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  <ntv:article ntv:readingtime="1" ntv:layout="detail" ntv:agency="AFP/rts" ntv:publishdate="10.02.2010 15:57" ntv:section="Politik" ntv:id="719939" ntv:homesection="Politik" ntv:url="https://apps.n-tv.de/politik/Beamte-streiken-gegen-Regierung-article719939.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Beamte streiken gegen Regierung</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Griechenland blockiert</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die Streiks sind nur ein Vorgeschmack für die griechische Regierung: Sie hat zwar in Umfragen eine Mehrheit für ihr Sparprogramm. Doch die Gewerkschaften spielen nicht mit. "Wir zahlen nicht für die Krise" sagen die Demonstranten, die vor das Parlament in Athen ziehen.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel haben in Griechenland tausende Staatsbedienstete gegen die drastischen Sparpläne der Regierung demonstriert. Zu dem 24-Stunden-Streik hatte die Beamtengewerkschaft Adedy ihre rund 300.000 Mitglieder aufgerufen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Die Gewerkschaft prangerte die Sparmaßnahmen an, zu denen Nullrunden bei den Beamtengehältern und ein Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst zählen. In Athen gingen rund 10.000 Menschen auf die Straßen, in der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki etwa 3000.</p><div id="721111"></div><p>Der Generalstreik verlief größtenteils friedlich, vereinzelt kam es jedoch zu gewaltsamen Protesten. Im Zentrum der Hauptstadt ging die Polizei mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die ihrerseits mit Steinen warfen. Durch den Streik wurde der Luftverkehr weitgehend lahmgelegt. Auch Schulen blieben geschlossen.</p><p>Ebenfalls bestreikt wurden Ministerien, Finanzämter und Kommunalverwaltungen. Die Bahngesellschaft OSE schränkte den nationalen Verkehr wegen eines neunstündigen Ausstands der Eisenbahnergewerkschaft POS stark ein. Die beiden größten Fluggesellschaften Olympic Air und Aegean strichen für Mittwoch alle nationalen Verbindungen, weil auch die Fluglotsen streikten.</p><h3>Umfrage-Mehrheit für Reformpläne</h3><p>Rund 5000 Gewerkschaftsmitglieder marschierten bis vor das Parlament des hoch verschuldeten Landes, um gegen das Einfrieren von Gehältern und Rentenzahlungen zu protestieren. Auf Plakaten waren Slogans wie "Wir zahlen nicht für die Krise" zu lesen. Um das Defizit in Rekordhöhe in den Griff zu bekommen, will die Regierung auch Gehaltszuschläge streichen und nur jeden fünften Mitarbeiter ersetzen, der den öffentlichen Dienst verlässt. Umfragen vom Wochenende zufolge unterstützt eine Mehrheit der Griechen die Pläne der Regierung.</p><div id="721113"></div><p>"Die Regierung handelt ungerecht und wir werden unseren Kampf so lange fortführen, bis sie ihre Politik ändert", sagte der Generalsekretär der Beamten-Gewerkschaft, Ilias Iliopoulos, der 500.000 Mitglieder vertritt. An den Flughäfen starteten nur in Notfällen Maschinen, vielerorts wurde der Betrieb komplett eingestellt.</p><div id="native11"></div><p>Am Donnerstag ist die Schuldenkrise in Griechenland das zentrale Thema beim Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Gefeilsche-hinter-den-Kulissen-article719953.html" target="_self" rel="follow">beriet nach Angaben eines Sprechers am Mittwochmorgen mit den Spitzen der Unionsfraktion über die Lage in Griechenland</a>. Nach Informationen der &quot;Financial Times Deutschland&quot; arbeitet die Bundesregierung an einem Hilfspaket für Griechenland. Da die europäischen Verträge keine Schuldenübernahme durch andere EU-Staaten erlauben, sind bilaterale Kredithilfen und eine gemeinsame Anleihe der Euro-Länder im Gespräch. Neben Griechenland sind auch Länder wie Spanien, Portugal und Irland angeschlagen.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Vor dem EU-Sondergipfel in Brüssel haben in Griechenland tausende Staatsbedienstete gegen die drastischen Sparpläne der Regierung demonstriert. Zu dem 24-Stunden-Streik hatte die Beamtengewerkschaft Adedy ihre rund 300.000 Mitglieder aufgerufen.</p>
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      <p>Die Gewerkschaft prangerte die Sparmaßnahmen an, zu denen Nullrunden bei den Beamtengehältern und ein Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst zählen. In Athen gingen rund 10.000 Menschen auf die Straßen, in der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki etwa 3000.</p>
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      <p>Der Generalstreik verlief größtenteils friedlich, vereinzelt kam es jedoch zu gewaltsamen Protesten. Im Zentrum der Hauptstadt ging die Polizei mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die ihrerseits mit Steinen warfen. Durch den Streik wurde der Luftverkehr weitgehend lahmgelegt. Auch Schulen blieben geschlossen.</p>
      <p>Ebenfalls bestreikt wurden Ministerien, Finanzämter und Kommunalverwaltungen. Die Bahngesellschaft OSE schränkte den nationalen Verkehr wegen eines neunstündigen Ausstands der Eisenbahnergewerkschaft POS stark ein. Die beiden größten Fluggesellschaften Olympic Air und Aegean strichen für Mittwoch alle nationalen Verbindungen, weil auch die Fluglotsen streikten.</p>
      <h3>Umfrage-Mehrheit für Reformpläne</h3>
      <p>Rund 5000 Gewerkschaftsmitglieder marschierten bis vor das Parlament des hoch verschuldeten Landes, um gegen das Einfrieren von Gehältern und Rentenzahlungen zu protestieren. Auf Plakaten waren Slogans wie "Wir zahlen nicht für die Krise" zu lesen. Um das Defizit in Rekordhöhe in den Griff zu bekommen, will die Regierung auch Gehaltszuschläge streichen und nur jeden fünften Mitarbeiter ersetzen, der den öffentlichen Dienst verlässt. Umfragen vom Wochenende zufolge unterstützt eine Mehrheit der Griechen die Pläne der Regierung.</p>
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      <p>"Die Regierung handelt ungerecht und wir werden unseren Kampf so lange fortführen, bis sie ihre Politik ändert", sagte der Generalsekretär der Beamten-Gewerkschaft, Ilias Iliopoulos, der 500.000 Mitglieder vertritt. An den Flughäfen starteten nur in Notfällen Maschinen, vielerorts wurde der Betrieb komplett eingestellt.</p>
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        Am Donnerstag ist die Schuldenkrise in Griechenland das zentrale Thema beim Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)
        <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Gefeilsche-hinter-den-Kulissen-article719953.html" target="_self" rel="follow">beriet nach Angaben eines Sprechers am Mittwochmorgen mit den Spitzen der Unionsfraktion über die Lage in Griechenland</a>
        . Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" arbeitet die Bundesregierung an einem Hilfspaket für Griechenland. Da die europäischen Verträge keine Schuldenübernahme durch andere EU-Staaten erlauben, sind bilaterale Kredithilfen und eine gemeinsame Anleihe der Euro-Länder im Gespräch. Neben Griechenland sind auch Länder wie Spanien, Portugal und Irland angeschlagen.
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