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  <ntv:article ntv:readingtime="4" ntv:layout="detail" ntv:agency="hvo/dpa/AFP" ntv:publishdate="02.01.2012 07:57" ntv:section="Politik" ntv:id="5113076" ntv:homesection="Politik" ntv:url="https://apps.n-tv.de/politik/Wulff-drohte-Springer-mit-Bruch-article5113076.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Wulff drohte Springer mit "Bruch"</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Anruf beim "Bild"-Chef</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Bundespräsident Wulff soll versucht haben, die Berichterstattung über seinen Privatkredit zu stoppen. Bei einem entsprechenden Anruf beim "Bild"-Chefredakteur soll auch der Ausdruck "Krieg führen" gefallen sein. Derweil gerät nun nach dem Privatkredit das reguläre Bankdarlehen in die Schlagzeilen.</ntv:field>
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      <ntv:field ntv:name="caption">Wulff, damals noch Ministerpräsident von Niedersachsen, und "Bild"-Chefredakteur Diekmann 2006 beim Sommerfest der "Bild"-Zeitung.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Für Bundespräsident Christian Wulff beginnt das neue Jahr mit einer großen Peinlichkeit: "Wulff drohte 'Bild'-Zeitung", titelt die "Süddeutsche Zeitung" und berichtet über einen empörten Telefonanruf des Staatsoberhaupts bei dem Boulevardblatt.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><div id="5113061"></div><p>Darum geht es: Wulff soll am 12. Dezember 2011 versucht haben, "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann zu erreichen. Zum Zeitpunkt des Anrufs befand Wulff sich auf einer Reise durch sechs Golf-Staaten, am 12. Dezember war er in Kuwait. Da er Diekmann nicht erreichte, hinterließ er ihm eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.</p><p>Für den Fall, dass die "unglaubliche" Geschichte über seinen Privatkredit erscheine, soll Wulff Diekmann via Mailbox den "endgültigen Bruch" mit dem Springer-Verlag angedroht haben. Wenn die "Bild"-Zeitung "Krieg führen" wolle, dann solle man darüber nach seiner Rückkehr mit ihm sprechen, wie dieser Krieg geführt werden solle. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, Wulff habe sogar mit einem Strafantrag gegen die Journalisten gedroht.</p><p>Der Anruf blieb damals folgenlos: Am Abend liefen die ersten Meldungen über den Bericht der "Bild"-Zeitung vom folgenden Tag über den Ticker. Wulff habe im Februar 2010 im niedersächsischen Landtag nicht die volle Wahrheit gesagt, als er nach geschäftlichen Beziehungen zum Unternehmer Egon Geerkens gefragt wurde, schrieb die "Bild"-Zeitung darin. Schließlich habe er von Geerkens Frau Edith einen Kredit über 500.000 Euro erhalten.</p><h3>"Anfrage wurde wahrheitsgemäß verneint"</h3><p>Wulffs langjähriger Sprecher Olaf Glaeseker reagierte mit Dementis - eine Strategie, die sich später als grundfalsch herausstellt. Wulffs habe die Anfrage der beiden Grünen-Abgeordneten im Landtag &quot;korrekt beantwortet&quot;, sagte Glaeseker am 13. Dezember: &quot;Es bestand eine Vereinbarung mit Frau Edith Geerkens zu einem Darlehen aus ihrem Privatvermögen. Dementsprechend wurde die unmissverständliche Anfrage wahrheitsgemäß verneint.&quot; Neun Tage später gab Wulff bei einem spektakulären <a href="http://www.n-tv.de/politik/Wulff-bittet-Buerger-um-Vertrauen-article5067006.html" target="_self" rel="follow">Auftritt im Schloss Bellevue</a> auch Glaesekers Entlassung bekannt.</p><p>Über die versuchte Einflussnahme des Bundespräsidenten auf ihre Berichterstattung hatte die "Bild"-Zeitung am 13. Dezember nicht berichtet. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat Wulff später noch einmal Kontakt zu Diekmann aufgenommen und den Anruf bedauert. Diekmann habe die Sache dann für erledigt erklärt. Wie die Sache nun dennoch ans Licht kommt, berichtet die SZ nicht. Offiziell äußerte sich der Springer-Verlag bisher nicht zu dem Vorgang.</p><div id="native11"></div><p>Für Wulff und seinen Sprecher kam höchstens der Zeitpunkt der Veröffentlichung überraschend: Dass es Recherchen über den Kredit gab, mit dem Wulff und seine Frau Bettina ihr Haus in Burgwedel finanziert hatten, war seit Monaten bekannt - der "Spiegel" war bis zum Bundesgerichtshof gezogen, um Einsicht ins Grundbuch nehmen zu können.</p><h3>Babyfotos in der "Bild"-Zeitung</h3><div id="5113136"></div><p>Wulffs Drohung gegen den Springer-Konzern verweist auf die spezielle Rolle, die er der "Bild"-Zeitung lange Jahre gewährte. Das zahlte sich für beide Seiten aus: Das Blatt bekam Babyfotos vom jungen Glück, Wulff freundliche Berichte. "Ein Bruch in der Vita des ehrgeizigen CDU-Politikers - aber ein schöner!", schrieb die "Bild"-Zeitung am 9. Juli 2010 über Wulffs Scheidung und Neuverheiratung zwei Jahre zuvor.</p><div id="mid1"></div><p>Die Veröffentlichung der &quot;Bild&quot;-Zeitung vom 13. Dezember stieß eine Affäre an, die für Wulff noch längst nicht ausgestanden ist. Auf das erste Dementi folgte am 15. Dezember Wulffs Eingeständnis, dass durch seine Antwort im niedersächsischen Landtag &quot;ein falscher Eindruck entstehen konnte&quot;. In seiner <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/12/111215-Erklaerung.html;jsessionid=D3E6D0235D7F907F4A7942EF11E39E22.2_cid249" target="_self" rel="follow">persönlichen Erklärung</a> findet sich auch der Satz: &quot;Ich verstehe das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien.&quot; Zudem schrieb Wulff, er habe den Privatkredit von Frau Geerkens mit Hilfe eines kurzfristigen Geldmarktdarlehens bei der BW-Bank abgelöst. &quot;Inzwischen habe ich das Geldmarktdarlehen in ein langfristiges Bankdarlehen festgeschrieben.&quot;</p><h3>Kreditvertrag wurde am 21. Dezember unterzeichnet</h3><p>Dieses Satz fällt Wulff inzwischen auf die Füße: Nach Angaben der BW-Bank wandelte Wulff seinen Kredit erst kurz vor Weihnachten vertraglich in ein langfristiges Darlehen um. Ein im März 2010 mit Wulff abgeschlossener Vertrag sei zu diesem Zeitpunkt in ein langfristiges Darlehen umgewandelt worden, erklärte das Stuttgarter Institut am vergangenen Freitag.</p><p>Der langfristige Darlehensvertrag sei am 12. Dezember 2011 an Wulff versandt worden, so die Bank. Dieser wurde von Herrn Wulff am 21.12. unterschrieben und ging am 27.12. bei der BW-Bank ein.&quot; Am Tag nach der Unterschrift, am 22. Dezember, <a href="http://www.n-tv.de/politik/Wulffs-Erklaerung-im-Wortlaut-article5065751.html" target="_self" rel="follow">beendete Wulff sein Schweigen</a>, bedauerte die irreführende Antwort im Landtag und bat die Bürger um Vertrauen.</p><p>Wulffs Anwalt Gernot Lehr bestätigte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", dass die BW-Bank den neuen, unterschriebenen Darlehensvertrag am 12. Dezember an den Bundespräsidenten geschickt habe. Die Zinskonditionen seien jedoch bereits am 25. November von Wulff und der BW-Bank "fixiert" worden, sagte Lehr.</p><h3>Zusammenhang zwischen Kredit und Porsche-Rettung?</h3><p>Laut BW-Bank kam der Kontakt zwischen Wulff und dem Kreditinstitut auf Initiative von Geerkens zustande. Selbst diese Darstellung wird inzwischen hinterfragt. Denn die BW-Bank gehört zur Landesbank Baden-Württemberg, die wiederum in Staatsbesitz ist.</p><div id="5113041"></div><p>Dem &quot;Spiegel&quot; zufolge gibt es möglicherweise einen <a href="http://www.n-tv.de/politik/Neue-unbequeme-Fragen-an-Wulff-article5107596.html" target="_self" rel="follow">Zusammenhang</a> zwischen dem Privatkredit und dem Einstieg von VW bei Porsche. Das Magazin schlussfolgerte, Wulff habe die guten Konditionen von der BW-Bank als &quot;Dankeschön&quot; dafür erhalten, dass er 2009 als niedersächsischer Ministerpräsident gemeinsam mit VW die Nobelmarke Porsche gerettet und damit auch der Bank geholfen habe. Banksprecher Manfred Rube bezeichnete dies als &quot;absoluten Blödsinn&quot;.</p><p>Berichten zufolge hatte die Bank Wulff einen Kredit gewährt, bei dem die Zinsen zunächst lediglich bei 0,9 bis 2,1 Prozent lagen. Damit wären die Zinsen um die Hälfte niedriger als bei der Immobilienfinanzierung anderer Kunden.</p><p>Der Grünen-Fraktionschef im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, sieht viele offene Fragen: "Die Informationen über Wulffs Verbindung zur BW-Bank lassen Abgründe erahnen, die eine weitergehende Aufklärung erfordern", sagte er der "taz". Eine Verbindung von Wulffs dienstlicher Hilfe für die Bank und seinem Kredit zu Sonderkonditionen könne auch rechtliche Konsequenzen haben. "Wenn hier private Gegenleistungen für politische Entscheidungen vorliegen, ist juristisch auch eine Vorteilsnahme nach dem Strafgesetzbuch zu prüfen." Wenzel war einer der beiden Grünen-Abgeordneten, deren Anfrage Wulff nun verspätet ins Straucheln bringt.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Für Bundespräsident Christian Wulff beginnt das neue Jahr mit einer großen Peinlichkeit: "Wulff drohte 'Bild'-Zeitung", titelt die "Süddeutsche Zeitung" und berichtet über einen empörten Telefonanruf des Staatsoberhaupts bei dem Boulevardblatt.</p>
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      <p>Darum geht es: Wulff soll am 12. Dezember 2011 versucht haben, "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann zu erreichen. Zum Zeitpunkt des Anrufs befand Wulff sich auf einer Reise durch sechs Golf-Staaten, am 12. Dezember war er in Kuwait. Da er Diekmann nicht erreichte, hinterließ er ihm eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.</p>
      <p>Für den Fall, dass die "unglaubliche" Geschichte über seinen Privatkredit erscheine, soll Wulff Diekmann via Mailbox den "endgültigen Bruch" mit dem Springer-Verlag angedroht haben. Wenn die "Bild"-Zeitung "Krieg führen" wolle, dann solle man darüber nach seiner Rückkehr mit ihm sprechen, wie dieser Krieg geführt werden solle. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, Wulff habe sogar mit einem Strafantrag gegen die Journalisten gedroht.</p>
      <p>Der Anruf blieb damals folgenlos: Am Abend liefen die ersten Meldungen über den Bericht der "Bild"-Zeitung vom folgenden Tag über den Ticker. Wulff habe im Februar 2010 im niedersächsischen Landtag nicht die volle Wahrheit gesagt, als er nach geschäftlichen Beziehungen zum Unternehmer Egon Geerkens gefragt wurde, schrieb die "Bild"-Zeitung darin. Schließlich habe er von Geerkens Frau Edith einen Kredit über 500.000 Euro erhalten.</p>
      <h3>"Anfrage wurde wahrheitsgemäß verneint"</h3>
      <p>
        Wulffs langjähriger Sprecher Olaf Glaeseker reagierte mit Dementis - eine Strategie, die sich später als grundfalsch herausstellt. Wulffs habe die Anfrage der beiden Grünen-Abgeordneten im Landtag "korrekt beantwortet", sagte Glaeseker am 13. Dezember: "Es bestand eine Vereinbarung mit Frau Edith Geerkens zu einem Darlehen aus ihrem Privatvermögen. Dementsprechend wurde die unmissverständliche Anfrage wahrheitsgemäß verneint." Neun Tage später gab Wulff bei einem spektakulären
        <a href="http://www.n-tv.de/politik/Wulff-bittet-Buerger-um-Vertrauen-article5067006.html" target="_self" rel="follow">Auftritt im Schloss Bellevue</a>
        auch Glaesekers Entlassung bekannt.
      </p>
      <p>Über die versuchte Einflussnahme des Bundespräsidenten auf ihre Berichterstattung hatte die "Bild"-Zeitung am 13. Dezember nicht berichtet. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat Wulff später noch einmal Kontakt zu Diekmann aufgenommen und den Anruf bedauert. Diekmann habe die Sache dann für erledigt erklärt. Wie die Sache nun dennoch ans Licht kommt, berichtet die SZ nicht. Offiziell äußerte sich der Springer-Verlag bisher nicht zu dem Vorgang.</p>
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      <p>Für Wulff und seinen Sprecher kam höchstens der Zeitpunkt der Veröffentlichung überraschend: Dass es Recherchen über den Kredit gab, mit dem Wulff und seine Frau Bettina ihr Haus in Burgwedel finanziert hatten, war seit Monaten bekannt - der "Spiegel" war bis zum Bundesgerichtshof gezogen, um Einsicht ins Grundbuch nehmen zu können.</p>
      <h3>Babyfotos in der "Bild"-Zeitung</h3>
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      <p>Wulffs Drohung gegen den Springer-Konzern verweist auf die spezielle Rolle, die er der "Bild"-Zeitung lange Jahre gewährte. Das zahlte sich für beide Seiten aus: Das Blatt bekam Babyfotos vom jungen Glück, Wulff freundliche Berichte. "Ein Bruch in der Vita des ehrgeizigen CDU-Politikers - aber ein schöner!", schrieb die "Bild"-Zeitung am 9. Juli 2010 über Wulffs Scheidung und Neuverheiratung zwei Jahre zuvor.</p>
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      <p>
        Die Veröffentlichung der "Bild"-Zeitung vom 13. Dezember stieß eine Affäre an, die für Wulff noch längst nicht ausgestanden ist. Auf das erste Dementi folgte am 15. Dezember Wulffs Eingeständnis, dass durch seine Antwort im niedersächsischen Landtag "ein falscher Eindruck entstehen konnte". In seiner
        <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/12/111215-Erklaerung.html;jsessionid=D3E6D0235D7F907F4A7942EF11E39E22.2_cid249" target="_self" rel="follow">persönlichen Erklärung</a>
        findet sich auch der Satz: "Ich verstehe das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien." Zudem schrieb Wulff, er habe den Privatkredit von Frau Geerkens mit Hilfe eines kurzfristigen Geldmarktdarlehens bei der BW-Bank abgelöst. "Inzwischen habe ich das Geldmarktdarlehen in ein langfristiges Bankdarlehen festgeschrieben."
      </p>
      <h3>Kreditvertrag wurde am 21. Dezember unterzeichnet</h3>
      <p>Dieses Satz fällt Wulff inzwischen auf die Füße: Nach Angaben der BW-Bank wandelte Wulff seinen Kredit erst kurz vor Weihnachten vertraglich in ein langfristiges Darlehen um. Ein im März 2010 mit Wulff abgeschlossener Vertrag sei zu diesem Zeitpunkt in ein langfristiges Darlehen umgewandelt worden, erklärte das Stuttgarter Institut am vergangenen Freitag.</p>
      <p>
        Der langfristige Darlehensvertrag sei am 12. Dezember 2011 an Wulff versandt worden, so die Bank. Dieser wurde von Herrn Wulff am 21.12. unterschrieben und ging am 27.12. bei der BW-Bank ein." Am Tag nach der Unterschrift, am 22. Dezember,
        <a href="http://www.n-tv.de/politik/Wulffs-Erklaerung-im-Wortlaut-article5065751.html" target="_self" rel="follow">beendete Wulff sein Schweigen</a>
        , bedauerte die irreführende Antwort im Landtag und bat die Bürger um Vertrauen.
      </p>
      <p>Wulffs Anwalt Gernot Lehr bestätigte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", dass die BW-Bank den neuen, unterschriebenen Darlehensvertrag am 12. Dezember an den Bundespräsidenten geschickt habe. Die Zinskonditionen seien jedoch bereits am 25. November von Wulff und der BW-Bank "fixiert" worden, sagte Lehr.</p>
      <h3>Zusammenhang zwischen Kredit und Porsche-Rettung?</h3>
      <p>Laut BW-Bank kam der Kontakt zwischen Wulff und dem Kreditinstitut auf Initiative von Geerkens zustande. Selbst diese Darstellung wird inzwischen hinterfragt. Denn die BW-Bank gehört zur Landesbank Baden-Württemberg, die wiederum in Staatsbesitz ist.</p>
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      <p>
        Dem "Spiegel" zufolge gibt es möglicherweise einen
        <a href="http://www.n-tv.de/politik/Neue-unbequeme-Fragen-an-Wulff-article5107596.html" target="_self" rel="follow">Zusammenhang</a>
        zwischen dem Privatkredit und dem Einstieg von VW bei Porsche. Das Magazin schlussfolgerte, Wulff habe die guten Konditionen von der BW-Bank als "Dankeschön" dafür erhalten, dass er 2009 als niedersächsischer Ministerpräsident gemeinsam mit VW die Nobelmarke Porsche gerettet und damit auch der Bank geholfen habe. Banksprecher Manfred Rube bezeichnete dies als "absoluten Blödsinn".
      </p>
      <p>Berichten zufolge hatte die Bank Wulff einen Kredit gewährt, bei dem die Zinsen zunächst lediglich bei 0,9 bis 2,1 Prozent lagen. Damit wären die Zinsen um die Hälfte niedriger als bei der Immobilienfinanzierung anderer Kunden.</p>
      <p>Der Grünen-Fraktionschef im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, sieht viele offene Fragen: "Die Informationen über Wulffs Verbindung zur BW-Bank lassen Abgründe erahnen, die eine weitergehende Aufklärung erfordern", sagte er der "taz". Eine Verbindung von Wulffs dienstlicher Hilfe für die Bank und seinem Kredit zu Sonderkonditionen könne auch rechtliche Konsequenzen haben. "Wenn hier private Gegenleistungen für politische Entscheidungen vorliegen, ist juristisch auch eine Vorteilsnahme nach dem Strafgesetzbuch zu prüfen." Wenzel war einer der beiden Grünen-Abgeordneten, deren Anfrage Wulff nun verspätet ins Straucheln bringt.</p>
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