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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="ddi/AFP/dpa" ntv:publishdate="08.01.2012 11:29" ntv:section="Wirtschaft" ntv:id="5157546" ntv:homesection="Wirtschaft" ntv:url="https://apps.n-tv.de/wirtschaft/IWF-will-Kraftakt-verstaerken-article5157546.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">IWF will Kraftakt verstärken</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Griechenland, Fass ohne Boden</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die Hoffnungen, dass Athen es schafft, die Staatspleite abzuwenden, schwinden. Die bisherigen Sanierungspläne reichen dazu nicht aus. Zu diesem Schluss kommt angeblich auch der IWF. Beim nächsten Athen-Besuch Mitte des Monats soll an weiteren Stellschrauben gedreht werden. Griechenland oder die Gläubiger müssen auf mehr verzichten. Oder es muss mehr Geld fließen.</ntv:field>
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      <ntv:field ntv:name="caption">Patient Griechenland hofft auf Genesung.</ntv:field>
      <ntv:field ntv:name="credits">REUTERS</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht nach einem Pressebericht nicht davon aus, dass das hoch verschuldete Griechenland mit seinen bisherigen Sanierungsplänen seine Schulden dauerhaft tragen kann.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, wollen die IWF-Experten deshalb bei der nächsten Mission der sogenannten Troika, die aus IWF-, EU- und EZB-Abgesandten besteht, wichtige Eckwerte des Rettungspakets an die verschlechterte Wirtschaftssituation anpassen.</p><p>Der IWF kritisiert die schleppenden Reformen in Griechenland scharf, wie das Magazin weiter berichtet. Die Fortschritte beim Eintreiben von Steuern und die Erlöse aus Privatisierungen lägen unter den Erwartungen. Mit dem im Oktober verabschiedeten Rettungspaket sollte eigentlich erreicht werden, dass die griechische Staatsverschuldung 2020 nur noch 120 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Mit diesem Wert sollte die Tragfähigkeit der Schulden gewährleistet sein. Laut "Spiegel" ist dies aber nun fraglich.</p><h3>Drei Szenarien für Athen</h3><p>Laut einem internen IWF-Vermerk solle<a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Papademos-warnt-vor-Staatspleite-article5138076.html" target="_self" rel="follow"> Griechenland nun entweder einen höheren Konsolidierungsbeitrag leisten</a>, die privaten Gläubiger auf einen höheren Anteil ihrer Forderungen verzichten oder die Euro-Staaten sich mit einem höheren Beitrag beteiligen. Der IWF kritisiere zudem, die Fortschritte in Athen beim Eintreiben von Steuern und die Erlöse aus Privatisierungen lägen unter den Erwartungen.</p><p>Griechenland hofft auf eine Einigung mit den Banken und Versicherern über einen freiwilligen Schuldenschnitt für das pleitebedrohte Euro-Land noch im Januar. Für die Monatsmitte werde ein Abschluss der Verhandlungen erwartet, hatten Quellen aus dem Finanzministerium in Athen Ende der Woche gesagt.</p><div id="5157541"></div><p>Ob Griechenlands Pleite abgewendet werden kann, hängt entscheidend von dem <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-lustige-Schuldenwirtschaft-ist-vorbei-article5089806.html" target="_self" rel="follow">Schuldenschnitt ab, zu dem sich die Gläubiger des Landes auf dem EU-Gipfel Ende Oktober bereiterklärt hatten</a>. Banken und Versicherer sollen danach einem Forderungsverzicht von 50 Prozent bei griechischen Staatsanleihen zustimmen, was einem Betrag von 100 Mrd. Euro entspricht.</p><div id="native11"></div><p>Allerdings gab es zuletzt Zweifel daran, ob die Höhe des Schuldenschnitts angesichts der immensen Schuldenprobleme Griechenlands ausreicht. Zudem ist Finanzkreisen zufolge fraglich, ob sich alle privaten Gläubiger daran beteiligen.

</p><p>Nach Angaben des griechischen Finanzministeriums wird die "Troika" am 16. Januar für die neue Kontrolle der Bücher und der Sparfortschritte Athens erwartet. Diesmal gehe es nicht nur um die nächste Tranche des ersten Hilfspakets für Griechenland. Im Mittelpunkt werde das neue Hilfspaket in Höhe von 130 Mrd. Euro von EU und IWF stehen.</p><div id="mid1"></div><h3>130 Milliarden Euro, nicht mehr</h3><p>Die Europäische Union (EU) hält unterdessen an den vereinbarten Umfang von 130 Mrd. Euro für das zweite Rettungspaket für Griechenland fest. "Wir bleiben bei dieser Zahl", sagte ein Kommissionssprecher. "Wir werden nicht darüber hinaus gehen." Zuvor hatte die "Financial Times Deutschland" berichtet, das neue Hilfspaket für Griechenland werde wegen schlechter ausgefallenen Haushaltszahlen womöglich größer ausfallen müssen.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht nach einem Pressebericht nicht davon aus, dass das hoch verschuldete Griechenland mit seinen bisherigen Sanierungsplänen seine Schulden dauerhaft tragen kann.</p>
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      <p>Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet, wollen die IWF-Experten deshalb bei der nächsten Mission der sogenannten Troika, die aus IWF-, EU- und EZB-Abgesandten besteht, wichtige Eckwerte des Rettungspakets an die verschlechterte Wirtschaftssituation anpassen.</p>
      <p>Der IWF kritisiert die schleppenden Reformen in Griechenland scharf, wie das Magazin weiter berichtet. Die Fortschritte beim Eintreiben von Steuern und die Erlöse aus Privatisierungen lägen unter den Erwartungen. Mit dem im Oktober verabschiedeten Rettungspaket sollte eigentlich erreicht werden, dass die griechische Staatsverschuldung 2020 nur noch 120 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Mit diesem Wert sollte die Tragfähigkeit der Schulden gewährleistet sein. Laut "Spiegel" ist dies aber nun fraglich.</p>
      <h3>Drei Szenarien für Athen</h3>
      <p>
        Laut einem internen IWF-Vermerk solle
        <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Papademos-warnt-vor-Staatspleite-article5138076.html" target="_self" rel="follow">Griechenland nun entweder einen höheren Konsolidierungsbeitrag leisten</a>
        , die privaten Gläubiger auf einen höheren Anteil ihrer Forderungen verzichten oder die Euro-Staaten sich mit einem höheren Beitrag beteiligen. Der IWF kritisiere zudem, die Fortschritte in Athen beim Eintreiben von Steuern und die Erlöse aus Privatisierungen lägen unter den Erwartungen.
      </p>
      <p>Griechenland hofft auf eine Einigung mit den Banken und Versicherern über einen freiwilligen Schuldenschnitt für das pleitebedrohte Euro-Land noch im Januar. Für die Monatsmitte werde ein Abschluss der Verhandlungen erwartet, hatten Quellen aus dem Finanzministerium in Athen Ende der Woche gesagt.</p>
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        Ob Griechenlands Pleite abgewendet werden kann, hängt entscheidend von dem
        <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-lustige-Schuldenwirtschaft-ist-vorbei-article5089806.html" target="_self" rel="follow">Schuldenschnitt ab, zu dem sich die Gläubiger des Landes auf dem EU-Gipfel Ende Oktober bereiterklärt hatten</a>
        . Banken und Versicherer sollen danach einem Forderungsverzicht von 50 Prozent bei griechischen Staatsanleihen zustimmen, was einem Betrag von 100 Mrd. Euro entspricht.
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      <p>Allerdings gab es zuletzt Zweifel daran, ob die Höhe des Schuldenschnitts angesichts der immensen Schuldenprobleme Griechenlands ausreicht. Zudem ist Finanzkreisen zufolge fraglich, ob sich alle privaten Gläubiger daran beteiligen.</p>
      <p>Nach Angaben des griechischen Finanzministeriums wird die "Troika" am 16. Januar für die neue Kontrolle der Bücher und der Sparfortschritte Athens erwartet. Diesmal gehe es nicht nur um die nächste Tranche des ersten Hilfspakets für Griechenland. Im Mittelpunkt werde das neue Hilfspaket in Höhe von 130 Mrd. Euro von EU und IWF stehen.</p>
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      <h3>130 Milliarden Euro, nicht mehr</h3>
      <p>Die Europäische Union (EU) hält unterdessen an den vereinbarten Umfang von 130 Mrd. Euro für das zweite Rettungspaket für Griechenland fest. "Wir bleiben bei dieser Zahl", sagte ein Kommissionssprecher. "Wir werden nicht darüber hinaus gehen." Zuvor hatte die "Financial Times Deutschland" berichtet, das neue Hilfspaket für Griechenland werde wegen schlechter ausgefallenen Haushaltszahlen womöglich größer ausfallen müssen.</p>
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