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  <ntv:article ntv:readingtime="1" ntv:layout="detail" ntv:agency="jog/dpa" ntv:publishdate="24.01.2012 21:15" ntv:section="Politik" ntv:id="5310951" ntv:homesection="Politik" ntv:url="https://apps.n-tv.de/politik/Alternativgipfel-zieht-Tausende-an-article5310951.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Alternativgipfel zieht Tausende an</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Rousseff lässt Davos sausen</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">In Davos kommen die Mächtigen der Welt zusammen, beim alternativen Weltsozialforum in Porto Alegre präsentieren Tausende Teilnehmer ihren Gegenentwurf. Sie wollen Ideen gegen den Hunger und für den Erhalt der Umwelt entwickeln. Brasiliens Präsidentin Rousseff findet das sogar so spannend, dass sie lieber in ihrer Heimat bleibt, als in die Schweiz zu reisen.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Mit einem Aufruf zum verstärkten Kampf gegen den Hunger hat in Brasilien das fünftägige Weltsozialforum begonnen. Zu der Konferenz werden in den kommenden Tagen 30.000 Teilnehmer in Porto Alegre erwartet. </p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>In Porto Alegre und drei angrenzenden Städten stehen unter der Überschrift "Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit" fast 1000 Aktivitäten auf dem Programm. Geplant sind Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Ausstellungen. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff reist nicht nach Davos, sondern zum Forum nach Porto Alegre, wo 2001 das Weltsozialforum gegründet wurde.</p><p>Der Chef der Welternährungsorganisation (FAO), José Graziano, forderte zum Auftakt eine stärkere Einbeziehung der Zivilgesellschaft: "Der Kampf gegen den Hunger ist nicht ein Kampf einer einzelnen Regierung. Es ist die Gesellschaft, die vereint entscheidet, dass der Hunger aufhört." Der FAO-Etat von etwa einer Milliarde Dollar sei klein für die Herausforderung, einer Milliarde hungernden Menschen zu helfen.</p><p>Die Forumsteilnehmer wollen ein Alternativprogramm zu dem im Juni in Rio anstehenden UN-Umweltgipfel "Rio+20" erarbeiten, zu dem über 100 Staats- und Regierungschefs erwartet werden. Kritiker hatten einen ersten Deklarationsentwurf für den Gipfel als Enttäuschung bezeichnet. </p><p>Der portugiesische Soziologe Boaventura Sousa Santos warnte in Porto Alegre, "Rio+20" werde lediglich den Kapitalismus bestätigen. Ein "grüner Kapitalismus" sei keine Lösung für die Probleme der Armen, der Umwelt oder der Menschenrechte. "Wir müssen andere ökologische, postkapitalistische Modelle finden."</p><h3>Occupy zeigt Präsenz in Davos</h3><p>Das Forum begann einen Tag vor dem Weltwirtschaftsforum, das am Mittwoch von Kanzlerin Angela Merkel eröffnet wird. In dem exklusiven Skiort Davos diskutieren mehr als 2500 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter zahlreiche Staats- und Regierungschefs. Unter dem Motto "Der große Wandel: Neue Modelle gestalten" geht es um mögliche Auswege aus der Wirtschaftskrise. </p><div id="native11"></div><p>Neben Merkel und Wirtschaftsminister Philipp Rösler werden unter anderen der britische Premierminister David Cameron, US-Finanzminister Timothy Geithner, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, und der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, in Davos erwartet.</p><p>Nach Davos reisen auch Vertreter der Occupy-Bewegung. Sie protestieren mit einem Iglu-Dorf gegen das Treffen. Erste Iglus wurden bereits im Zentrum von Davos errichtet. Das Weltwirtschaftsforum sei ein Treffen "selbsternannter Eliten", sagt der Vorsitzende der Schweizer Jusos, David Roth. Daher sei der Protest dagegen wichtig. Die Aktivisten prangern die Macht der internationalen Finanzmärkte und soziale Ungerechtigkeiten an.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Mit einem Aufruf zum verstärkten Kampf gegen den Hunger hat in Brasilien das fünftägige Weltsozialforum begonnen. Zu der Konferenz werden in den kommenden Tagen 30.000 Teilnehmer in Porto Alegre erwartet.</p>
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      <p>In Porto Alegre und drei angrenzenden Städten stehen unter der Überschrift "Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit" fast 1000 Aktivitäten auf dem Programm. Geplant sind Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Ausstellungen. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff reist nicht nach Davos, sondern zum Forum nach Porto Alegre, wo 2001 das Weltsozialforum gegründet wurde.</p>
      <p>Der Chef der Welternährungsorganisation (FAO), José Graziano, forderte zum Auftakt eine stärkere Einbeziehung der Zivilgesellschaft: "Der Kampf gegen den Hunger ist nicht ein Kampf einer einzelnen Regierung. Es ist die Gesellschaft, die vereint entscheidet, dass der Hunger aufhört." Der FAO-Etat von etwa einer Milliarde Dollar sei klein für die Herausforderung, einer Milliarde hungernden Menschen zu helfen.</p>
      <p>Die Forumsteilnehmer wollen ein Alternativprogramm zu dem im Juni in Rio anstehenden UN-Umweltgipfel "Rio+20" erarbeiten, zu dem über 100 Staats- und Regierungschefs erwartet werden. Kritiker hatten einen ersten Deklarationsentwurf für den Gipfel als Enttäuschung bezeichnet.</p>
      <p>Der portugiesische Soziologe Boaventura Sousa Santos warnte in Porto Alegre, "Rio+20" werde lediglich den Kapitalismus bestätigen. Ein "grüner Kapitalismus" sei keine Lösung für die Probleme der Armen, der Umwelt oder der Menschenrechte. "Wir müssen andere ökologische, postkapitalistische Modelle finden."</p>
      <h3>Occupy zeigt Präsenz in Davos</h3>
      <p>Das Forum begann einen Tag vor dem Weltwirtschaftsforum, das am Mittwoch von Kanzlerin Angela Merkel eröffnet wird. In dem exklusiven Skiort Davos diskutieren mehr als 2500 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter zahlreiche Staats- und Regierungschefs. Unter dem Motto "Der große Wandel: Neue Modelle gestalten" geht es um mögliche Auswege aus der Wirtschaftskrise.</p>
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      <p>Neben Merkel und Wirtschaftsminister Philipp Rösler werden unter anderen der britische Premierminister David Cameron, US-Finanzminister Timothy Geithner, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, und der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, in Davos erwartet.</p>
      <p>Nach Davos reisen auch Vertreter der Occupy-Bewegung. Sie protestieren mit einem Iglu-Dorf gegen das Treffen. Erste Iglus wurden bereits im Zentrum von Davos errichtet. Das Weltwirtschaftsforum sei ein Treffen "selbsternannter Eliten", sagt der Vorsitzende der Schweizer Jusos, David Roth. Daher sei der Protest dagegen wichtig. Die Aktivisten prangern die Macht der internationalen Finanzmärkte und soziale Ungerechtigkeiten an.</p>
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