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    <ntv:field ntv:name="headline">Fliegen in der "Zwischenklasse"</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Dass Manager stets in der Business Class reisen, ist passé. Denn angesichts der Wirtschaftskrise haben viele Firmen ihre Dienstreiserichtlinien verschärft. Nun in die "Holzklasse" - also die Economy Class - zu wechseln, dürfte vielen aber schwerfallen. Als Alternative gibt es jedoch auch immer mehr Angebote zwischen den beiden Klassen. Sie heißen Economy Extra, Premium Voyageur oder World Traveller Plus und bieten "ein bisschen Business" zum nicht ganz so üppigen Preis. Auch für Urlauber auf Langstreckenflügen können die Zwischenklassen mit dem Mehr an Komfort interessant sein.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Die Sitzklassen zwischen Eco und Business sind eine Erfindung der vergangenen zehn Jahre. British Airways, United Airlines aus den USA, Air New Zealand, die japanische All Nippon Airways (ANA) und die skandinavische SAS gehörten zu den ersten Anbietern. Im Sommer 2008 baute auch der deutsche Ferienflieger Condor seine Maschinen vom Typ Boeing 767-300 entsprechend um.</p><div id="506499"></div><p>Mit Air France ist nun ein weiteres Branchen-Schwergewicht aktiv geworden: Ende Oktober flog die erste Maschine mit der Premium Voyageur genannten Zwischenklasse von Paris nach New York, Tokio folgt als zweites Ziel. Und vom April 2010 an bietet Air France auch auf Europaflügen eine Premium Economy an, die zwischen Eco und Business angesiedelt ist, jedoch beim Service und Bordmobiliar anders aussieht als die Langstrecken-Zwischenklasse.</p><h3>Krise lässt Reisende umsteigen</h3><p>Wie sehr die Krise Reisende umsteigen lässt, zeigen Zahlen zur Economy Plus bei United Airlines. Bei der US-Fluggesellschaft lag die Zahl der Reservierungen von Januar bis August 2009 um 25 Prozent über dem Vorjahreswert, sagt Sprecher Werner Claasen.</p><div id="379826"></div><p>Auch die Condor stellt fest, dass ihre neue Premium Eco, platziert zwischen Economy und Comfort Class, gut ankommt - und zwar nicht nur bei Passagieren, die jetzt sparen müssen: "Sowohl Kunden, die vorher Economy gebucht haben, als auch Comfort-Class-Kunden interessieren sich für die neue Premium Eco", sagt Firmensprecher Johannes Winter. Bei SAS dagegen heißt es: "Ein deutlicher Trend zugunsten von Economy Extra ist nicht feststellbar", die Buchungszahlen seien dort stabil.</p><p>Was dürfen Passagiere in den Zwischenklassen erwarten, und wie teuer wird für sie der Spaß? Hier eine kurze Übersicht:</p><div id="native11"></div><h3>Mehr Platz für die Beine</h3><p>Der größere Sitzabstand als in der Eco dürfte vielen Gästen in der Zwischenklasse als Erstes auffallen. Am meisten bietet derzeit die Air New Zealand, nämlich 102 bis 104 Zentimeter Abstand zum Vordermann. Je nach Flugzeugtyp sind das 15,6 bis 22,7 Zentimeter mehr als in der Economy Class, erklärt die Airline-Vertretung in Neu-Isenburg. Die japanische ANA baut ihre Premium Economy im Jahr 2010 um und wird anschließend etwa 106 Zentimeter Sitzabstand bieten.</p><p>Die Angaben der Konkurrenz zum Vergleich: British Airways (97 Zentimeter Abstand, 18 mehr als in der Eco), Air France (97 Zentimeter, 15 mehr), SAS (96 Zentimeter, 15 mehr), United Airlines (92 Zentimeter, plus 13) und Condor (91,4 Zentimeter, plus 15,2). Eine Besonderheit bei Air France ist, dass dort auch in der Zwischenklasse ein Hartschalensitz verwendet wird, sagt Sprecherin Bianca Wirth. Bei dieser Konstruktion muss kein Passagier seinen Tomatensaft auf dem Tablett festhalten, wenn der Vordermann unangekündigt die Rückenlehne bewegt.</p><div id="mid1"></div><h3>Ein anderes Essen - oder auch nicht</h3><p>Wer in der Zwischenklasse Platz genommen hat, darf sich manchmal über einen anderen Service als in der "Holzklasse" freuen. Überall ist das aber nicht so. Die Air France und United zum Beispiel lassen Essen und Getränke wie hinten in der Maschine auftragen. Air New Zealand dagegen serviert Getränke und Speisen wie in der Business. Bei British Airways und der SAS enthält das Menü in der Zwischenklasse drei Gänge, bei Condor wartet ein "Premium-Menü". Weitere Annehmlichkeiten können zum Beispiel persönliche Bildschirme für die Bordunterhaltung, zusätzliches Freigepäck und - etwa bei British Airways - ein "Komfort-Reiseset" mit Hygieneartikeln sein.</p><h3>Wie viel mehr kostet das Ticket?</h3><div id="491005"></div><p>Natürlich lassen sich die Airlines den höheren Komfort bezahlen. Bei United beträgt der Aufschlag 80 bis 120 Euro pro Flug und Person. British Airways verlangt auf der Strecke London-New York für ein World-Traveller-Plus-Ticket ab 648 Euro. Das sind mindestens 234 Euro mehr als in der Eco, aber weniger als die Hälfte des Preises in der Business. Und bei Air France ist ein Flugschein Paris-New York und zurück in der Premium Voyageur für 1038 Euro zu haben - 390 Euro mehr als das reguläre Economy-Ticket und 53 Prozent des Business-Preises.</p><h3>Ziehen weitere Fluggesellschaften nach?</h3><p>Konkrete Pläne weiterer Airlines seien ihm nicht bekannt, sagt Martin Gaebges, der Generalsekretär des Fluggesellschaften-Verbundes Barig. Auch die Lufthansa erlebt zwar momentan "in der Kabine eine Wanderung von vorne nach hinten, vor allem bei innereuropäischen Flügen", sagt Sprecherin Amélie Schwierholz. Eine Klasse zwischen Business und Eco werde es aber nicht geben. Die Lufthansa setze auch künftig auf ihr Drei-Klassen-Angebot unter Einschluss einer First.</p><p>Dass First und Business Class aus den Flugzeugen verschwinden könnten, erwartet auch Gaebges nicht. Wenn es der Wirtschaft wieder besser geht, werde es auch wieder mehr Buchungen für diese Sitzreihen geben - zuerst als Ausnahmeregelung für Manager auf langen Reisen und später ganz regulär. Nur werde es "diesmal länger dauern als nach früheren konjunkturellen Abschwüngen", meint Gaebges.</p><h3>Auf diesen Flügen gibt es eine Zwischenklasse</h3><p>AIR FRANCE: Geplant ist, die Premium Voyageur bis zum Jahresende 2010 auf allen Langstreckenflügen mit Boeing 777, Airbus A340 und A330 anzubieten, nicht aber in der Boeing 747 und im Großraumflugzeug A380. Nach New York und Tokio sollen Beirut, Peking, Singapur und Hongkong als nächste Ziele folgen. Im Schnitt sind 22 Plätze an Bord.</p><p>AIR NEW ZEALAND: Die Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 747-400 und 777-200 bieten 36 bis 39 Sitze in der Premium Economy. Eingesetzt werden sie zum Beispiel bei den Flügen von London nach Neuseeland.</p><p>ALL NIPPON AIRWAYS: In den Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER gibt es 24 Premium-Economy-Sitze. Diese Flugzeuge verbinden unter anderem Tokio-Narita mit den Flughäfen Frankfurt und London.</p><p>BRITISH AIRWAYS: Die Zwischenklasse World Traveller Plus ist mit jeweils 32 bis 40 Sitzen in allen Langstreckenflugzeugen vertreten.</p><p>CONDOR: Der Ferienflieger steuert Langstreckenziele wie San José in Costa Rica oder Mombasa in Kenia mit ihren Boeing 767-300 an. In diesen Maschinen sind jeweils 35 Premium-Economy-Plätze vorhanden.</p><p>QANTAS: Die australische Airline hat in einigen ihrer Jumbo-Jets (Boeing 747-400) und im Airbus A380 eine Premium Economy mit 32 bis 40 Sitzen. Die Maschinen verbinden unter anderem Sydney und Melbourne mit London, Singapur, Bangkok und Großstädten in den USA.</p><p>SAS: Die Langstreckenmaschinen vom Typ Airbus A330 und A340 sind mit jeweils 28 bis 35 Sitzplätzen in der Economy Extra ausgestattet.</p><p>UNITED AIRLINES: Die Economy Plus gibt es in allen Maschinen der Flotte. Maximal sind es bis zu 100 Plätze in den Langstrecken-Jumbos.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Dass Manager stets in der Business Class reisen, ist passé. Denn angesichts der Wirtschaftskrise haben viele Firmen ihre Dienstreiserichtlinien verschärft. Nun in die "Holzklasse" - also die Economy Class - zu wechseln, dürfte vielen aber schwerfallen. Als Alternative gibt es jedoch auch immer mehr Angebote zwischen den beiden Klassen. Sie heißen Economy Extra, Premium Voyageur oder World Traveller Plus und bieten "ein bisschen Business" zum nicht ganz so üppigen Preis. Auch für Urlauber auf Langstreckenflügen können die Zwischenklassen mit dem Mehr an Komfort interessant sein.</p>
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      <p>Die Sitzklassen zwischen Eco und Business sind eine Erfindung der vergangenen zehn Jahre. British Airways, United Airlines aus den USA, Air New Zealand, die japanische All Nippon Airways (ANA) und die skandinavische SAS gehörten zu den ersten Anbietern. Im Sommer 2008 baute auch der deutsche Ferienflieger Condor seine Maschinen vom Typ Boeing 767-300 entsprechend um.</p>
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      <h3>Krise lässt Reisende umsteigen</h3>
      <p>Wie sehr die Krise Reisende umsteigen lässt, zeigen Zahlen zur Economy Plus bei United Airlines. Bei der US-Fluggesellschaft lag die Zahl der Reservierungen von Januar bis August 2009 um 25 Prozent über dem Vorjahreswert, sagt Sprecher Werner Claasen.</p>
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      <p>Auch die Condor stellt fest, dass ihre neue Premium Eco, platziert zwischen Economy und Comfort Class, gut ankommt - und zwar nicht nur bei Passagieren, die jetzt sparen müssen: "Sowohl Kunden, die vorher Economy gebucht haben, als auch Comfort-Class-Kunden interessieren sich für die neue Premium Eco", sagt Firmensprecher Johannes Winter. Bei SAS dagegen heißt es: "Ein deutlicher Trend zugunsten von Economy Extra ist nicht feststellbar", die Buchungszahlen seien dort stabil.</p>
      <p>Was dürfen Passagiere in den Zwischenklassen erwarten, und wie teuer wird für sie der Spaß? Hier eine kurze Übersicht:</p>
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      <h3>Mehr Platz für die Beine</h3>
      <p>Der größere Sitzabstand als in der Eco dürfte vielen Gästen in der Zwischenklasse als Erstes auffallen. Am meisten bietet derzeit die Air New Zealand, nämlich 102 bis 104 Zentimeter Abstand zum Vordermann. Je nach Flugzeugtyp sind das 15,6 bis 22,7 Zentimeter mehr als in der Economy Class, erklärt die Airline-Vertretung in Neu-Isenburg. Die japanische ANA baut ihre Premium Economy im Jahr 2010 um und wird anschließend etwa 106 Zentimeter Sitzabstand bieten.</p>
      <p>Die Angaben der Konkurrenz zum Vergleich: British Airways (97 Zentimeter Abstand, 18 mehr als in der Eco), Air France (97 Zentimeter, 15 mehr), SAS (96 Zentimeter, 15 mehr), United Airlines (92 Zentimeter, plus 13) und Condor (91,4 Zentimeter, plus 15,2). Eine Besonderheit bei Air France ist, dass dort auch in der Zwischenklasse ein Hartschalensitz verwendet wird, sagt Sprecherin Bianca Wirth. Bei dieser Konstruktion muss kein Passagier seinen Tomatensaft auf dem Tablett festhalten, wenn der Vordermann unangekündigt die Rückenlehne bewegt.</p>
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      <h3>Ein anderes Essen - oder auch nicht</h3>
      <p>Wer in der Zwischenklasse Platz genommen hat, darf sich manchmal über einen anderen Service als in der "Holzklasse" freuen. Überall ist das aber nicht so. Die Air France und United zum Beispiel lassen Essen und Getränke wie hinten in der Maschine auftragen. Air New Zealand dagegen serviert Getränke und Speisen wie in der Business. Bei British Airways und der SAS enthält das Menü in der Zwischenklasse drei Gänge, bei Condor wartet ein "Premium-Menü". Weitere Annehmlichkeiten können zum Beispiel persönliche Bildschirme für die Bordunterhaltung, zusätzliches Freigepäck und - etwa bei British Airways - ein "Komfort-Reiseset" mit Hygieneartikeln sein.</p>
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      <p>Natürlich lassen sich die Airlines den höheren Komfort bezahlen. Bei United beträgt der Aufschlag 80 bis 120 Euro pro Flug und Person. British Airways verlangt auf der Strecke London-New York für ein World-Traveller-Plus-Ticket ab 648 Euro. Das sind mindestens 234 Euro mehr als in der Eco, aber weniger als die Hälfte des Preises in der Business. Und bei Air France ist ein Flugschein Paris-New York und zurück in der Premium Voyageur für 1038 Euro zu haben - 390 Euro mehr als das reguläre Economy-Ticket und 53 Prozent des Business-Preises.</p>
      <h3>Ziehen weitere Fluggesellschaften nach?</h3>
      <p>Konkrete Pläne weiterer Airlines seien ihm nicht bekannt, sagt Martin Gaebges, der Generalsekretär des Fluggesellschaften-Verbundes Barig. Auch die Lufthansa erlebt zwar momentan "in der Kabine eine Wanderung von vorne nach hinten, vor allem bei innereuropäischen Flügen", sagt Sprecherin Amélie Schwierholz. Eine Klasse zwischen Business und Eco werde es aber nicht geben. Die Lufthansa setze auch künftig auf ihr Drei-Klassen-Angebot unter Einschluss einer First.</p>
      <p>Dass First und Business Class aus den Flugzeugen verschwinden könnten, erwartet auch Gaebges nicht. Wenn es der Wirtschaft wieder besser geht, werde es auch wieder mehr Buchungen für diese Sitzreihen geben - zuerst als Ausnahmeregelung für Manager auf langen Reisen und später ganz regulär. Nur werde es "diesmal länger dauern als nach früheren konjunkturellen Abschwüngen", meint Gaebges.</p>
      <h3>Auf diesen Flügen gibt es eine Zwischenklasse</h3>
      <p>AIR FRANCE: Geplant ist, die Premium Voyageur bis zum Jahresende 2010 auf allen Langstreckenflügen mit Boeing 777, Airbus A340 und A330 anzubieten, nicht aber in der Boeing 747 und im Großraumflugzeug A380. Nach New York und Tokio sollen Beirut, Peking, Singapur und Hongkong als nächste Ziele folgen. Im Schnitt sind 22 Plätze an Bord.</p>
      <p>AIR NEW ZEALAND: Die Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 747-400 und 777-200 bieten 36 bis 39 Sitze in der Premium Economy. Eingesetzt werden sie zum Beispiel bei den Flügen von London nach Neuseeland.</p>
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      <p>CONDOR: Der Ferienflieger steuert Langstreckenziele wie San José in Costa Rica oder Mombasa in Kenia mit ihren Boeing 767-300 an. In diesen Maschinen sind jeweils 35 Premium-Economy-Plätze vorhanden.</p>
      <p>QANTAS: Die australische Airline hat in einigen ihrer Jumbo-Jets (Boeing 747-400) und im Airbus A380 eine Premium Economy mit 32 bis 40 Sitzen. Die Maschinen verbinden unter anderem Sydney und Melbourne mit London, Singapur, Bangkok und Großstädten in den USA.</p>
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