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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="zusammengestellt von Susanne Niedorf-Schipke" ntv:publishdate="19.08.2011 20:26" ntv:section="Archiv" ntv:id="4094726" ntv:homesection="Archiv" ntv:url="https://apps.n-tv.de/archiv/Suessigkeiten-Entzug-tut-weh-article4094726.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">"Süßigkeiten-Entzug tut weh"</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Börsen auf Talfahrt</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p><i>Wieder einmal sorgen die Finanzmärkte für einen Paukenschlag nach dem anderen - weltweit stürzen Aktienkurse ab, <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/Ruhig-Blut-bitte-article4091756.html" target="_self" rel="follow">Börsianer stehen unter Dauerstress, Kleinanleger sind überfordert</a>. Und die Politik? Die <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Experten-zerlegen-die-Paris-Plaene-article4068186.html" target="_self" rel="follow">läuft den rasend schnellen Ereignissen hinterher</a>. Für die Kommentatoren der deutschen Zeitungen steht fest: Der Ärger ist noch lange nicht vorbei.</i></p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><div id="4095181"></div><p>Die <i>Süddeutsche Zeitung</i> zeigt Kante: &quot;<b>Wer glaubt</b>, man müsse nur die Spekulanten zähmen und die <b>Gefahr sei gebannt, der irrt</b>. Eine Woche ist das Leerverkaufsverbot alt, an dem Ausverkauf von Aktien hat sich nichts geändert&quot;. Der Kern des Übels steht für die Kommentatoren der der Münchener Zeitung fest: &quot;<b>Angst macht</b> den Anlegern<b>, dass die Regierungen keinen Weg aus der Schuldensucht aufzeigen</b>. Der Merkel-Sarkozy-Gipfel hat nichts hervorgebracht als die alte Idee einer Finanztransaktionssteuer. <b>Finanzmärkte sind nicht gut oder böse. Sie reagieren auf Entscheidungen</b>, mit denen Unternehmen und Politiker sie füttern. <b>Zu lange wurden die Börsen</b> wie verwöhnte Kinder <b>mit Süßigkeiten gemästet</b>, jetzt müssen sich Investoren wieder an Schwarzbrot gewöhnen. Der <b>Entzug tut weh</b>. Politiker und Börsianer müssen das aushalten&quot;.</p><p>Handlungsbedarf sieht auch der <i>Südkurier</i> aus Konstanz: &quot;Der <b>vermeintlich große Wurf</b> in der Euro-Krise, <b>den</b> Angela <b>Merkel und</b> Nicolas <b>Sarkozy</b> vor wenigen Tagen so vollmundig <b>angekündigt haben</b> und der eine engere Verzahnung der Wirtschaftspolitik so wie eine Schuldenbremse für alle vorsieht<b>, hat </b>die<b> Börsianer nicht überzeugt</b>. Sie <b>werden</b> wohl <b>erst locker lassen, wenn sich die Politiker eindeutig entschieden haben</b>. Entschieden darüber, ob sie ein wirklich gemeinsames Europa - und damit auch eine Transferunion - anstreben oder am Status Quo festhalten wollen - mit allen Konsequenzen. Denn mit dem jetzigen Zuschnitt der Währungsunion wird letzteres auf Dauer kaum möglich sein&quot;.</p><p>&quot;Es ist eine Mixtur aus drohender Rezession, Banken- und Schuldenkrise, die die Lage an den Märkten so ungemütlich macht&quot;, schreibt der <i>Münchner Merkur</i>. &quot;Hinzu kommt: Die <b>Regierungen, aber auch die Notenbanken haben ihr Pulver</b> zur Ankurbelung der Wirtschaft <b>weitgehend verschossen</b>. Und: Noch immer haben etliche Marktteilnehmer die <b>Illusion</b>, der scheinbar unbezwingbar Gigant <b>Deutschland könne ganz Europa aus seinen Schulden herauskaufen</b>, sei es über Rettungsschirme oder Eurobonds. Dieser unausrottbare Glaube birgt <b>großes Enttäuschungspotenzial</b>. Hohe vierstellige Milliardenbeträge wird auch Deutschland nicht stemmen können. Selbst wenn sich die Kanzlerin von den EU-Partnern breitschlagen ließe: Am Ende könnten ihr die Wähler in den Arm fallen.&quot;</p><p>Der steigenden Unsicherheit an den Börsen und in den Firmenzentralen etwas Wind aus den Segeln zu nehmen, versucht die <i>Sächsische Zeitung</i> aus Dresden: &quot;<b>Unternehmen und Verbraucher sollten versuchen, sich</b> von entsetzt dreinblickenden Aktienhändlern im Fernsehen <b>nicht anstecken zu lassen</b>. Sonst wird das schlimmste Szenario sich selbst erfüllender Erwartungen Wirklichkeit: Investitionen in Fabriken oder in neue Möbel könnten verschoben werden. Die <b>Bremsspuren für die Wirtschaft würden</b> in diesem Fall <b>erheblich stärker ausfallen</b>&quot;.</p><p>Die Märkische Oderzeitung stellt fest: &quot;<b>So schlecht sind die Wirtschaftsdaten vielfach gar nicht</b>, als dass eine allgemeine Panik ausbrechen müsste. Man spürt das Krisenpotenzial, das schon, und weiß - theoretisch -, wie zu handeln wäre&quot;. Aber, und das ist das Entscheidende für die Zeitung aus Frankfurt/Oder: &quot;Die <b>Politik tut sich unglaublich schwer</b> damit. Es werden Entscheidungen getroffen, die keine Lösungen sind, oder doch nur halbe&quot;. Die Börsenkurse, so die Kommentatoren, spiegelten deshalb nur die Frage: &quot;Was passiert demnächst?&quot;.</p>]]></ntv:field>
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        zeigt Kante: "
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        , man müsse nur die Spekulanten zähmen und die
        <b>Gefahr sei gebannt, der irrt</b>
        . Eine Woche ist das Leerverkaufsverbot alt, an dem Ausverkauf von Aktien hat sich nichts geändert". Der Kern des Übels steht für die Kommentatoren der der Münchener Zeitung fest: "
        <b>Angst macht</b>
        den Anlegern
        <b>, dass die Regierungen keinen Weg aus der Schuldensucht aufzeigen</b>
        . Der Merkel-Sarkozy-Gipfel hat nichts hervorgebracht als die alte Idee einer Finanztransaktionssteuer.
        <b>Finanzmärkte sind nicht gut oder böse. Sie reagieren auf Entscheidungen</b>
        , mit denen Unternehmen und Politiker sie füttern.
        <b>Zu lange wurden die Börsen</b>
        wie verwöhnte Kinder
        <b>mit Süßigkeiten gemästet</b>
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        <b>Entzug tut weh</b>
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        Handlungsbedarf sieht auch der
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        <b>vermeintlich große Wurf</b>
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        <b>den</b>
        Angela
        <b>Merkel und</b>
        Nicolas
        <b>Sarkozy</b>
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        <b>erst locker lassen, wenn sich die Politiker eindeutig entschieden haben</b>
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        "Es ist eine Mixtur aus drohender Rezession, Banken- und Schuldenkrise, die die Lage an den Märkten so ungemütlich macht", schreibt der
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        . "Hinzu kommt: Die
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        <b>Illusion</b>
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        . Hohe vierstellige Milliardenbeträge wird auch Deutschland nicht stemmen können. Selbst wenn sich die Kanzlerin von den EU-Partnern breitschlagen ließe: Am Ende könnten ihr die Wähler in den Arm fallen."
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        aus Dresden: "
        <b>Unternehmen und Verbraucher sollten versuchen, sich</b>
        von entsetzt dreinblickenden Aktienhändlern im Fernsehen
        <b>nicht anstecken zu lassen</b>
        . Sonst wird das schlimmste Szenario sich selbst erfüllender Erwartungen Wirklichkeit: Investitionen in Fabriken oder in neue Möbel könnten verschoben werden. Die
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