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    <ntv:field ntv:name="headline">Blackberry erhält Aufschub</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Inder warten noch zwei Monate</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">In Indien deutet sich eine Lösung im Streit zwischen RIM und der Regierung an. Die Behörden geben dem Blackberry-Hersteller zwei weitere Monate Zeit, ihre Forderung nach bespitzelbaren E-Mails umzusetzen.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Die mehr als eine Million Blackberry-Nutzer in Indien können vorerst aufatmen. Die Regierung schiebt die angedrohte Sperrung des mobilen E-Mail-Dienstes zunächst um zwei Monate auf.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Für Blackberry ist es mehr als nur ein lokaler Konflikt: Es geht um ein Grundprinzip des Geschäftsmodells, die Vertraulichkeit der E-Mails. Die indischen Behörden fordern von dem Blackberry-Betreiber Research In Motion vollständigen Zugang zu allen E-Mails. Der Konzern habe "einige Vorschläge" in diese Richtung gemacht, die nun umgehend umgesetzt würden, teilte das Innenministerium ohne weitere Details mit.</p><p>Streitpunkt ist vor allem der Blackberry-Kommunikationsdienst für Unternehmen. Um Firmengeheimnisse zu schützen, werden die E-Mails verschlüsselt gesendet. Der Blackberry-Anbieter beharrte bisher darauf, gar keinen "Generalschlüssel" zu haben, mit dem alle Mails mitgelesen werden könnten. Nur die Kunden selbst hätten die Kontrolle darüber. Für RIM ist die Sicherheit der E-Mails ein entscheidendes Argument, um Unternehmen und Regierungsbehörden als Kunden zu gewinnen.</p><h3>Terrorabwehr oder Schnüffelei?</h3><p>Genau diese Abgeschirmtheit ist jedoch Ländern wie Indien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Dorn im Auge. Sie zeigen sich besorgt, dass mit Hilfe der verschlüsselten E-Mails zum Beispiel Terroristen ihre Angriffe vorbereiten könnten. Die indische Regierung hatte Research In Motion deshalb ultimativ aufgefordert, bis zum 31. August den Zugang zu allen E-Mails zu gewähren, andernfalls werde der Dienst blockiert. Nun wollen die Behörden zunächst weitere 60 Tage die Lage analysieren.</p><p>Research In Motion ist in der Zwickmühle. Einerseits könnte es dem Geschäft schaden, wenn die indischen Unternehmenskunden sich nicht mehr auf die Vertraulichkeit ihrer E-Mails verlassen könnten. Andererseits ist Indien derzeit der am schnellsten wachsende Mobilfunkmarkt der Welt, in dem alle Anbieter aggressiv um neue Kunden buhlen.</p><p>Zum Anfang des Sommers hatte der Blackberry-Dienst rund 46 Millionen Kunden weltweit. Demnächst werden aktuelle Zahlen zeigen, ob der Streit um die Verschlüsselung eventuell das Kundenwachstum gebremst hat. In Saudi-Arabien und den Emiraten ist Research In Motion ebenfalls in Verhandlungen, um eine Sperrung des Dienste zu verhindern.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Die mehr als eine Million Blackberry-Nutzer in Indien können vorerst aufatmen. Die Regierung schiebt die angedrohte Sperrung des mobilen E-Mail-Dienstes zunächst um zwei Monate auf.</p>
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      <p>Für Blackberry ist es mehr als nur ein lokaler Konflikt: Es geht um ein Grundprinzip des Geschäftsmodells, die Vertraulichkeit der E-Mails. Die indischen Behörden fordern von dem Blackberry-Betreiber Research In Motion vollständigen Zugang zu allen E-Mails. Der Konzern habe "einige Vorschläge" in diese Richtung gemacht, die nun umgehend umgesetzt würden, teilte das Innenministerium ohne weitere Details mit.</p>
      <p>Streitpunkt ist vor allem der Blackberry-Kommunikationsdienst für Unternehmen. Um Firmengeheimnisse zu schützen, werden die E-Mails verschlüsselt gesendet. Der Blackberry-Anbieter beharrte bisher darauf, gar keinen "Generalschlüssel" zu haben, mit dem alle Mails mitgelesen werden könnten. Nur die Kunden selbst hätten die Kontrolle darüber. Für RIM ist die Sicherheit der E-Mails ein entscheidendes Argument, um Unternehmen und Regierungsbehörden als Kunden zu gewinnen.</p>
      <h3>Terrorabwehr oder Schnüffelei?</h3>
      <p>Genau diese Abgeschirmtheit ist jedoch Ländern wie Indien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Dorn im Auge. Sie zeigen sich besorgt, dass mit Hilfe der verschlüsselten E-Mails zum Beispiel Terroristen ihre Angriffe vorbereiten könnten. Die indische Regierung hatte Research In Motion deshalb ultimativ aufgefordert, bis zum 31. August den Zugang zu allen E-Mails zu gewähren, andernfalls werde der Dienst blockiert. Nun wollen die Behörden zunächst weitere 60 Tage die Lage analysieren.</p>
      <p>Research In Motion ist in der Zwickmühle. Einerseits könnte es dem Geschäft schaden, wenn die indischen Unternehmenskunden sich nicht mehr auf die Vertraulichkeit ihrer E-Mails verlassen könnten. Andererseits ist Indien derzeit der am schnellsten wachsende Mobilfunkmarkt der Welt, in dem alle Anbieter aggressiv um neue Kunden buhlen.</p>
      <p>Zum Anfang des Sommers hatte der Blackberry-Dienst rund 46 Millionen Kunden weltweit. Demnächst werden aktuelle Zahlen zeigen, ob der Streit um die Verschlüsselung eventuell das Kundenwachstum gebremst hat. In Saudi-Arabien und den Emiraten ist Research In Motion ebenfalls in Verhandlungen, um eine Sperrung des Dienste zu verhindern.</p>
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