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  <ntv:article ntv:readingtime="1" ntv:layout="detail" ntv:agency="mmo/dpa" ntv:publishdate="05.11.2011 11:58" ntv:section="Politik" ntv:id="4696566" ntv:homesection="Politik" ntv:url="https://apps.n-tv.de/politik/Merkel-kuendigt-harte-Dekade-an-article4696566.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Merkel kündigt harte Dekade an</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">"Alle müssen Hausaufgaben machen"</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Nach einer überaus anstrengenden Woche wendet sich die Bundeskanzlerin in einer Videobotschaft an die Deutschen, um die Lage nach dem G20-Gipfel und den griechischen Paukenschlägen zu erläutern. Die Kernaussage: Bis Europa seine Schuldenprobleme überwunden hat, dürfte es wohl noch mindestens zehn Jahre dauern.</ntv:field>
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      <ntv:field ntv:name="caption">"In Europa müssen sich alle anstrengen und alle ihre Hausaufgaben machen."</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Die Schuldenkrise wird Europa nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch viele Jahre beschäftigen. In einer wöchentlichen Videobotschaft an die Bevölkerung sagte die CDU-Chefin: "Es wird sicherlich eine Dekade dauern, bis wir wieder besser dastehen." Die Schulden seien über Jahrzehnte aufgehäuft worden, "das heißt, diese Schuldenkrise wird auch nicht mit einem Mal vorbei sein".</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Merkel sprach von einem "sehr mühevollen Weg". Mit Blick auf die Auswirkungen der Schuldenkrise auf Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland sagte Merkel: "Auf Dauer gilt natürlich: Wenn es Europa nicht gutgeht, wird es auch Deutschland nicht gutgehen." Deshalb müsse man alles daran setzen, "in Europa die Dinge in Ordnung zu bringen".</p><h3>Eltern und Lehrer stimmen sofort zu</h3><p>So wie sie die Lage momentan einschätze, bestehe aber für Pessimismus kein Anlass. "Aber in Europa müssen sich alle anstrengen und alle ihre Hausaufgaben machen", sagte die Bundeskanzlerin und wählte damit eine Formulierung, die in deutschen Lehrerzimmern schnell zum geflügelten Wort werden könnte.</p><div id="4630761"></div><div id="4627846"></div><div id="4662936"></div><div id="4696221"></div><p>Für die Kanzlerin markiert die Ansprache das Ende einer außergewöhnlich arbeitsintensiven Woche: In den Tagen nach der als gefeierten hatte Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou mit einem überraschend angekündigten sämtliche Rettungsbemühungen wieder infrage gestellt. Anschließend zog Papandreou seine Pläne, die Euro-Hilfe samt Sparauflagen zum Gegenstand einer Volksabstimmung zu machen, wieder zurück und stellte sich stattdessen einer im Athener Parlament.</p><h3>Krisengespräche als Arbeitsalltag</h3><div id="4692841"></div><p>Die deutsche Bundeskanzlerin musste sich unterdessen mit ihren Kollegen aus den einflussreichsten Wirtschaftsmächten der Erde im Rahmen des G20-Gipfels in Cannes nicht nur der Euro-Rettung, sondern einer ungewöhnlich umfangreichen und zum Teil ebenfalls höchst dringlichen zuwenden.</p><div id="4696221"></div><p>Nach der in der Nacht auf Samstag kam Papandreou schließlich mit Staatspräsident Karolos Papoulias zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Nach dem gewonnenen Vertrauensvotum wollte Papandreou ihn über seine Absicht informieren, eine neue Regierung zu bilden, die von mehreren Parteien unterstützt wird.</p><div id="native11"></div><p>Er werde alles tun, damit Griechenland eine neue Regierung bekommt und nicht der Eindruck entstehe, das Land wolle nicht mehr in der Eurozone bleiben, sagte Papandreou. Die wichtigste Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND) hatte eine Beteiligung an der geplanten neuen Regierung abgelehnt und nach der Vertrauensabstimmung erneut Neuwahlen gefordert.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Die Schuldenkrise wird Europa nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch viele Jahre beschäftigen. In einer wöchentlichen Videobotschaft an die Bevölkerung sagte die CDU-Chefin: "Es wird sicherlich eine Dekade dauern, bis wir wieder besser dastehen." Die Schulden seien über Jahrzehnte aufgehäuft worden, "das heißt, diese Schuldenkrise wird auch nicht mit einem Mal vorbei sein".</p>
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      <p>Merkel sprach von einem "sehr mühevollen Weg". Mit Blick auf die Auswirkungen der Schuldenkrise auf Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland sagte Merkel: "Auf Dauer gilt natürlich: Wenn es Europa nicht gutgeht, wird es auch Deutschland nicht gutgehen." Deshalb müsse man alles daran setzen, "in Europa die Dinge in Ordnung zu bringen".</p>
      <h3>Eltern und Lehrer stimmen sofort zu</h3>
      <p>So wie sie die Lage momentan einschätze, bestehe aber für Pessimismus kein Anlass. "Aber in Europa müssen sich alle anstrengen und alle ihre Hausaufgaben machen", sagte die Bundeskanzlerin und wählte damit eine Formulierung, die in deutschen Lehrerzimmern schnell zum geflügelten Wort werden könnte.</p>
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      <h3>Krisengespräche als Arbeitsalltag</h3>
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      <p>Die deutsche Bundeskanzlerin musste sich unterdessen mit ihren Kollegen aus den einflussreichsten Wirtschaftsmächten der Erde im Rahmen des G20-Gipfels in Cannes nicht nur der Euro-Rettung, sondern einer ungewöhnlich umfangreichen und zum Teil ebenfalls höchst dringlichen zuwenden.</p>
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