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    <ntv:field ntv:name="headline">Dax-Konzerne streichen Jobs</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Stellenschwund in Deutschland</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Weltweit fielen bei den 30 Firmen seit vergangenem Herbst sogar 50.000 Stellen weg, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eigene Berechnungen berichtete. Das Blatt hatte nach eigenen Angaben die Mitarbeiterzahlen vom 30. September 2008 bis zum Bilanzstichtag 30. Juni 2009 verglichen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Der Stellenabbau hat sich den Angaben zufolge in diesem Jahr noch verschärft. Allein seit Jahresbeginn seien in Deutschland bis zum 30. Juni bei den Dax-Konzernen mehr als 22.000 Stellen weggefallen. Dabei bauten die Unternehmen überproportional stark in Deutschland ab: Vier von fünf Jobs, die im Zeitraum Januar bis Juni verschwanden, seien hierzulande gestrichen worden.</p><p>Der Jobabbau in den Großkonzernen finde trotz weitreichender Abkommen mit den Betriebsräten zur Beschäftigungssicherung statt, die in der Regel betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Auch umfassende Kurzarbeit könne den Trend offenbar nicht aufhalten. So würden Stellen nicht wieder besetzt, befristete Jobs gestrichen oder auch Mitarbeitern Auszeiten von bis zu zwei Jahren mit anschließender Rückkehrgarantie eingeräumt. Der Rotstift werde vor allem bei Industriekonzernen angesetzt, besonders in der Autoindustrie.</p><p>Spitzenreiter beim Personalabbau in Deutschland war demnach der Auotmobilkonzern <b>Daimler</b>, der zum Stichtag 30. Juni rund 5800 Jobs weniger aufwies als noch zum 30. September 2008, gefolgt von der <b>Telekom</b> (minus 5200), <b>Siemens</b> (minus 4000), <b>ThyssenKrupp</b> (minus 3900) und <b>BMW</b> (minus 3200). Der Medizinkonzern <b>Fresenius</b> hingegen sorgte für den größten Personalaufbau (plus 2800) unter den 30 Dax-Konzernen.</p><h3>Entlassungswelle befürchtet</h3><p>Vier Wochen vor der Bundestagswahl warnt die IG Metall die Unternehmen davor, nach dem Urnengang mit Massenentlassungen zu beginnen. In der Gewerkschaft sei die Befürchtung "latent vorhanden", dass es entsprechende Absprachen gebe, um die Wahlchancen der angestrebten Koalition aus CDU und FDP zu erhöhen, sagte der Zweite Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft, Detlef Wetzel.</p><div id="481748"></div><p>"Wenn es in den nächsten Monaten zu Entlassungswellen käme, dann hätten wir einen massiven Wählerbetrug bereits vor der Wahl gehabt. Das wäre eine Bankrotterklärung für die Demokratie."</p><div id="native11"></div><p>Wetzel verlangte von den Parteien, Politik für die Menschen zu machen. Bei ihrer politischen Kampagne zur Bundestagswahl nimmt die IG Metall für sich in Anspruch, für die Mehrheit der Menschen zu sprechen. "Wir machen die größte Wählerveranstaltung in diesem Wahlkampf und wir haben so viele Wähler befragt wie sonst niemand", erklärte Wetzel. "Das gibt uns einen Riesenlegitimationsvorsprung vor allen anderen."</p><h3>Keine Wahlempfehlung, aber ...</h3><p>Deutschlands mächtigste Gewerkschaft mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern organisiert am kommenden Wochenende (5. September) im Frankfurter Waldstadion eine "politische Arena der Wähler", zu der 58.000 Teilnehmer erwartet werden. Vorausgegangen ist eine Fragebogenaktion der IG Metall, an der sich rund 480.000 Menschen beteiligt haben. Besonders die handschriftlichen Bemerkungen zeigten, wie weit sich die Politik von den Sorgen und Nöten der Menschen entfernt habe, sagte Wetzel.</p><div id="mid1"></div><p>Eine Wahlempfehlung zugunsten einer Partei werde es vom Vorstand der IG Metall nicht geben, erklärte der IG-Metall-Vize. Das passe nicht zum Selbstverständnis der Gewerkschaft. "Wir sind nicht Vormund oder Einflüsterer unserer Mitglieder." Zunächst komme es darauf an, möglichst viele Menschen zur Stimmabgabe zu bewegen. "Mit einer hohen Beteiligung bekommt die Wahl ein anderes Gewicht und möglicherweise auch einen anderen Ausgang."</p><p>Inhaltlich gehe es um das Konzept des "guten Lebens", das den angeblichen Gesetzen der Globalisierung entgegengesetzt werde, wie Wetzel betonte. Aus den allgemeinen Wünschen der Menschen nach einer sicheren Zukunft für die Kinder, einem sorgenfreien Leben im Alter oder der besseren Vereinbarkeit von Job und Familie habe die IG Metall eine ganze Reihe politischer Forderungen entwickelt, anhand derer die Mitglieder ihre Wahlentscheidung entwickeln könnten.</p><p>Die Gewerkschafter fordern unter anderem die Erhöhung der Hartz-IV-Sätze, den gesetzlichen Mindestlohn, Begrenzungen für die Leiharbeit, eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte, eine Beschäftigungsbrücke zur Abfederung der Rente mit 67 und eine wirkliche Bildungsreform.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Weltweit fielen bei den 30 Firmen seit vergangenem Herbst sogar 50.000 Stellen weg, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eigene Berechnungen berichtete. Das Blatt hatte nach eigenen Angaben die Mitarbeiterzahlen vom 30. September 2008 bis zum Bilanzstichtag 30. Juni 2009 verglichen.</p>
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      <p>Der Stellenabbau hat sich den Angaben zufolge in diesem Jahr noch verschärft. Allein seit Jahresbeginn seien in Deutschland bis zum 30. Juni bei den Dax-Konzernen mehr als 22.000 Stellen weggefallen. Dabei bauten die Unternehmen überproportional stark in Deutschland ab: Vier von fünf Jobs, die im Zeitraum Januar bis Juni verschwanden, seien hierzulande gestrichen worden.</p>
      <p>Der Jobabbau in den Großkonzernen finde trotz weitreichender Abkommen mit den Betriebsräten zur Beschäftigungssicherung statt, die in der Regel betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Auch umfassende Kurzarbeit könne den Trend offenbar nicht aufhalten. So würden Stellen nicht wieder besetzt, befristete Jobs gestrichen oder auch Mitarbeitern Auszeiten von bis zu zwei Jahren mit anschließender Rückkehrgarantie eingeräumt. Der Rotstift werde vor allem bei Industriekonzernen angesetzt, besonders in der Autoindustrie.</p>
      <p>
        Spitzenreiter beim Personalabbau in Deutschland war demnach der Auotmobilkonzern
        <b>Daimler</b>
        , der zum Stichtag 30. Juni rund 5800 Jobs weniger aufwies als noch zum 30. September 2008, gefolgt von der
        <b>Telekom</b>
        (minus 5200),
        <b>Siemens</b>
        (minus 4000),
        <b>ThyssenKrupp</b>
        (minus 3900) und
        <b>BMW</b>
        (minus 3200). Der Medizinkonzern
        <b>Fresenius</b>
        hingegen sorgte für den größten Personalaufbau (plus 2800) unter den 30 Dax-Konzernen.
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      <h3>Entlassungswelle befürchtet</h3>
      <p>Vier Wochen vor der Bundestagswahl warnt die IG Metall die Unternehmen davor, nach dem Urnengang mit Massenentlassungen zu beginnen. In der Gewerkschaft sei die Befürchtung "latent vorhanden", dass es entsprechende Absprachen gebe, um die Wahlchancen der angestrebten Koalition aus CDU und FDP zu erhöhen, sagte der Zweite Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft, Detlef Wetzel.</p>
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      <p>"Wenn es in den nächsten Monaten zu Entlassungswellen käme, dann hätten wir einen massiven Wählerbetrug bereits vor der Wahl gehabt. Das wäre eine Bankrotterklärung für die Demokratie."</p>
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      <p>Wetzel verlangte von den Parteien, Politik für die Menschen zu machen. Bei ihrer politischen Kampagne zur Bundestagswahl nimmt die IG Metall für sich in Anspruch, für die Mehrheit der Menschen zu sprechen. "Wir machen die größte Wählerveranstaltung in diesem Wahlkampf und wir haben so viele Wähler befragt wie sonst niemand", erklärte Wetzel. "Das gibt uns einen Riesenlegitimationsvorsprung vor allen anderen."</p>
      <h3>Keine Wahlempfehlung, aber ...</h3>
      <p>Deutschlands mächtigste Gewerkschaft mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern organisiert am kommenden Wochenende (5. September) im Frankfurter Waldstadion eine "politische Arena der Wähler", zu der 58.000 Teilnehmer erwartet werden. Vorausgegangen ist eine Fragebogenaktion der IG Metall, an der sich rund 480.000 Menschen beteiligt haben. Besonders die handschriftlichen Bemerkungen zeigten, wie weit sich die Politik von den Sorgen und Nöten der Menschen entfernt habe, sagte Wetzel.</p>
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      <p>Eine Wahlempfehlung zugunsten einer Partei werde es vom Vorstand der IG Metall nicht geben, erklärte der IG-Metall-Vize. Das passe nicht zum Selbstverständnis der Gewerkschaft. "Wir sind nicht Vormund oder Einflüsterer unserer Mitglieder." Zunächst komme es darauf an, möglichst viele Menschen zur Stimmabgabe zu bewegen. "Mit einer hohen Beteiligung bekommt die Wahl ein anderes Gewicht und möglicherweise auch einen anderen Ausgang."</p>
      <p>Inhaltlich gehe es um das Konzept des "guten Lebens", das den angeblichen Gesetzen der Globalisierung entgegengesetzt werde, wie Wetzel betonte. Aus den allgemeinen Wünschen der Menschen nach einer sicheren Zukunft für die Kinder, einem sorgenfreien Leben im Alter oder der besseren Vereinbarkeit von Job und Familie habe die IG Metall eine ganze Reihe politischer Forderungen entwickelt, anhand derer die Mitglieder ihre Wahlentscheidung entwickeln könnten.</p>
      <p>Die Gewerkschafter fordern unter anderem die Erhöhung der Hartz-IV-Sätze, den gesetzlichen Mindestlohn, Begrenzungen für die Leiharbeit, eine wirksame Regulierung der Finanzmärkte, eine Beschäftigungsbrücke zur Abfederung der Rente mit 67 und eine wirkliche Bildungsreform.</p>
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