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    <ntv:field ntv:name="headline">Spekulationen um BP-Chef</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Rücktrittsgerüchte werden lauter</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Möglicherweise hat BP bald einen neuen Chef. Medienberichten zufolge ist die Ablösung von Tony Hayward nur noch eine Frage von wenigen Wochen. BP allerdings hält an dem umstrittenenen Manager offiziell weiterhin fest.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Die Anzeichen für einen Rücktritt des wegen der Ölpest heftig unter Beschuss geratenen BP-Chefs Tony Hayward mehren sich. Die britische "Times" berichtete, Hayward werde sein Ausscheiden wahrscheinlich Ende August oder im September ankündigen. Ein neuer Mann an der Spitze müsse das geschwächte Unternehmen vor einer feindlichen Übernahme - etwa durch die Rivalen Exxon oder Shell - bewahren, sagten dem Unternehmen nahestehende Personen der Zeitung. Der Ölmulti wies den Bericht allerdings umgehend zurück und erklärte, Hayward habe die volle Unterstützung des Verwaltungsrates und werde im Amt bleiben. Um die bei der schlimmsten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA verursachten Schäden bezahlen zu können, schlägt BP Geschäftsteile für sieben Milliarden Dollar los.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Über einen Rücktritt Haywards wird schon seit geraumer Zeit spekuliert, da der Manager bei der Bewältigung der Krise kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen hat. Börsianer machen sein Missgeschick mitverantwortlich für die unnachgiebige Haltung der US-Regierung, die Schadenersatz in Milliardenhöhe fordert und selbst wegen des Desasters unter Druck steht. Als Favorit für die Nachfolge gilt Robert Dudley, der die BP-Sicherungsarbeiten im Golf von Mexiko von Hayward nach dessen Fehltritten übernommen hat.</p><h3>BP fürchtet Übernahme</h3><p>Nach dem Untergang der BP-Bohrplattform "Deepwater Horizon" am 20. April liefen wahrscheinlich täglich mehrere Millionen Liter Öl ins Meer. BP versuchte mehrmals vergeblich, das Leck abzudichten. Erst vor wenigen Tagen gelang es, den Ausfluss mit einer Abdeck-Kappe zunächst zu stoppen. Die Expertenschätzungen über die Folgekosten für BP gehen weit auseinander und reichen bis zu 100 Milliarden Dollar. Der BP-Aktienkurs ist seit der Explosion um rund 40 Prozent eingebrochen und macht BP für eine Übernahme anfällig.</p><p>Um seine Kassen zu füllen, verkauft BP nun für sieben Milliarden Dollar Geschäftsteile an das US-Unternehmen Apache . Apache übernehme Öl- und Gas-Anlagen im US-Bundesstaat Texas, in Kanada und Ägypten, teilten die Briten am Dienstagabend mit. BP will insgesamt Unternehmensteile im Wert von zehn Milliarden Dollar verkaufen, um die Kosten von Aufräumarbeiten und Schadenersatzklagen zu stemmen. In Vietnam und Pakistan will der Konzern zusätzlich Unternehmensteile im Wert von rund 1,7 Milliarden Dollar verkaufen.</p><h3>Drucktestst dauern an</h3><p>Etwa ein Drittel des insgesamt ausgelaufenen Öls befindet sich nach US-Angaben noch im Golf von Mexiko. Der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, erklärte am Dienstag, man müsse von etwa 1,6 Millionen Barrel (rund 254 Millionen Liter) Öl ausgehen - diese Menge würde einem See entsprechen, der die Größe von zwei Fußballfeldern hat und rund 35 Meter tief ist. US-Schätzungen zufolge sind täglich rund 60.000 Barrel und damit insgesamt 5,4 Millionen Barrel aus der Quelle ausgetreten. 2,6 Millionen Barrel davon seien entweder verdunstet oder biologisch abgebaut worden. 823.000 Barrel seien von Schiffen aufgenommen, 262.000 verbrannt und 100.000 von der Oberfläche abgeschöpft worden.</p><p>BP wird derweil seine Drucktests an dem defekten Bohrloch im Golf um weitere 24 Stunden fortsetzen. Der von der US-Regierung beauftragte Krisenmanager Thad Allen sagte, er habe die Verlängerung auf dann sechs Tage genehmigt. Zudem erklärte er, gemeinsam mit BP werde derzeit darüber diskutiert, das Bohrloch letztlich mit schwerem Schlamm und Zement zu verschließen. Als Zeitpunkt dafür werde weiterhin Mitte August angepeilt. </p>]]></ntv:field>
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      <p>Die Anzeichen für einen Rücktritt des wegen der Ölpest heftig unter Beschuss geratenen BP-Chefs Tony Hayward mehren sich. Die britische "Times" berichtete, Hayward werde sein Ausscheiden wahrscheinlich Ende August oder im September ankündigen. Ein neuer Mann an der Spitze müsse das geschwächte Unternehmen vor einer feindlichen Übernahme - etwa durch die Rivalen Exxon oder Shell - bewahren, sagten dem Unternehmen nahestehende Personen der Zeitung. Der Ölmulti wies den Bericht allerdings umgehend zurück und erklärte, Hayward habe die volle Unterstützung des Verwaltungsrates und werde im Amt bleiben. Um die bei der schlimmsten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA verursachten Schäden bezahlen zu können, schlägt BP Geschäftsteile für sieben Milliarden Dollar los.</p>
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      <p>Über einen Rücktritt Haywards wird schon seit geraumer Zeit spekuliert, da der Manager bei der Bewältigung der Krise kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen hat. Börsianer machen sein Missgeschick mitverantwortlich für die unnachgiebige Haltung der US-Regierung, die Schadenersatz in Milliardenhöhe fordert und selbst wegen des Desasters unter Druck steht. Als Favorit für die Nachfolge gilt Robert Dudley, der die BP-Sicherungsarbeiten im Golf von Mexiko von Hayward nach dessen Fehltritten übernommen hat.</p>
      <h3>BP fürchtet Übernahme</h3>
      <p>Nach dem Untergang der BP-Bohrplattform "Deepwater Horizon" am 20. April liefen wahrscheinlich täglich mehrere Millionen Liter Öl ins Meer. BP versuchte mehrmals vergeblich, das Leck abzudichten. Erst vor wenigen Tagen gelang es, den Ausfluss mit einer Abdeck-Kappe zunächst zu stoppen. Die Expertenschätzungen über die Folgekosten für BP gehen weit auseinander und reichen bis zu 100 Milliarden Dollar. Der BP-Aktienkurs ist seit der Explosion um rund 40 Prozent eingebrochen und macht BP für eine Übernahme anfällig.</p>
      <p>Um seine Kassen zu füllen, verkauft BP nun für sieben Milliarden Dollar Geschäftsteile an das US-Unternehmen Apache . Apache übernehme Öl- und Gas-Anlagen im US-Bundesstaat Texas, in Kanada und Ägypten, teilten die Briten am Dienstagabend mit. BP will insgesamt Unternehmensteile im Wert von zehn Milliarden Dollar verkaufen, um die Kosten von Aufräumarbeiten und Schadenersatzklagen zu stemmen. In Vietnam und Pakistan will der Konzern zusätzlich Unternehmensteile im Wert von rund 1,7 Milliarden Dollar verkaufen.</p>
      <h3>Drucktestst dauern an</h3>
      <p>Etwa ein Drittel des insgesamt ausgelaufenen Öls befindet sich nach US-Angaben noch im Golf von Mexiko. Der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal, erklärte am Dienstag, man müsse von etwa 1,6 Millionen Barrel (rund 254 Millionen Liter) Öl ausgehen - diese Menge würde einem See entsprechen, der die Größe von zwei Fußballfeldern hat und rund 35 Meter tief ist. US-Schätzungen zufolge sind täglich rund 60.000 Barrel und damit insgesamt 5,4 Millionen Barrel aus der Quelle ausgetreten. 2,6 Millionen Barrel davon seien entweder verdunstet oder biologisch abgebaut worden. 823.000 Barrel seien von Schiffen aufgenommen, 262.000 verbrannt und 100.000 von der Oberfläche abgeschöpft worden.</p>
      <p>BP wird derweil seine Drucktests an dem defekten Bohrloch im Golf um weitere 24 Stunden fortsetzen. Der von der US-Regierung beauftragte Krisenmanager Thad Allen sagte, er habe die Verlängerung auf dann sechs Tage genehmigt. Zudem erklärte er, gemeinsam mit BP werde derzeit darüber diskutiert, das Bohrloch letztlich mit schwerem Schlamm und Zement zu verschließen. Als Zeitpunkt dafür werde weiterhin Mitte August angepeilt.</p>
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