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  <ntv:article ntv:readingtime="3" ntv:layout="detail" ntv:agency="dpa/sid" ntv:publishdate="27.05.2010 15:45" ntv:section="Archiv" ntv:id="892689" ntv:homesection="Archiv" ntv:url="https://apps.n-tv.de/archiv/Brasilien-im-WM-Fieber-article892689.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Brasilien im WM-Fieber</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Kein Sexverbot für Argentinier</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Zweieinhalb Wochen vor WM-Beginn treffen die ersten Teilnehmer in Südafrika ein, noch schneller als die Brasilianer sind nur die Australier. Während sich die Niederlande an Stürmer Robin van Persie und Frankreich an Franck Ribery erfreuen, kündigt Argentiniens Coach Diego Maradona einen Auftritt als Flitzer an - sofern es mit dem WM-Titel klappt.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Der Rekord-Weltmeister ist da - allerdings nur als Nummer zwei. Einen Tag nach dem australischen WM-Team ist Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Südafrika eingetroffen. Doch schon unmittelbar nach der Landung in Johannesburg ließ sich die Auswahl des früheren Stuttgarter Bundesliga-Profis Carlos Dunga vom WM-"Fieber" packen: Superstar Kaka von Real Madrid teilte den Fans via Twitter mit, wie begeistert er über die "großartige Atmosphäre" im Land der WM-Gastgeber ist - als er noch am Flughafen stand.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Mit den Worten "viel Glück" schickte Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva die Dunga-Auswahl bei Sambamusik und Trommelklängen auf die Reise. Nach der Landung fuhr der Tross weiter zum WM-Quartier Randburg im Norden Johannesburgs. Vor dem Ernstfall mit der Auftaktpartie gegen Nordkorea (15. Juni) stehen für den fünfmaligen Weltmeister Tests in Simbabwe (2. Juni) und Tansania (7. Juni) an.</p><h3>Maradona will blank ziehen</h3><div id="892671"></div><p>Diego Maradona und seine Argentinier präsentierten sich zwei Tage vor dem Abflug für einen Fototermin in feinstem Zwirn: In silbergrauen Anzügen, mit passenden Krawatten und weißen Hemden ließen sich Mannschaft und Betreuer ablichten. Sollte Argentinien den dritten WM-Titel nach 1978 und 1986 holen, will Exzentriker Maradona als "Flitzer" auftreten und nackt um den Obelisken im Zentrum von Buenos Aires laufen.</p><p>Teamarzt Donato Villami erteilte den argentinischen Kickern derweil die Erlaubnis, während der WM Sex zu haben, allerdings mit Einschränkungen. "Sex ist für alle ein Bestandteil des Lebens. Mit gleichbleibenden Partnern und ohne Champagner ist das möglich", sagte er in einem Interview mit Radio Del Plata.</p><h3>Ribery verzückt Franzosen</h3><p>Als die Brasilianer noch in der Luft waren, machte Bayern Münchens Dribbelkünstler Franck Ribéry seinen französischen Landsleuten neuen Mut: Er war beim 2:1 gegen Costa Rica in Lens bester Mann auf dem Platz, der scheidende Chefcoach Raymond Domenech schwärmte nach dem Auftritt von "Lust und Unbekümmertheit" seiner Elf. Das Siegtor durch Mathieu Valbuena bei dessen Länderspiel-Premiere fiel allerdings erst in der 83. Minute.</p><div id="892673"></div><p>Auch in den Niederlanden wächst die Vorfreude, speziell bei Robin van Persie. Der Stürmer des FC Arsenal erzielte beim 2:1 in Freiburg gegen Mexiko beide "Oranje"-Treffer. "Robin war hervorragend. Er hat zwei wunderschöne Tore gemacht", lobte Bondscoach Bert van Marwijk. Uruguay, Titelträger von 1930 und 1950, stimmte sich im letzten Test mit einem 4:1 gegen Israel in Montevideo ein. Chile, das in Südafrika auf Honduras, Europameister Spanien und die Schweiz trifft, gewann in Santiago gegen Sambia 3:0.</p><div id="native11"></div><h3>Schweiz ohne Streller</h3><p>Die Schweizer und ihr deutscher Trainer Ottmar Hitzfeld müssen bei der Endrunde auf den ehemaligen Stuttgarter und Kölner Bundesliga- Profi Marco Streller verzichten. Der Angreifer des FC Basel erlitt einen Muskelfaserriss und verließ das WM-Quartier in Crans Montana. "Marcos Verletzung ist eine riesige Enttäuschung für uns alle. Aber wir müssen nach vorn blicken", kommentierte Hitzfeld die Nachricht. Für Streller rückt Albert Bunjaku (1. FC Nürnberg) nach. Neuseelands stellvertretendem Mannschaftskapitän Tim Brown droht nach einer Schulter-Operation ebenfalls das WM-Aus.</p><p>Aufatmen dürfen Spaniens Fans: Nach einer Knieoperation nahm Stürmerstar Fernando Torres erstmals wieder das Training mit der Europameister-Auswahl auf. Der 26-Jährige vom FC Liverpool absolvierte im Fußball-Zentrum "Las Rozas" von Madrid eine 45-minütige Einheit.</p><div id="mid1"></div><h3>US-Boys bei Obama</h3><div id="892687"></div><p>"Lula" schickte seine Samba-Kicker auf den Trip, die US-Boys sollten vom mächtigsten Mann der Welt auf das Abenteuer eingestimmt werden: Die Ehre, im Weißen Haus bei Präsident Barack Obama Gäste sein zu dürfen, sollte ein zusätzlicher Motivationsschub sein - "ziemlich cool", hieß es im US-Verband, der auch auf das "deutsche" Trio mit Trainer-Sohn Michael Bradley (Mönchengladbach), Steven Cherundolo (Hannover) und Ricardo Clark von Eintracht Frankfurt baut.</p><p>17 Tage vor dem WM-Auftaktspiel in Rustenburg gegen die USA (12. Juni) herrscht im Fußball-Mutterland Unruhe: Das angebliche Werben von Inter Mailand um England-Coach Fabio Capello macht nervös. <a href="http://www.n-tv.de/sport/fussball/article892928.ece" target="_self" rel="follow">Der Italiener gilt als Wunschkandidat des Champions-League-Gewinners und Bayern-Bezwingers für die Nachfolge des zu Real Madrid wechselnden José Mourinho.</a> Lockmittel sind fast elf Millionen Euro Jahresgehalt, die Inter offerieren soll. Der Umworbene reagierte gelassen: &quot;Ich bin hier glücklich und konzentriere mich voll auf die WM.&quot;</p><h3>Australier voller Zuversicht</h3><p>Mit viel Zuversicht und einer Kampfansage an den Auftaktgegner Deutschland hat Australien seine WM-Mission in Südafrika gestartet. "Das wichtigste für uns ist, unser erstes Spiel zu gewinnen", sagte Trainer Pim Verbeek nach der Ankunft am Flughafen von Johannesburg. 28 Spieler waren mit an Bord, als die australische Fußball-Nationalmannschaft am Mittwochabend als erster WM-Teilnehmer in Südafrika eintraf.</p><div id="892954"></div><p>Zum ersten Training konnte Verbeek auch seine beiden zuletzt angeschlagenen Führungsspieler Harry Kewell (Galatasaray Istanbul) und Mark Schwarzer vom Europa-League-Finalisten FC Fulham begrüßen. Linksaußen Kewell hatte zuvor über Leistenbeschwerden geklagt, Torhüter Schwarzer an einer Daumenverletzung laboriert.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Der Rekord-Weltmeister ist da - allerdings nur als Nummer zwei. Einen Tag nach dem australischen WM-Team ist Brasiliens Fußball-Nationalmannschaft unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in Südafrika eingetroffen. Doch schon unmittelbar nach der Landung in Johannesburg ließ sich die Auswahl des früheren Stuttgarter Bundesliga-Profis Carlos Dunga vom WM-"Fieber" packen: Superstar Kaka von Real Madrid teilte den Fans via Twitter mit, wie begeistert er über die "großartige Atmosphäre" im Land der WM-Gastgeber ist - als er noch am Flughafen stand.</p>
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      <p>Mit den Worten "viel Glück" schickte Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva die Dunga-Auswahl bei Sambamusik und Trommelklängen auf die Reise. Nach der Landung fuhr der Tross weiter zum WM-Quartier Randburg im Norden Johannesburgs. Vor dem Ernstfall mit der Auftaktpartie gegen Nordkorea (15. Juni) stehen für den fünfmaligen Weltmeister Tests in Simbabwe (2. Juni) und Tansania (7. Juni) an.</p>
      <h3>Maradona will blank ziehen</h3>
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      <p>Diego Maradona und seine Argentinier präsentierten sich zwei Tage vor dem Abflug für einen Fototermin in feinstem Zwirn: In silbergrauen Anzügen, mit passenden Krawatten und weißen Hemden ließen sich Mannschaft und Betreuer ablichten. Sollte Argentinien den dritten WM-Titel nach 1978 und 1986 holen, will Exzentriker Maradona als "Flitzer" auftreten und nackt um den Obelisken im Zentrum von Buenos Aires laufen.</p>
      <p>Teamarzt Donato Villami erteilte den argentinischen Kickern derweil die Erlaubnis, während der WM Sex zu haben, allerdings mit Einschränkungen. "Sex ist für alle ein Bestandteil des Lebens. Mit gleichbleibenden Partnern und ohne Champagner ist das möglich", sagte er in einem Interview mit Radio Del Plata.</p>
      <h3>Ribery verzückt Franzosen</h3>
      <p>Als die Brasilianer noch in der Luft waren, machte Bayern Münchens Dribbelkünstler Franck Ribéry seinen französischen Landsleuten neuen Mut: Er war beim 2:1 gegen Costa Rica in Lens bester Mann auf dem Platz, der scheidende Chefcoach Raymond Domenech schwärmte nach dem Auftritt von "Lust und Unbekümmertheit" seiner Elf. Das Siegtor durch Mathieu Valbuena bei dessen Länderspiel-Premiere fiel allerdings erst in der 83. Minute.</p>
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      <p>Auch in den Niederlanden wächst die Vorfreude, speziell bei Robin van Persie. Der Stürmer des FC Arsenal erzielte beim 2:1 in Freiburg gegen Mexiko beide "Oranje"-Treffer. "Robin war hervorragend. Er hat zwei wunderschöne Tore gemacht", lobte Bondscoach Bert van Marwijk. Uruguay, Titelträger von 1930 und 1950, stimmte sich im letzten Test mit einem 4:1 gegen Israel in Montevideo ein. Chile, das in Südafrika auf Honduras, Europameister Spanien und die Schweiz trifft, gewann in Santiago gegen Sambia 3:0.</p>
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      <h3>Schweiz ohne Streller</h3>
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      <p>Aufatmen dürfen Spaniens Fans: Nach einer Knieoperation nahm Stürmerstar Fernando Torres erstmals wieder das Training mit der Europameister-Auswahl auf. Der 26-Jährige vom FC Liverpool absolvierte im Fußball-Zentrum "Las Rozas" von Madrid eine 45-minütige Einheit.</p>
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      <h3>US-Boys bei Obama</h3>
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        17 Tage vor dem WM-Auftaktspiel in Rustenburg gegen die USA (12. Juni) herrscht im Fußball-Mutterland Unruhe: Das angebliche Werben von Inter Mailand um England-Coach Fabio Capello macht nervös.
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        Lockmittel sind fast elf Millionen Euro Jahresgehalt, die Inter offerieren soll. Der Umworbene reagierte gelassen: "Ich bin hier glücklich und konzentriere mich voll auf die WM."
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      <h3>Australier voller Zuversicht</h3>
      <p>Mit viel Zuversicht und einer Kampfansage an den Auftaktgegner Deutschland hat Australien seine WM-Mission in Südafrika gestartet. "Das wichtigste für uns ist, unser erstes Spiel zu gewinnen", sagte Trainer Pim Verbeek nach der Ankunft am Flughafen von Johannesburg. 28 Spieler waren mit an Bord, als die australische Fußball-Nationalmannschaft am Mittwochabend als erster WM-Teilnehmer in Südafrika eintraf.</p>
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      <p>Zum ersten Training konnte Verbeek auch seine beiden zuletzt angeschlagenen Führungsspieler Harry Kewell (Galatasaray Istanbul) und Mark Schwarzer vom Europa-League-Finalisten FC Fulham begrüßen. Linksaußen Kewell hatte zuvor über Leistenbeschwerden geklagt, Torhüter Schwarzer an einer Daumenverletzung laboriert.</p>
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