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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="dpa" ntv:publishdate="26.06.2011 11:34" ntv:section="Wirtschaft" ntv:id="3666416" ntv:homesection="Wirtschaft" ntv:url="https://apps.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Banken-zahlen-fuer-Athen-article3666416.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Deutsche Banken zahlen für Athen</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">"Wir werden unseren Beitrag leisten"</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die deutschen Banken kündigen an, dass sie sich an dem zweiten Rettungspaket für das finanziell gebeutelte Griechenland beteiligen wollen. Bundesverbands-Chef Kemmer hält auch die zu erwartenden Abschreibungen für verkraftbar. Die griechische Regierung ist derweil zuversichtlich, das Sparpaket durch das Parlament zu bringen.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Der Bundesverband deutscher Banken ist zuversichtlich, dass eine Staatspleite Griechenlands abgewendet werden kann, und will sich an der Rettungsaktion beteiligen. "Wir werden unseren Beitrag leisten", kündigte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" an. Griechenlands Regierung äußerte sich mit Blick auf die Zustimmung des Parlaments zu neuen Milliardeneinsparungen zuversichtlich.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><div id="3650756"></div><p>Kemmer versicherte gegenüber der Zeitung, die privaten Banken in Deutschland stünden zu Griechenland als Teil der Euro-Familie genauso wie zum Euro. Im Gegenzug müssten die Griechen allerdings alles unternehmen, um sich selbst zu helfen, fügte er mit Blick auf die r gegen die Reformen und Sparpakete der Regierung hinzu.</p><h3>Banken rechnen mit Abschreibungen</h3><p>Nach neuen Zahlen der Bundesbank liegt das Engagement aller deutschen Banken in Griechenland zwischen 10 und 20 Milliarden Euro. "Wir müssen mit Abschreibungen rechnen, das wird keinen überraschen", meinte Kemmer dazu. Für die deutschen Banken werde das aber verkraftbar sein. Einen Schuldenschnitt lehnte er erneut ab.</p><p>Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte auf Anfrage, in Deutschland würden die "laufenden Gespräche" mit Privatgläubigern Griechenlands über eine Beteiligung an dem von der Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank vorbereiteten zweiten Hilfsprogramm für das Land fortgesetzt. Für entsprechende Fälle gebe es aber "keine Verfahren".</p><h3>EU spricht mit Privatgläubigern</h3><div id="3666551"></div><div id="3658461"></div><p>EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte beim in Brüssel Gespräche zwischen den Finanzministern betroffener Staaten mit Privatgläubigern über eine Beteiligung an der Hilfe bestätigt.</p><p>Für Griechenland soll ein zweites Rettungspaket geschnürt werden, nachdem sich die internationalen Notkredite über 110 Milliarden Euro vom vergangenen Jahr als nicht ausreichend erwiesen. Die Euro-Finanzminister sollen das Paket bis Anfang Juli in seinen Grundzügen ausarbeiten. Daran sollen sich dieses Mal auch Banken und andere private Gläubiger freiwillig beteiligen.</p><div id="native11"></div><h3>Spannung in Griechenland</h3><p>Die griechische Regierung äußerte sich derweil zuversichtlich, dass das Parlament die für die Umsetzung des Rettungspakets geforderten zusätzlichen Sparmaßnahmen verabschiedet. "Wir sind vollkommen zuversichtlich", meinte Regierungssprecher Ilias Mosialos. Die Einsparpläne mit Kürzungen in Höhe von 28 Milliarden Euro bis zum Jahr 2015 sind in der Bevölkerung allerdings äußerst unpopulär.</p><p>Am Mittwoch sollen die 300 Abgeordneten des Parlaments über den mehrjährigen Sparplan abstimmen und am Donnerstag auch die entsprechenden Gesetze zu dessen Umsetzung verabschieden. "Es handelt sich um äußerst entscheidende Abstimmungen, wir glauben, dass die Abgeordneten der Mehrheit ihrer Verantwortung nachkommen", meinte Mosialos.</p><div id="mid1"></div><p>Wie am Samstag bekannt wurde, verweigern die griechischen Finanzämter mittlerweile dort tätigen deutschen Firmen immer öfter die Rückzahlung der Umsatzsteuer. Dies bestätigten der Geschäftsführer der griechisch-deutschen Außenhandelskammer, Martin Knapp, und der Präsident des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels, Anton Börner, gegenüber der "Bild"-Zeitung.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Der Bundesverband deutscher Banken ist zuversichtlich, dass eine Staatspleite Griechenlands abgewendet werden kann, und will sich an der Rettungsaktion beteiligen. "Wir werden unseren Beitrag leisten", kündigte Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" an. Griechenlands Regierung äußerte sich mit Blick auf die Zustimmung des Parlaments zu neuen Milliardeneinsparungen zuversichtlich.</p>
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      <h3>Banken rechnen mit Abschreibungen</h3>
      <p>Nach neuen Zahlen der Bundesbank liegt das Engagement aller deutschen Banken in Griechenland zwischen 10 und 20 Milliarden Euro. "Wir müssen mit Abschreibungen rechnen, das wird keinen überraschen", meinte Kemmer dazu. Für die deutschen Banken werde das aber verkraftbar sein. Einen Schuldenschnitt lehnte er erneut ab.</p>
      <p>Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte auf Anfrage, in Deutschland würden die "laufenden Gespräche" mit Privatgläubigern Griechenlands über eine Beteiligung an dem von der Europäischen Union, dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank vorbereiteten zweiten Hilfsprogramm für das Land fortgesetzt. Für entsprechende Fälle gebe es aber "keine Verfahren".</p>
      <h3>EU spricht mit Privatgläubigern</h3>
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      <p>Für Griechenland soll ein zweites Rettungspaket geschnürt werden, nachdem sich die internationalen Notkredite über 110 Milliarden Euro vom vergangenen Jahr als nicht ausreichend erwiesen. Die Euro-Finanzminister sollen das Paket bis Anfang Juli in seinen Grundzügen ausarbeiten. Daran sollen sich dieses Mal auch Banken und andere private Gläubiger freiwillig beteiligen.</p>
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      <h3>Spannung in Griechenland</h3>
      <p>Die griechische Regierung äußerte sich derweil zuversichtlich, dass das Parlament die für die Umsetzung des Rettungspakets geforderten zusätzlichen Sparmaßnahmen verabschiedet. "Wir sind vollkommen zuversichtlich", meinte Regierungssprecher Ilias Mosialos. Die Einsparpläne mit Kürzungen in Höhe von 28 Milliarden Euro bis zum Jahr 2015 sind in der Bevölkerung allerdings äußerst unpopulär.</p>
      <p>Am Mittwoch sollen die 300 Abgeordneten des Parlaments über den mehrjährigen Sparplan abstimmen und am Donnerstag auch die entsprechenden Gesetze zu dessen Umsetzung verabschieden. "Es handelt sich um äußerst entscheidende Abstimmungen, wir glauben, dass die Abgeordneten der Mehrheit ihrer Verantwortung nachkommen", meinte Mosialos.</p>
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