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    <ntv:field ntv:name="headline">Erdogan stürmt raus</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Eklat in Davos</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos für einen Eklat gesorgt. Nachdem er nach einem Beitrag des israelischen Präsidenten Schimon Peres zur Militäroffensive im Gazastreifen nicht das Wort erteilt bekam, verließ er erbost das Podium. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu bat Peres Erdogan später telefonisch um Entschuldigung.



&quot;Ich glaube nicht, dass ich nach Davos zurückkommen werde&quot;, sagte Erdogan beim Verlassen des Podiums. Diese Aussage relativierte er später in einer Pressekonferenz mit dem Organisator des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab. Er habe sich nur auf den Moderator bezogen, sagte Erdogan. Auf dem Podium saßen auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa.



Erdogan wollte auf Peres&apos; langen Beitrag antworten, der die israelische Großoffensive im Gazastreifen vehement verteidigt hatte. Doch der Moderator der Veranstaltung, der Journalist David Ignatius von der &quot;Washington Post&quot;, verweigerte dem türkischen Regierungschef das Wort mit dem Hinweis, dass die Debatte beendet sei.



<b>&quot;Was würden Sie machen?&quot;</b>



Erdogan setzte sich darüber hinweg und sagte, der Applaus für Peres&apos; Ausführungen stimme ihn &quot;sehr traurig&quot;. Er halte es für falsch, Aktionen zu beklatschen, bei denen es viele Tote gegeben habe, sagte er mit Blick auf die mehr als 1300 Todesopfer durch die israelische Offensive, darunter zahlreiche Kinder.



Peres verwies dagegen auf die von der Hamas auf Israel abgefeuerten Raketen. &quot;Was würden Sie machen, wenn jede Nacht zig Raketen auf Istanbul abgefeuert werden würden?&quot;, fragte er rhetorisch. Israel habe auf niemanden schießen wollen, &quot;aber die Hamas hat uns keine Wahl gelassen&quot;, ergänzte Peres.



In der eilig einberufenen Pressekonferenz sagte Erdogan anschließend, dass er aus Protest gegen das Verhalten des Moderators das Podium verlassen habe. Anadolu meldete unter Berufung auf das Umfeld des Regierungschefs, dass sich Peres in einem fünfminütigen Telefonat beim türkischen Regierungschef entschuldigt habe. Die mit Israel verbündete Türkei hatte die israelische Offensive im Gazastreifen scharf kritisiert.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div>]]></ntv:field>
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        Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos für einen Eklat gesorgt. Nachdem er nach einem Beitrag des israelischen Präsidenten Schimon Peres zur Militäroffensive im Gazastreifen nicht das Wort erteilt bekam, verließ er erbost das Podium. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu bat Peres Erdogan später telefonisch um Entschuldigung.



"Ich glaube nicht, dass ich nach Davos zurückkommen werde", sagte Erdogan beim Verlassen des Podiums. Diese Aussage relativierte er später in einer Pressekonferenz mit dem Organisator des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab. Er habe sich nur auf den Moderator bezogen, sagte Erdogan. Auf dem Podium saßen auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa.



Erdogan wollte auf Peres' langen Beitrag antworten, der die israelische Großoffensive im Gazastreifen vehement verteidigt hatte. Doch der Moderator der Veranstaltung, der Journalist David Ignatius von der "Washington Post", verweigerte dem türkischen Regierungschef das Wort mit dem Hinweis, dass die Debatte beendet sei.
        <b>"Was würden Sie machen?"</b>
        Erdogan setzte sich darüber hinweg und sagte, der Applaus für Peres' Ausführungen stimme ihn "sehr traurig". Er halte es für falsch, Aktionen zu beklatschen, bei denen es viele Tote gegeben habe, sagte er mit Blick auf die mehr als 1300 Todesopfer durch die israelische Offensive, darunter zahlreiche Kinder.



Peres verwies dagegen auf die von der Hamas auf Israel abgefeuerten Raketen. "Was würden Sie machen, wenn jede Nacht zig Raketen auf Istanbul abgefeuert werden würden?", fragte er rhetorisch. Israel habe auf niemanden schießen wollen, "aber die Hamas hat uns keine Wahl gelassen", ergänzte Peres.



In der eilig einberufenen Pressekonferenz sagte Erdogan anschließend, dass er aus Protest gegen das Verhalten des Moderators das Podium verlassen habe. Anadolu meldete unter Berufung auf das Umfeld des Regierungschefs, dass sich Peres in einem fünfminütigen Telefonat beim türkischen Regierungschef entschuldigt habe. Die mit Israel verbündete Türkei hatte die israelische Offensive im Gazastreifen scharf kritisiert.
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