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  <ntv:article ntv:readingtime="1" ntv:layout="detail" ntv:agency="wne/rts" ntv:publishdate="29.09.2009 17:35" ntv:section="Wirtschaft" ntv:id="526008" ntv:homesection="Wirtschaft" ntv:url="https://apps.n-tv.de/wirtschaft/Siemens-streicht-Stellen-article526008.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Siemens streicht Stellen</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Krise fordert Opfer</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Siemens reagiert zunehmend mit Einschnitten auf die anhaltende Auftragsflaute. Im Industriesektor, der von der weltweiten Wirtschaftskrise bislang am schwersten gebeutelt ist, will der Technologieriese Stellen streichen. Außerdem trennt er sich von weiteren kleineren Geschäftsfeldern.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Siemens-Finanzchef Joe Kaeser bezeichnete einen Arbeitsplatzabbau im Industriesegment als unausweichlich. Die Talfahrt sei dort zwar teils beendet, eine Erholung werde aber erst 2011 einsetzen. Wie viele Jobs insgesamt wegfallen, sei noch nicht abzuschätzen. Den Mitarbeitern würden zunächst Abfindungen für ein freiwilliges Ausscheiden angeboten, sagte Kaeser auf einer Analystenveranstaltung in London. Gewerkschafter und Analysten gehen davon aus, dass zahlreiche Firmen die Bundestagswahl abgewartet haben, um mit ihren Plänen zu Personalkürzungen an die Öffentlichkeit zu gehen.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Ferner strebt Siemens einen Verkauf seines Geschäfts mit sogenannten Näherungsschaltern mit europaweit 150 Mitarbeitern an. Zudem lagert der Konzern die Sparte Electronic Device Manufacturing (EDM) aus, deren 650 Mitarbeiter bislang spezielle Kundenwünsche für Elektronikbauteile erfüllen. Im Zuge der Ausgliederung fielen 100 Stellen weg, die weitere Zukunft des Geschäftsfelds sei offen, teilte Siemens mit. </p><p>Die seit längerem zum Verkauf stehende Sparte Electronics Assembly, die Bestückungsautomaten für Leiterplatten herstellt, wird dem Konzern noch weitere Verluste einbrocken. Zu dem Fehlbetrag aus dem laufenden Geschäft kämen aktuell noch Restrukturierungskosten. Außerdem steht im Falle des Verkaufs noch ein Buchverlust ins Haus.</p><h3>Sorgenkind NSN</h3><p>Kaeser erklärte, die Krise im Neugeschäft sei noch nicht vorbei und sein Haus müsse sich anpassen. "Die gute Nachricht ist, dass wir schnell reagieren und dass wir die Sache beschleunigen", sagte er. Konzernweit sei der Auftragseingang im ablaufenden Schlussquartal des Geschäftsjahres 2008/09 (per Ende September) erneut um mehr als ein Fünftel zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Die Aufträge summierten sich etwa auf das Volumen des Vorquartals, das bei gut 17 Mrd. Euro lag.</p><p>Der Umsatzrückgang werde weniger als ein Zehntel betragen, da Siemens von seinen bestehenden Aufträgen zehre, erläuterte Kaeser. Die Prognose, dass die drei Hauptgeschäftsfelder Energie, Industrie und Medizintechnik im Gesamtjahr einen operativen Gewinn von mehr als 6,6 Mrd. Euro erreichen, sei nicht in Gefahr.</p><p>Zunehmend Kopfzerbrechen bereiten Kaeser auch große Gemeinschaftsfirmen des Konzerns, vor allem die verlustreiche Nokia Siemens Networks (NSN). "Das Geschäft mit Telefonnetzen ist nicht dort, wo es stehen sollte", kritisierte der Manager. Es müsse damit gerechnet werden, dass Siemens seinen Anteil an dem Joint Venture mit der finnischen Nokia noch im laufenden Quartal abwertet. "Wir werden die Probleme aktiv angehen", sagte Kaeser.</p><div id="native11"></div><p>Zuvor hatte er bereits darauf hingewiesen, dass Siemens seine Beteiligungen an NSN, dem Firmennetzwerkbauer SEN und Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) nicht mehr als strategisch einstuft. Im Fall von NSN haben sich die beiden Partner vertraglich bis 2013 gebunden.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Siemens-Finanzchef Joe Kaeser bezeichnete einen Arbeitsplatzabbau im Industriesegment als unausweichlich. Die Talfahrt sei dort zwar teils beendet, eine Erholung werde aber erst 2011 einsetzen. Wie viele Jobs insgesamt wegfallen, sei noch nicht abzuschätzen. Den Mitarbeitern würden zunächst Abfindungen für ein freiwilliges Ausscheiden angeboten, sagte Kaeser auf einer Analystenveranstaltung in London. Gewerkschafter und Analysten gehen davon aus, dass zahlreiche Firmen die Bundestagswahl abgewartet haben, um mit ihren Plänen zu Personalkürzungen an die Öffentlichkeit zu gehen.</p>
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      <p>Ferner strebt Siemens einen Verkauf seines Geschäfts mit sogenannten Näherungsschaltern mit europaweit 150 Mitarbeitern an. Zudem lagert der Konzern die Sparte Electronic Device Manufacturing (EDM) aus, deren 650 Mitarbeiter bislang spezielle Kundenwünsche für Elektronikbauteile erfüllen. Im Zuge der Ausgliederung fielen 100 Stellen weg, die weitere Zukunft des Geschäftsfelds sei offen, teilte Siemens mit.</p>
      <p>Die seit längerem zum Verkauf stehende Sparte Electronics Assembly, die Bestückungsautomaten für Leiterplatten herstellt, wird dem Konzern noch weitere Verluste einbrocken. Zu dem Fehlbetrag aus dem laufenden Geschäft kämen aktuell noch Restrukturierungskosten. Außerdem steht im Falle des Verkaufs noch ein Buchverlust ins Haus.</p>
      <h3>Sorgenkind NSN</h3>
      <p>Kaeser erklärte, die Krise im Neugeschäft sei noch nicht vorbei und sein Haus müsse sich anpassen. "Die gute Nachricht ist, dass wir schnell reagieren und dass wir die Sache beschleunigen", sagte er. Konzernweit sei der Auftragseingang im ablaufenden Schlussquartal des Geschäftsjahres 2008/09 (per Ende September) erneut um mehr als ein Fünftel zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Die Aufträge summierten sich etwa auf das Volumen des Vorquartals, das bei gut 17 Mrd. Euro lag.</p>
      <p>Der Umsatzrückgang werde weniger als ein Zehntel betragen, da Siemens von seinen bestehenden Aufträgen zehre, erläuterte Kaeser. Die Prognose, dass die drei Hauptgeschäftsfelder Energie, Industrie und Medizintechnik im Gesamtjahr einen operativen Gewinn von mehr als 6,6 Mrd. Euro erreichen, sei nicht in Gefahr.</p>
      <p>Zunehmend Kopfzerbrechen bereiten Kaeser auch große Gemeinschaftsfirmen des Konzerns, vor allem die verlustreiche Nokia Siemens Networks (NSN). "Das Geschäft mit Telefonnetzen ist nicht dort, wo es stehen sollte", kritisierte der Manager. Es müsse damit gerechnet werden, dass Siemens seinen Anteil an dem Joint Venture mit der finnischen Nokia noch im laufenden Quartal abwertet. "Wir werden die Probleme aktiv angehen", sagte Kaeser.</p>
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      <p>Zuvor hatte er bereits darauf hingewiesen, dass Siemens seine Beteiligungen an NSN, dem Firmennetzwerkbauer SEN und Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) nicht mehr als strategisch einstuft. Im Fall von NSN haben sich die beiden Partner vertraglich bis 2013 gebunden.</p>
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