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    <ntv:field ntv:name="headline">Mehrheit will Hilfe nicht</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Fast zwei Drittel der Griechen lehnen einer Umfrage zufolge die Bitte ihres hochverschuldeten Landes um Hilfen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) ab.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>60,9 Prozent von 1400 Befragten des Euro-Landes sagten, sie seien gegen die Entscheidung ihrer Regierung, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Greek Public Opinion für den TV-Sender Mega zeigte. Ein noch größerer Anteil der Bürger kritisiert, dass nun der IWF mit im Boot sitzt. 70,2 Prozent der Befragten lehnten die Beteiligung des Fonds ab.</p><p>Der IWF hat zuletzt am Wochenende versucht, die Ängste der griechischen Öffentlichkeit zu dämpfen. "Wir versuchen, den Griechen zu helfen", betonte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn bei der Frühjahrstagung der Institution, die stark von der Debatte um die Schuldenkrise des Mittelmeerstaates geprägt war. Viele Griechen befürchten harte Sparvorgaben des Fonds als Bedingung für die in Aussicht gestellte Hilfe.</p><h3>"Jetzt oder nie"</h3><p>In einer emotionalen Rede rief Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou seine Landsleute zum Zusammenhalt auf: "Griechenland geht durch eine der schwierigsten Phasen seiner Geschichte. Die Beschlüsse, die jetzt gefasst werden müssen, werden von schwerwiegender Bedeutung auch für die kommenden Generationen sein", sagte er vor der Parlamentsgruppe seiner Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok). "Lasst uns unser Vaterland neu beleben. Jetzt oder nie", unterstrich er in der Ansprache, die vom Fernsehen übertragen wurde.</p><p>Die Athener Presse spekulierte, dass die Griechen den Gürtel noch enger schnallen müssen, um die dringend benötigten Gelder von EU und IWF zu bekommen. "Zwei Löhne Opfer", schrieb die regierungsnahe Athener Zeitung "Ta Nea". "Merkel sagt: Wir geben euch - aber ihr müsst bluten", hieß es in der linksliberalen "Eleftherotypia". Am Montagabend habe Papandreou mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Die Medien waren sich weitgehend einig, dass die Gefahr einer Staatspleite auch nach möglichen Finanzspritzen für die nächsten Jahre nicht gebannt ist.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Fast zwei Drittel der Griechen lehnen einer Umfrage zufolge die Bitte ihres hochverschuldeten Landes um Hilfen der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) ab.</p>
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      <p>60,9 Prozent von 1400 Befragten des Euro-Landes sagten, sie seien gegen die Entscheidung ihrer Regierung, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Greek Public Opinion für den TV-Sender Mega zeigte. Ein noch größerer Anteil der Bürger kritisiert, dass nun der IWF mit im Boot sitzt. 70,2 Prozent der Befragten lehnten die Beteiligung des Fonds ab.</p>
      <p>Der IWF hat zuletzt am Wochenende versucht, die Ängste der griechischen Öffentlichkeit zu dämpfen. "Wir versuchen, den Griechen zu helfen", betonte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn bei der Frühjahrstagung der Institution, die stark von der Debatte um die Schuldenkrise des Mittelmeerstaates geprägt war. Viele Griechen befürchten harte Sparvorgaben des Fonds als Bedingung für die in Aussicht gestellte Hilfe.</p>
      <h3>"Jetzt oder nie"</h3>
      <p>In einer emotionalen Rede rief Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou seine Landsleute zum Zusammenhalt auf: "Griechenland geht durch eine der schwierigsten Phasen seiner Geschichte. Die Beschlüsse, die jetzt gefasst werden müssen, werden von schwerwiegender Bedeutung auch für die kommenden Generationen sein", sagte er vor der Parlamentsgruppe seiner Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok). "Lasst uns unser Vaterland neu beleben. Jetzt oder nie", unterstrich er in der Ansprache, die vom Fernsehen übertragen wurde.</p>
      <p>Die Athener Presse spekulierte, dass die Griechen den Gürtel noch enger schnallen müssen, um die dringend benötigten Gelder von EU und IWF zu bekommen. "Zwei Löhne Opfer", schrieb die regierungsnahe Athener Zeitung "Ta Nea". "Merkel sagt: Wir geben euch - aber ihr müsst bluten", hieß es in der linksliberalen "Eleftherotypia". Am Montagabend habe Papandreou mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Die Medien waren sich weitgehend einig, dass die Gefahr einer Staatspleite auch nach möglichen Finanzspritzen für die nächsten Jahre nicht gebannt ist.</p>
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