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  <ntv:article ntv:readingtime="4" ntv:layout="detail" ntv:author="Alexander Klement" ntv:publishdate="31.07.2010 08:00" ntv:section="Ratgeber" ntv:id="1171676" ntv:homesection="Ratgeber" ntv:url="https://apps.n-tv.de/ratgeber/Gute-Finanzierung-erhoeht-Rendite-article1171676.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Gute Finanzierung erhöht Rendite</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Jetzt Solarstromanlage auf Dach</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Glück hatte, wer vor dem 1. Juli noch mit seiner Solarstromanlage ans Netz ging. Die Förderung wurde deutlich gekürzt - und wird zum Jahreswechsel weiter zusammengestrichen. Wir klären, unter welchen Bedingungen der Einstieg noch lohnt und mit welchen Banken Sie die Anlage günstig finanzieren können.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Wer eine Solarstromanlage auf dem Dach hat, kann sich freuen. Jährliche Renditen von sieben bis zehn Prozent sind keine Seltenheit – und für Eigenheimbesitzer auch noch 20 Jahre lang garantiert. Doch die andere Seite der Medaille ist, dass sich die Solarstromanlagenbesitzer auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Die Grundversorger vor Ort wurden vom Staat verpflichtet, den produzierten Strom zu kaufen. Nicht nur das: Der Staat schreibt den Stromanbietern sogar vor, zu welchem Preis sie den Solarstrom kaufen müssen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Der Staat hat allerdings erkannt, dass dieser Preis mittlerweile viel zu hoch ist. Der Stomabnahmepreis fällt zwar für die Errichtung neuer Anlagen ohnehin jedes Jahr, doch diese Absenkungen waren zu gering, denn die Preise für Solarmodule sind sehr stark gefallen. Zum Stichtag 1. Juli ist deshalb die Solarstromförderung um 13 Prozent gekürzt worden. Da die Pläne bekannt waren, hat es zuvor eine Flut an neu errichteten Anlagen und Anträgen auf Förderung gegeben. Allein in den letzten vier Wochen vor dem Stichtag erhielt die für die Gewährung zuständige Bundesnetzagentur in Bonn mehr als 50.000 Anmeldungen. Das waren annähernd mehr als ein Drittel der im ersten Halbjahr 2010 insgesamt eingereichten Anträge auf Förderung.</p><h3>Anlagenkauf kann trotzdem lohnen</h3><p>Für die zu spät gekommenen stellt sich die Frage, ob künftig die Installation einer Solarstromanlage noch lohnt und wann der richtige Zeitpunkt für die Errichtung ist. Hier sollte man zwei Daten im Auge behalten. Ab Oktober 2010 sinkt die Vergütung um weitere drei Prozent. Statt 34,05 Cent werden dann nur 32,88 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Zum Jahreswechsel fällt die Vergütung um weitere neun bis 13 Prozent. Den genauen Wert legt die Bundesnetzagentur erst im Oktober fest. Grundlage hierfür ist die installierte Leistung im laufenden Jahr. Da diese sehr hoch ist, ist davon auszugehen, dass die Kürzung eher 13 als neun Prozent betragen wird.</p><p>Trotzdem lohnt laut Berechnungen der Stiftung Warentest die Installation noch, denn Renditen von fünf bis neun Prozent sind für Solarstromanlagen weiter möglich, die in diesem Jahr noch installiert werden. Grund hierfür sind die drastisch gesunkenen Preise für die Anlagen. Nach Angaben des Bundesverbandes für Solarwirtschaft mussten Anleger für eine Komplettanlage im Frühjahr 2010 nur rund 2900 Euro pro installiertes Kilowatt Leistung ausgeben. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies fast 30 Prozent weniger. Experten rechnen damit, dass die Preise noch weiter fallen werden.</p><h3>Erzeugten Strom selbst verbrauchen</h3><p>Ist tagsüber keiner zu Hause und der Stromverbrauch ist gering, bleibt die vollständige Einspeisung ins Stromnetz die einzig sinnvolle Option. Wer allerdings viel Strom auch tagsüber verbraucht, sollte über den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms nachdenken. Seit 1. Juli dieses Jahres gibt es eine gestaffelte Vergütung. Für die ersten 30 Prozent des selbst verbrauchten Stroms fließen 17,67 Cent pro Kilowattstunde, für jede weitere Kilowattstunde muss der Netzbetreiber sogar 22,05 Cent zahlen. In die Rechnung mit einbezogen werden muss auch noch der Strompreis, den der Eigentümer pro Kilowattstunde spart, wenn er diesen nicht von seinem Versorger bezieht. Dieser liegt momentan bei rund 20 Cent pro Kilowattstunde. Der Eigenverbrauch führt also unterm Strich zu einer höheren Vergütung als die Einspeisung. Allerdings ist die Installation einer Anlage, die den Eigenverbrauch ermöglicht, etwas teurer, da auch ein anderer Zähler gesetzt werden muss.</p><p>Ob die Installation einer Solarstrom-Anlage lohnt, muss im Einzelfall geprüft werden. Hier spielt natürlich nicht nur eine Rolle, ob das Hausdach optimal ausgerichtet ist und ob es zu Verschattungen der Dachfläche kommt, sondern auch, ob die Anlage günstig finanziert werden kann, denn nur die wenigsten zahlen den kompletten Preis bar.</p><div id="native11"></div><p>Erste Anlaufstelle für eine Finanzierung ist die staatliche KfW-Bank. Hier kann man allerdings nicht selbst vorstellig werden, sondern muss dies über die Hausbank oder eine andere Bank tun. Die Konditionen hängen von der Kreditwürdigkeit und der Zinsbindung ab. Die Spanne reicht von günstigen 2,9 bis zu teuren 7,54 Prozent pro Jahr (Stand 5. Juli 2010). Da kann es sich lohnen, auch die Konditionen für einen normalen Bankkredit einzuholen. Die Stiftung Warentest hat bei 60 Banken angefragt. Sieben Banken haben vergleichbare Kredite zu einem Effektivzins von unter fünf Prozent angeboten.</p><h3>Spezial-Angebote der Banken</h3><p>Einige Banken haben spezielle Angebote für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen aufgelegt. Dazu gehört beispielsweise die GLS Bank. Sie bietet einen Kreditbetrag von bis zu 30.000 Euro mit einer Laufzeit von maximal 15 Jahren an. So lange braucht eine gute Anlage in der Regel nicht, um sich selbst zu finanzieren. Als Sicherheit muss der Eigentümer die Einspeisevergütung an die GLS Bank abtreten. Der anfängliche Effektivzins liegt bei zehnjähriger Zinsbindung bei 4,39 Prozent pro Jahr.</p><div id="mid1"></div><p>Die Umweltbank hat verschiedene Kreditprogramme für die Errichtung einer Solarstromanlage aufgelegt. Kleiner Haken hier: Der Mindestkreditbetrag liegt mit 15.000 Euro dank gefallener Anlagenpreise für typische Einfamilienhaus-Anlagen schon fast zu hoch. Der anfängliche Effektivzins bei zehnjähriger Zinsbindung liegt hier bei 4,26 Prozent.</p><p>Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat ebenfalls ein Kreditprogramm für Erneuerbare Energien aufgelegt, unter das auch Photovoltaikanlagen fallen. Kreditbeträge zwischen 5.000 und 60.000 Euro sind hier möglich. Bei zehnjähriger Laufzeit offeriert die DKB einen anfänglichen Jahreszins in Höhe von 4,99 Prozent.</p><p>Auch bei den regionalen Angeboten sollte man Ausschau halten. So bieten beispielsweise laut Erhebung der Stiftung Warentest auch die PSD Nord und PSD Hannover sowie die Sparda-Banken Berlin und West günstige Kreditkonditionen an. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung der Anlage, die jeder seriöse <a href="https://unternehmen.n-tv.de/beste-solaranlage.html" target="_self" rel="follow">Solaranlagen-Bauer</a> bei einem Angebot mit erstellt, sollte also ein Zinssatz von rund fünf Prozent mit einfließen. Und weil die Sonne eben nicht immer so scheint wie sie soll, sollte man noch einen Sicherheitsabschlag mit einkalkulieren. Wenn dann die Rendite noch stimmt, kann die Anlage aufs Dach.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Wer eine Solarstromanlage auf dem Dach hat, kann sich freuen. Jährliche Renditen von sieben bis zehn Prozent sind keine Seltenheit – und für Eigenheimbesitzer auch noch 20 Jahre lang garantiert. Doch die andere Seite der Medaille ist, dass sich die Solarstromanlagenbesitzer auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Die Grundversorger vor Ort wurden vom Staat verpflichtet, den produzierten Strom zu kaufen. Nicht nur das: Der Staat schreibt den Stromanbietern sogar vor, zu welchem Preis sie den Solarstrom kaufen müssen.</p>
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      <h3>Anlagenkauf kann trotzdem lohnen</h3>
      <p>Für die zu spät gekommenen stellt sich die Frage, ob künftig die Installation einer Solarstromanlage noch lohnt und wann der richtige Zeitpunkt für die Errichtung ist. Hier sollte man zwei Daten im Auge behalten. Ab Oktober 2010 sinkt die Vergütung um weitere drei Prozent. Statt 34,05 Cent werden dann nur 32,88 Cent pro Kilowattstunde gezahlt. Zum Jahreswechsel fällt die Vergütung um weitere neun bis 13 Prozent. Den genauen Wert legt die Bundesnetzagentur erst im Oktober fest. Grundlage hierfür ist die installierte Leistung im laufenden Jahr. Da diese sehr hoch ist, ist davon auszugehen, dass die Kürzung eher 13 als neun Prozent betragen wird.</p>
      <p>Trotzdem lohnt laut Berechnungen der Stiftung Warentest die Installation noch, denn Renditen von fünf bis neun Prozent sind für Solarstromanlagen weiter möglich, die in diesem Jahr noch installiert werden. Grund hierfür sind die drastisch gesunkenen Preise für die Anlagen. Nach Angaben des Bundesverbandes für Solarwirtschaft mussten Anleger für eine Komplettanlage im Frühjahr 2010 nur rund 2900 Euro pro installiertes Kilowatt Leistung ausgeben. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies fast 30 Prozent weniger. Experten rechnen damit, dass die Preise noch weiter fallen werden.</p>
      <h3>Erzeugten Strom selbst verbrauchen</h3>
      <p>Ist tagsüber keiner zu Hause und der Stromverbrauch ist gering, bleibt die vollständige Einspeisung ins Stromnetz die einzig sinnvolle Option. Wer allerdings viel Strom auch tagsüber verbraucht, sollte über den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms nachdenken. Seit 1. Juli dieses Jahres gibt es eine gestaffelte Vergütung. Für die ersten 30 Prozent des selbst verbrauchten Stroms fließen 17,67 Cent pro Kilowattstunde, für jede weitere Kilowattstunde muss der Netzbetreiber sogar 22,05 Cent zahlen. In die Rechnung mit einbezogen werden muss auch noch der Strompreis, den der Eigentümer pro Kilowattstunde spart, wenn er diesen nicht von seinem Versorger bezieht. Dieser liegt momentan bei rund 20 Cent pro Kilowattstunde. Der Eigenverbrauch führt also unterm Strich zu einer höheren Vergütung als die Einspeisung. Allerdings ist die Installation einer Anlage, die den Eigenverbrauch ermöglicht, etwas teurer, da auch ein anderer Zähler gesetzt werden muss.</p>
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      <h3>Spezial-Angebote der Banken</h3>
      <p>Einige Banken haben spezielle Angebote für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen aufgelegt. Dazu gehört beispielsweise die GLS Bank. Sie bietet einen Kreditbetrag von bis zu 30.000 Euro mit einer Laufzeit von maximal 15 Jahren an. So lange braucht eine gute Anlage in der Regel nicht, um sich selbst zu finanzieren. Als Sicherheit muss der Eigentümer die Einspeisevergütung an die GLS Bank abtreten. Der anfängliche Effektivzins liegt bei zehnjähriger Zinsbindung bei 4,39 Prozent pro Jahr.</p>
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      <p>Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat ebenfalls ein Kreditprogramm für Erneuerbare Energien aufgelegt, unter das auch Photovoltaikanlagen fallen. Kreditbeträge zwischen 5.000 und 60.000 Euro sind hier möglich. Bei zehnjähriger Laufzeit offeriert die DKB einen anfänglichen Jahreszins in Höhe von 4,99 Prozent.</p>
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        Auch bei den regionalen Angeboten sollte man Ausschau halten. So bieten beispielsweise laut Erhebung der Stiftung Warentest auch die PSD Nord und PSD Hannover sowie die Sparda-Banken Berlin und West günstige Kreditkonditionen an. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung der Anlage, die jeder seriöse
        <a href="https://unternehmen.n-tv.de/beste-solaranlage.html" target="_self" rel="follow">Solaranlagen-Bauer</a>
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