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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="rts" ntv:publishdate="24.05.2011 16:07" ntv:section="Wirtschaft" ntv:id="3410771" ntv:homesection="Wirtschaft" ntv:url="https://apps.n-tv.de/wirtschaft/Das-kann-Athen-verkaufen-article3410771.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="subheadline">Griechenlands Tafelsilber</ntv:field>
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      <ntv:field ntv:name="caption">Mehrheitlich in Staatshand und auch auf der Verkaufsliste: Der Hafen von Thessaloniki.</ntv:field>
      <ntv:field ntv:name="credits">AP</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Der Euro-Schuldensünder Griechenland muss wertvolles Tafelsilber rasch zu Geld machen, um auf weitere internationale Hilfe hoffen zu können. Die Regierung in Athen peilt Privatisierungserlöse von 50 Mrd. Euro bis zum Jahr 2015 an. Europäische Union und Internationaler Währungsfonds verlangen dazu nun aber konkrete Pläne. Verhandlungskreisen zufolge knüpfen sie daran die Auszahlung bereits bewilligter Kredite.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat den Verkauf von Grundbesitz und Firmenanteilen angekündigt. Im Blick stehen insbesondere Eisenbahngesellschaften, Versorger und der staatliche Glücksspielbetrieb. Unklar ist bislang, von was im einzelnen und zu welchem Anteil sich der Staat trennen will. In manchen Fällen könnten deutsche Konzerne zum Zuge kommen. Eine Übersicht über wichtige Staatsbeteiligungen:</p><p><b>Versorger</b></p><p>Medienberichten zufolge drängen EU und IWF auf eine komplette Privatisierung von Versorgungsunternehmen. Athen hat angekündigt, Aktienpakete an den als attraktiv geltenden Wasserversorgern zu veräußern: zehn Prozent an <b>Athens Water</b> (EYDAP) und 23 Prozent an <b>Thessaloniki Water</b> (EYATH). Die Beteiligungen am Stromkonzern <b>PPC</b> (bislang 51 Prozent) und am Gasunternehmen <b>Depa</b> (65 Prozent) sollen nach bisheriger Planung auf gut ein Drittel reduziert werden.</p><p><b>Glücksspiel </b></p><p>Zur Debatte steht der Verkauf des 34-prozentigen Anteils am börsennotierten Wettbüro <b>OPAP</b>, das zuletzt am Markt mit rund 1,5 Mrd. Euro bewertet wurde. Als Berater soll hier unter anderen die Deutsche Bank helfen. Gegen einen Verkauf spräche, dass OPAP dem Staat auf Dauer satte Einnahmen im Glücksspielgeschäft beschert.</p><div id="native11"></div><p><b>Telekommunikation</b></p><p>Die griechische Regierung will ihre 20-prozentige Beteiligung an der Telefongesellschaft <b>OTE</b> zurückfahren, die sich zu 30 Prozent im Besitz der Deutsche Telekom befindet. Athen hat bis zum Jahresende das Recht, ein weiteres Paket von zehn Prozent an den Bonner Konzern zu verkaufen.</p><div id="mid1"></div><p><b>Banken</b></p><div id="3410716"></div><p>Hier fallen insbesondere die Beteiligungen an <b>ATEbank</b> (77 Prozent) und <b>Hellenic Postbank</b> (34 Prozent) ins Gewicht. Die Veräußerung von Anteilen an ATEbank hat Athen bereits in Aussicht gestellt.</p><p><b>Immobilien</b></p><p>Angekündigt hat die griechische Regierung bereits die Gründung von zwei Dachgesellschaften für umfangreichen Immobilienbesitz, die an die Börse gebracht werden sollen. Sie sollen zahlreiche Liegenschaften umfassen, die in der Tourismuswirtschaft genutzt werden: Hotels, Thermalbäder, Strände und Jachthäfen.</p><p><b>Eisenbahn</b></p><p>An der Eisenbahngesellschaft <b>OSE</b> hält der Staat 49 Prozent. Vor einem Verkauf müsste das verlustreiche Unternehmen allerdings erst saniert werden.</p><p><b>Häfen</b></p><p>Die beiden größten Hafengesellschaften des Landes, <b>OLP</b> (Piräus) und <b>OLTH</b> (Thessaloniki), sind mit je 74 Prozent mehrheitlich in öffentlicher Hand. Hinzu kommen etwa 850 kleinere Häfen, die - so Überlegungen der Regierung - unter einer Holding zusammengefasst und über diese an die Börse gebracht werden könnten.</p><div id="3410791"></div><p><b>Flughäfen</b></p><p>Der <b>Athens International Airport</b> gehört zu 55 Prozent dem Staat und zu 40 Prozent dem deutschen Baukonzern Hochtief, der den Flughafen auch betreibt. Die Regierung will die Lizenz für Hochtief verlängern und denkt über einen Börsengang des Flughafens nach. Ein Verkauf des alten Flughafens <b>Hellenikon</b> könnte nach Schätzung der EU-Kommission fünf Milliarden Euro bringen.</p><p><b>Rüstungsfirmen</b></p><p>Athen hat bereits eine Sanierung und Privatisierung von einigen defizitären Unternehmen der Branche angekündigt, darunter <b>EAS</b>, <b>ELVO</b> und <b>EAV</b>. Der deutsche Rheinmetall-Konzern hatte bereits Interesse an einer strategischen Partnerschaft mit EAS geäußert.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Der Euro-Schuldensünder Griechenland muss wertvolles Tafelsilber rasch zu Geld machen, um auf weitere internationale Hilfe hoffen zu können. Die Regierung in Athen peilt Privatisierungserlöse von 50 Mrd. Euro bis zum Jahr 2015 an. Europäische Union und Internationaler Währungsfonds verlangen dazu nun aber konkrete Pläne. Verhandlungskreisen zufolge knüpfen sie daran die Auszahlung bereits bewilligter Kredite.</p>
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      <p>Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat den Verkauf von Grundbesitz und Firmenanteilen angekündigt. Im Blick stehen insbesondere Eisenbahngesellschaften, Versorger und der staatliche Glücksspielbetrieb. Unklar ist bislang, von was im einzelnen und zu welchem Anteil sich der Staat trennen will. In manchen Fällen könnten deutsche Konzerne zum Zuge kommen. Eine Übersicht über wichtige Staatsbeteiligungen:</p>
      <p>
        <b>Versorger</b>
      </p>
      <p>
        Medienberichten zufolge drängen EU und IWF auf eine komplette Privatisierung von Versorgungsunternehmen. Athen hat angekündigt, Aktienpakete an den als attraktiv geltenden Wasserversorgern zu veräußern: zehn Prozent an
        <b>Athens Water</b>
        (EYDAP) und 23 Prozent an
        <b>Thessaloniki Water</b>
        (EYATH). Die Beteiligungen am Stromkonzern
        <b>PPC</b>
        (bislang 51 Prozent) und am Gasunternehmen
        <b>Depa</b>
        (65 Prozent) sollen nach bisheriger Planung auf gut ein Drittel reduziert werden.
      </p>
      <p>
        <b>Glücksspiel</b>
      </p>
      <p>
        Zur Debatte steht der Verkauf des 34-prozentigen Anteils am börsennotierten Wettbüro
        <b>OPAP</b>
        , das zuletzt am Markt mit rund 1,5 Mrd. Euro bewertet wurde. Als Berater soll hier unter anderen die Deutsche Bank helfen. Gegen einen Verkauf spräche, dass OPAP dem Staat auf Dauer satte Einnahmen im Glücksspielgeschäft beschert.
      </p>
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      <p>
        <b>Telekommunikation</b>
      </p>
      <p>
        Die griechische Regierung will ihre 20-prozentige Beteiligung an der Telefongesellschaft
        <b>OTE</b>
        zurückfahren, die sich zu 30 Prozent im Besitz der Deutsche Telekom befindet. Athen hat bis zum Jahresende das Recht, ein weiteres Paket von zehn Prozent an den Bonner Konzern zu verkaufen.
      </p>
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      <p>
        <b>Banken</b>
      </p>
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      <p>
        Hier fallen insbesondere die Beteiligungen an
        <b>ATEbank</b>
        (77 Prozent) und
        <b>Hellenic Postbank</b>
        (34 Prozent) ins Gewicht. Die Veräußerung von Anteilen an ATEbank hat Athen bereits in Aussicht gestellt.
      </p>
      <p>
        <b>Immobilien</b>
      </p>
      <p>Angekündigt hat die griechische Regierung bereits die Gründung von zwei Dachgesellschaften für umfangreichen Immobilienbesitz, die an die Börse gebracht werden sollen. Sie sollen zahlreiche Liegenschaften umfassen, die in der Tourismuswirtschaft genutzt werden: Hotels, Thermalbäder, Strände und Jachthäfen.</p>
      <p>
        <b>Eisenbahn</b>
      </p>
      <p>
        An der Eisenbahngesellschaft
        <b>OSE</b>
        hält der Staat 49 Prozent. Vor einem Verkauf müsste das verlustreiche Unternehmen allerdings erst saniert werden.
      </p>
      <p>
        <b>Häfen</b>
      </p>
      <p>
        Die beiden größten Hafengesellschaften des Landes,
        <b>OLP</b>
        (Piräus) und
        <b>OLTH</b>
        (Thessaloniki), sind mit je 74 Prozent mehrheitlich in öffentlicher Hand. Hinzu kommen etwa 850 kleinere Häfen, die - so Überlegungen der Regierung - unter einer Holding zusammengefasst und über diese an die Börse gebracht werden könnten.
      </p>
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      <p>
        <b>Flughäfen</b>
      </p>
      <p>
        Der
        <b>Athens International Airport</b>
        gehört zu 55 Prozent dem Staat und zu 40 Prozent dem deutschen Baukonzern Hochtief, der den Flughafen auch betreibt. Die Regierung will die Lizenz für Hochtief verlängern und denkt über einen Börsengang des Flughafens nach. Ein Verkauf des alten Flughafens
        <b>Hellenikon</b>
        könnte nach Schätzung der EU-Kommission fünf Milliarden Euro bringen.
      </p>
      <p>
        <b>Rüstungsfirmen</b>
      </p>
      <p>
        Athen hat bereits eine Sanierung und Privatisierung von einigen defizitären Unternehmen der Branche angekündigt, darunter
        <b>EAS</b>
        ,
        <b>ELVO</b>
        und
        <b>EAV</b>
        . Der deutsche Rheinmetall-Konzern hatte bereits Interesse an einer strategischen Partnerschaft mit EAS geäußert.
      </p>
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