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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="dpa" ntv:publishdate="17.02.2010 11:18" ntv:section="Technik" ntv:id="732687" ntv:homesection="Technik" ntv:url="https://apps.n-tv.de/technik/Telekom-will-mobil-bleiben-article732687.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Telekom will mobil bleiben</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Kampf um Kunden</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die Deutsche Telekom will das Feld des mobilen Internets nicht kampflos der Konkurrenz überlassen. Der Koloss wirkt dabei aber etwas schwerfällig.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>"Wir müssen die Strategie anpassen. Denn es gibt genug Unternehmen da draußen, die den Kuchen des Telekommunikationsgeschäfts anknabbern wollen", sagte der für das Europageschäft zuständige Telekom-Vorstand Guido Kerkhoff auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Gerätehersteller, Softwareentwickler und nicht zuletzt auch die Netzwerkausrüster überbieten sich auf der größten Mobilfunkmesse mit neuen Geschäftsideen rund um das mobile Internet.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Es gebe viele Konkurrenten, die die Netzbetreiber lieber als reine Datenpipeline sehen würden, sagte Kerkhoff. Diese Rolle will sich die Deutsche Telekom aber nicht aufdrücken lassen. "Unser altes klassisches Modell nimmt an Bedeutung ab", betonte Kerkhoff. Es gehe inzwischen vielmehr um Service rund um die gesamte Verbindung.</p><h3>"Das Wachstum hat erst begonnen"</h3><p>Zwar will die Telekom nach wie vor keine eigenen Inhalte produzieren. Ganz raushalten aus dem Markt für Applikationen will sich der Konzern aber auch nicht. So halten die Bonner ihr Bundesliga-Angebot für das iPhone nach wie vor hoch, wollen aber noch mehr bieten. "Das gesamte Feld mobile Daten muss weiter entwickelt werden", sagte Kerkhoff. "Das Wachstum ist gerade erst richtig losgegangen. Je mehr Smartphones auf den Markt kommen, desto mehr wird das kommen."</p><h3>Nur nichts übereilen</h3><div id="732637"></div><p>Kapazitätsgrenzen der Netze machen ihm dabei keine Sorgen: "Wir hatten lange UTMS-Netze, die nicht ausgelastet waren, von daher freuen wir uns darüber, dass die Kunden jetzt mehr mobile data nutzen." Die Telekom stattet in diesem Jahr erstmal ihre UMTS-Netze in Deutschland mit der Technologie HSPA+ aus. Der Konzern werde auch weiterhin in die Netze investieren, sagte Kerkhoff. Einen Zeitpunkt für den Aufbau eines Mobilfunknetzes der nächsten Generation mit dem UMTS-Nachfolger LTE wollte er aber nicht nennen: "Ich glaube, es ist nicht nötig, sich künstlich unter Druck zu setzen." Der kleinere Wettbewerber O2 rechnet mit einer flächendeckenden Ausbreitung von LTE in ein bis zwei Jahren.</p><h3>Warten aufs Frühjahr</h3><p>In der neuen Konzernstrategie, die Telekom-Chef René Obermann im März dieses Jahres verkünden will, sollen mobile Datendienste und Anwendungen für Mobilfunk und Festnetz eine zentrale Rolle spielen. Die Telekom kündigte im vergangenen Jahr die Zusammenlegung von Mobilfunk und Festnetz in Deutschland an und flankiert diese mit einer Reihe von neuen Diensten, die den Austausch von Daten wie Bildern und Musikdateien zwischen Mobilfunk- und Festnetzgeräten vereinfachen sollen.</p><h3>iPad unter Beobachtung</h3><p>Dazu, ob die Telekom nach dem iPhone auch den Tablet-Computer iPad von Apple in Deutschland exklusiv vermarkten werde, wollte sich Kerkhoff nicht äußern. "Wir haben mit Apple eine hervorragende Partnerschaft. Mehr kann ich dazu nicht sagen." Man müsse erst einmal sehen, wie sich Tablet-PCs verbreiten werden. "Ich glaube aber, das ist eine sinnvolle und gute Bereicherung."</p>]]></ntv:field>
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      <p>"Wir müssen die Strategie anpassen. Denn es gibt genug Unternehmen da draußen, die den Kuchen des Telekommunikationsgeschäfts anknabbern wollen", sagte der für das Europageschäft zuständige Telekom-Vorstand Guido Kerkhoff auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Gerätehersteller, Softwareentwickler und nicht zuletzt auch die Netzwerkausrüster überbieten sich auf der größten Mobilfunkmesse mit neuen Geschäftsideen rund um das mobile Internet.</p>
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      <p>Es gebe viele Konkurrenten, die die Netzbetreiber lieber als reine Datenpipeline sehen würden, sagte Kerkhoff. Diese Rolle will sich die Deutsche Telekom aber nicht aufdrücken lassen. "Unser altes klassisches Modell nimmt an Bedeutung ab", betonte Kerkhoff. Es gehe inzwischen vielmehr um Service rund um die gesamte Verbindung.</p>
      <h3>"Das Wachstum hat erst begonnen"</h3>
      <p>Zwar will die Telekom nach wie vor keine eigenen Inhalte produzieren. Ganz raushalten aus dem Markt für Applikationen will sich der Konzern aber auch nicht. So halten die Bonner ihr Bundesliga-Angebot für das iPhone nach wie vor hoch, wollen aber noch mehr bieten. "Das gesamte Feld mobile Daten muss weiter entwickelt werden", sagte Kerkhoff. "Das Wachstum ist gerade erst richtig losgegangen. Je mehr Smartphones auf den Markt kommen, desto mehr wird das kommen."</p>
      <h3>Nur nichts übereilen</h3>
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      <p>Kapazitätsgrenzen der Netze machen ihm dabei keine Sorgen: "Wir hatten lange UTMS-Netze, die nicht ausgelastet waren, von daher freuen wir uns darüber, dass die Kunden jetzt mehr mobile data nutzen." Die Telekom stattet in diesem Jahr erstmal ihre UMTS-Netze in Deutschland mit der Technologie HSPA+ aus. Der Konzern werde auch weiterhin in die Netze investieren, sagte Kerkhoff. Einen Zeitpunkt für den Aufbau eines Mobilfunknetzes der nächsten Generation mit dem UMTS-Nachfolger LTE wollte er aber nicht nennen: "Ich glaube, es ist nicht nötig, sich künstlich unter Druck zu setzen." Der kleinere Wettbewerber O2 rechnet mit einer flächendeckenden Ausbreitung von LTE in ein bis zwei Jahren.</p>
      <h3>Warten aufs Frühjahr</h3>
      <p>In der neuen Konzernstrategie, die Telekom-Chef René Obermann im März dieses Jahres verkünden will, sollen mobile Datendienste und Anwendungen für Mobilfunk und Festnetz eine zentrale Rolle spielen. Die Telekom kündigte im vergangenen Jahr die Zusammenlegung von Mobilfunk und Festnetz in Deutschland an und flankiert diese mit einer Reihe von neuen Diensten, die den Austausch von Daten wie Bildern und Musikdateien zwischen Mobilfunk- und Festnetzgeräten vereinfachen sollen.</p>
      <h3>iPad unter Beobachtung</h3>
      <p>Dazu, ob die Telekom nach dem iPhone auch den Tablet-Computer iPad von Apple in Deutschland exklusiv vermarkten werde, wollte sich Kerkhoff nicht äußern. "Wir haben mit Apple eine hervorragende Partnerschaft. Mehr kann ich dazu nicht sagen." Man müsse erst einmal sehen, wie sich Tablet-PCs verbreiten werden. "Ich glaube aber, das ist eine sinnvolle und gute Bereicherung."</p>
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