>
        Der Deutsche Wetterdienst (DWD) betonte, die verbreiteten und länger anhaltenden Schneefälle verlagerten sich nun in den Nordosten Deutschlands. Im Rest des Landes gäbe es nur noch gelegentliche leichte Schneefälle. Allerdings warnte der DWD vor teils schweren Sturmböen an der Ostseeküste, die vor allem auf Rügen Orkanstärke erreichen könnten.
      </p>
      <h3>Fähren geschlossen</h3>
      <p>Fährreisende zwischen Mecklenburg-Vorpommern sowie Schweden und Dänemark müssen wegen des Sturmtiefs "Daisy" lange Wartezeiten hinnehmen. "Wir setzen die Fähren zwischen Rostock und Gedser bis Sonntag 15.00 Uhr vorerst aus", sagte ein Sprecher der Reederei Scandlines in Rostock. Auch die zwei nächsten Fähren zwischen Sassnitz und Trelleborg würden nicht fahren. "Wir können weder die Passagiere noch die Schiffe gefährden", sagte der Sprecher.</p>
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      <h3>Notstand auf Fehmarn</h3>
      <p>Dramatisch war die Situation auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die Lage sei katastrophal, sagte der dortige Bürgermeister, Otto-Uwe Schmiedt. Besonders betroffen waren der Norden und der Osten der Insel, die etwa 13.000 Einwohner hat. Laut Bewohnern türmten sich Verwehungen bis zu einer Höhe von zwei Metern auf. "Die Verbindungen zwischen den 42 Dörfern auf der Insel sind blockiert und praktisch nicht mehr passierbar." Im Harz wurde wegen starken Sturms der Betrieb der Seilbahnen in den Ski-Orten Braunlage und Hahnenklee eingestellt. Dort wurde Wind bis zur Stärke zehn gemessen.</p>
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      <p>Für 300 bis 400 Lastwagenfahrer an der deutsch- französischen Grenze im baden-württembergischen Neuenburg normalisierte sich die Lage indes: Die französischen Behörden ließen die auf der Autobahn 5 gestauten Lastzüge wieder über die Grenze fahren. Seit Freitagabend hatten die Fahrer bei Minus-Temperaturen ausgeharrt. Helfer versorgten sie mit Decken und Tee.</p>
      <h3>Beeinträchtigungen im Flugverkehr</h3>
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      <p>Seit Freitagabend wurden auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main 150 Flüge gestrichen. Auch anderswo fielen Flüge aus. Grund seien starker Schnee, Wind und schlechte Sicht gewesen. Vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten Fern- und Nahverkehrszüge Probleme.</p>
      <h3>Chaos im Ausland</h3>
      <p>In ganz Europa kämpften die Menschen mit heftigem Niederschlag: In den Bergen im Südwesten der Ferieninsel Mallorca schneite es, wie der Rundfunk berichtete. Für die nächsten Tage kündigten die Meteorologen Schneefälle selbst im Flachland an. Auf der Nachbarinsel Ibiza gab es heftige Regengüsse.</p>
      <p>Galicien im Nordwesten Spaniens erlebte die schwersten Schneefälle in 25 Jahren. Mehrere Landstraßen und Bergpässe wurden gesperrt. Aus dem Süden Spaniens wurden Überschwemmungen gemeldet. Starker Regen fiel in den vergangenen Tagen auch im benachbarten Portugal.</p>
      <p>Wegen heftiger Schneefälle brach im Osten Tschechiens ein Verkehrschaos aus. Seit Freitag schneit es ununterbrochen, aus ostböhmischen Regionen wurden 30 Zentimeter Neuschnee gemeldet. Im russischen Nordkaukasus tötete eine Lawine fünf Bergsteiger.</p>
      <h3>Tausende ohne Strom</h3>
      <p>Starke Schneefälle führten auch im Westen und Süden Polens zu schweren Verkehrsproblemen. Die Autobahn A4, die den Grenzübergang Zgorzelec/Görlitz mit Breslau (Wroclaw) verbindet, wurde nach einem Unfall in Richtung Breslau gesperrt. Die Autobahn A2, die Hauptverbindungsachse zwischen Berlin und Warschau, wurde immer wieder durch Lastwagen blockiert, die zu schnell fuhren, dann ins Schleudern gerieten und sich quer stellten, berichteten Medien. In Schlesien fiel für 14.000 Menschen der Strom aus.</p>
      <p>Schnee störte auch den Flugverkehr in Frankreich erheblich. Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle fielen zahlreiche Flüge aus. Der Toulouser Flughafen war am Vormittag nach bis zu zehn Zentimetern Neuschnee komplett gesperrt. Unterdessen waren im Süden des Landes noch immer 15.000 Haushalte ohne Strom. Auch im Schienenverkehr kam es zu Verspätungen. In zahlreichen Départements blieb zudem der Lastverkehr verboten.</p>
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