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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="dpa" ntv:publishdate="10.02.2010 10:45" ntv:section="Technik" ntv:id="719152" ntv:homesection="Technik" ntv:url="https://apps.n-tv.de/technik/Google-Buzz-ist-da-article719152.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Google Buzz ist da</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Rotes Tuch für Datenschützer</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Mit seinem eigenen sozialen Netzwerk "Orkut" kann Google Facebook nicht ernsthaft Konkurrenz machen. Jetzt kommt Google Buzz. Der Dienst soll das Google Mail-Konto zur Infomationszentrale machen, bei der unter anderem Statusmeldungen, Kurznachrichten und Bilder zusammenlaufen. Dafür wird Google allerdings noch mehr Daten nutzen, als jetzt schon.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Die letzten Tage wurde noch spekuliert, jetzt ist es offiziell: Google startet einen eigenen Dienst für Internet-Kurzmitteilungen und greift damit die Platzhirsche Facebook und Twitter an. Der Suchmaschinen-Riese will die Nutzer mit dem Versprechen locken, mehr Ordnung in die Informationsflut bringen. Der <a href="http://www.google.com/buzz" target="_self" rel="follow">neue Dienst mit dem Namen &quot;Google Buzz&quot;</a> soll nicht nur die Nachrichten von Bekannten eines Nutzers verfolgen, sondern sie auch nach Wichtigkeit oder dessen Interessen auswählen können, wie Google-Manager nun bei der Vorstellung des Projekts erläuterten. Google-Skeptiker werden darüber nicht glücklich sein: Für den neuen Dienst müsste Google noch mehr Informationen über die Nutzer verarbeiten.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Google Buzz setzt auf dem Mail-Dienst (GMail, Googlemail) des führenden Suchmaschinen-Betreibers auf. Es ist ein direkter Vorstoß ins Geschäft des populären Kurzmitteilungs-Dienstes Twitter und des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook mit rund 400 Millionen Nutzern.</p><h3>Google weiß, was Nutzer wünschen</h3><p>Um gegen die etablierten Konkurrenten zu punkten, will Google mehr Komfort bieten. So sollen Bilder und Videos, die sich normalerweise hinter Link-Verweisen verstecken, automatisch geöffnet werden. Nachrichten, die viele Nutzer für interessant befanden, sollen in der Liste automatisch höher auftauchen als belanglose Informationen.</p><p>Zugleich kann Google Buzz aus dem bisherigen Verhalten der Nutzer deren Interessen ermitteln und diese ebenfalls bei der Auswahl der Mitteilungen berücksichtigen. Datenschützer dürfte das auf die Palme bringen. Google-Mitbegründer Sergey Brin betonte, dass der Konzern die Nutzer-Daten vertraulich behandele. Die Menschen müssten aber selbst entscheiden dürfen, welche und wie viele Informationen sie über sich preisgeben.</p><p>Mitteilungen aus Twitter sollen auch bei Google Buzz einfließen, hieß es. Der umgekehrte Weg, nämlich über den Google-Dienst zu twittern, soll erst in späteren Versionen verfügbar sein. Integriert sind auch Foto-Dienste wie Flickr und Picasa. Facebook fehlt dagegen in der Liste der genannten Partner.</p><h3>Google weiß, wo Nutzer stehen</h3><p>Auf mobilen Geräten mit GPS-Ortung - wie Handys mit Googles Betriebssystem Android oder Apples iPhone - soll der Aufenthaltsort für die Auswahl der Kurznachrichten berücksichtigt werden. Auch aufstrebende Dienste mit ortsbezogenen Inhalten wie Foursquare hat Google damit im Visier. Durch eine verfeinerte Spracherkennung sollen die Mitteilungen problemlos ins Handy diktiert werden können, was beispielsweise beim Autofahren bequem sein kann.</p><div id="native11"></div><p>Die schnellen Kurzmitteilungen sind ein Trend, der die Kommunikation im Internet immer stärker prägt. So wurde der stete Strom der "Updates" immer wichtiger für Facebook-Nutzer, die so über das Leben ihrer Online-Freunde auf dem Laufenden bleiben. Twitter wuchs 2009 schnell und hat nach neuesten Schätzungen zwischen 25 und 30 Millionen Nutzer - die Zahlen gehen jedoch zum Teil weit auseinander. Googles Mail-Angebote besuchen laut dem Marktforscher Comscore pro Monat 176 Millionen Nutzer.</p><div id="720833"></div><p>Google war bereits zuvor auf den Mitteilungs-Trend eingeschwenkt: Twitter-Nachrichten tauchen inzwischen immer häufiger in Echtzeit bei Suchanfragen auf. Mit Google Buzz startet der Internet-Konzern jedoch erstmals ein umfassendes Produkt. Letztlich geht es um die Aufmerksamkeit der Nutzer: Nur wer Zeit auf einer Website verbringt, kann auch durch Werbung angesprochen werden - und Internet-Werbung ist die zentrale Einnahmequelle von Google. Bei Facebook verkauft Google-Konkurrent Microsoft Werbung. Während Facebook rund um den Globus schnell wächst, hat sich Googles eigenes Netzwerk "Orkut" nur in Brasilien und Indien durchgesetzt.</p>]]></ntv:field>
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        Die letzten Tage wurde noch spekuliert, jetzt ist es offiziell: Google startet einen eigenen Dienst für Internet-Kurzmitteilungen und greift damit die Platzhirsche Facebook und Twitter an. Der Suchmaschinen-Riese will die Nutzer mit dem Versprechen locken, mehr Ordnung in die Informationsflut bringen. Der
        <a href="http://www.google.com/buzz" target="_self" rel="follow">neue Dienst mit dem Namen "Google Buzz"</a>
        soll nicht nur die Nachrichten von Bekannten eines Nutzers verfolgen, sondern sie auch nach Wichtigkeit oder dessen Interessen auswählen können, wie Google-Manager nun bei der Vorstellung des Projekts erläuterten. Google-Skeptiker werden darüber nicht glücklich sein: Für den neuen Dienst müsste Google noch mehr Informationen über die Nutzer verarbeiten.
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      <p>Google Buzz setzt auf dem Mail-Dienst (GMail, Googlemail) des führenden Suchmaschinen-Betreibers auf. Es ist ein direkter Vorstoß ins Geschäft des populären Kurzmitteilungs-Dienstes Twitter und des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook mit rund 400 Millionen Nutzern.</p>
      <h3>Google weiß, was Nutzer wünschen</h3>
      <p>Um gegen die etablierten Konkurrenten zu punkten, will Google mehr Komfort bieten. So sollen Bilder und Videos, die sich normalerweise hinter Link-Verweisen verstecken, automatisch geöffnet werden. Nachrichten, die viele Nutzer für interessant befanden, sollen in der Liste automatisch höher auftauchen als belanglose Informationen.</p>
      <p>Zugleich kann Google Buzz aus dem bisherigen Verhalten der Nutzer deren Interessen ermitteln und diese ebenfalls bei der Auswahl der Mitteilungen berücksichtigen. Datenschützer dürfte das auf die Palme bringen. Google-Mitbegründer Sergey Brin betonte, dass der Konzern die Nutzer-Daten vertraulich behandele. Die Menschen müssten aber selbst entscheiden dürfen, welche und wie viele Informationen sie über sich preisgeben.</p>
      <p>Mitteilungen aus Twitter sollen auch bei Google Buzz einfließen, hieß es. Der umgekehrte Weg, nämlich über den Google-Dienst zu twittern, soll erst in späteren Versionen verfügbar sein. Integriert sind auch Foto-Dienste wie Flickr und Picasa. Facebook fehlt dagegen in der Liste der genannten Partner.</p>
      <h3>Google weiß, wo Nutzer stehen</h3>
      <p>Auf mobilen Geräten mit GPS-Ortung - wie Handys mit Googles Betriebssystem Android oder Apples iPhone - soll der Aufenthaltsort für die Auswahl der Kurznachrichten berücksichtigt werden. Auch aufstrebende Dienste mit ortsbezogenen Inhalten wie Foursquare hat Google damit im Visier. Durch eine verfeinerte Spracherkennung sollen die Mitteilungen problemlos ins Handy diktiert werden können, was beispielsweise beim Autofahren bequem sein kann.</p>
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