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    <ntv:field ntv:name="headline">Trichet lobt Stresstests</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Umstrittene Kriterien</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die Europäische Zentralbank hält die Veröffentlichung der Testergebnisse zur Krisentauglichkeit von Banken für richtig. Politik und Aufsichtsbehörden versprechen sich davon mehr Transparenz und eine Eindämmung von Spekulation an den Märkten.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat den in dieser Woche angelaufenen Stresstest von 91 europäischen Bankkonzernen verteidigt. Die Veröffentlichung der Testergebnisse könne ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Vertrauenskrise werden. "Es ist gut, dass die Finanzmärkte die Resultate der Tests sehen werden. Das wird zur Vertrauensbildung beitragen", sagte Trichet nach einer Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt, bei dem die Währungshüter den Leitzins-Satz bei 1,0 Prozent beließen. Die EZB begrüße, dass mit Zustimmung der Banken auch Einzelergebnisse veröffentlicht würden, so Trichet. Sollte es bei der einen oder anderen Bank bei der Überprüfung zu Problemen kommen, müssen angemessene Kapitalisierungsmaßnahmen ergriffen werden.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Zwischen Banken und Aufsehern war bis zuletzt darum gerungen worden, ob die Ergebnisse auch im Detail publik gemacht werden. Zwar ist noch unklar ob wirklich alle relevanten Kennziffern veröffentlicht werden. Allerdings soll die Öffentlichkeit auf jeden Fall erfahren, welche Banken den Test bestanden haben und welche nicht. Die EZB war in den vergangenen Wochen an der Erstellung der Szenarien für die umfassendste Belastungsproben für Europas Finanzindustrie gemeinsam mit der europäischen Bankenaufsicht CEBS beteiligt gewesen. Die in London ansässige Behörde hatte am Mittwochabend erste Details der Testszenarien veröffentlicht.</p><h3>Veröffentlichung naht</h3><p>Viele Experten halten die Anforderungen, denen sich die Kreditinstitute stellen müssen, aber für zu lasch, um gültige Aussagen über den Zustand der Banken in Europa treffen zu können. Trichet ging auf diese Kritik nicht ein und wollte auch auf Nachfragen zu Details der Test-Szenarien nichts sagen. Er erklärte lediglich, die EZB habe darauf gedrungen, dass die Tests so gut wie möglich ausgestaltet wurden. Die Ergebnisse der bislang umfassendsten Prüfung der europäischen Finanzindustrie sollen am 23. Juli europaweit veröffentlicht werden.</p><p>Trichet äußerte sich insgesamt recht positiv zur Lage an den internationalen Finanzmärkten. Auch am Markt für Staatsanleihen deutet sich nach seiner Einschätzung mittlerweile eine leichte Entspannung an. Es sei zwar zu früh konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen, "jedoch ist es nicht falsch zu sagen, dass der Sekundärmarkt etwas besser funktioniert". Die EZB kauft seit Anfang Mai Staatsanleihen von Problemländern wie Griechenland, Spanien und Portugal. Da ihr eine direkte Finanzierung von Euro-Ländern durch die Notenpresse verboten ist, muss sie dies am Sekundärmarkt tun. Zuletzt hatte die Notenbank immer weniger Anleihen angekauft. Dieser Trend scheine sich zu stabilisieren, sagte Trichet. "Wir haben das Gefühl, dass das, was von unserer Seite an Interventionen notwendig ist, immer weniger geworden ist."</p>]]></ntv:field>
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      <p>EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat den in dieser Woche angelaufenen Stresstest von 91 europäischen Bankkonzernen verteidigt. Die Veröffentlichung der Testergebnisse könne ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Vertrauenskrise werden. "Es ist gut, dass die Finanzmärkte die Resultate der Tests sehen werden. Das wird zur Vertrauensbildung beitragen", sagte Trichet nach einer Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt, bei dem die Währungshüter den Leitzins-Satz bei 1,0 Prozent beließen. Die EZB begrüße, dass mit Zustimmung der Banken auch Einzelergebnisse veröffentlicht würden, so Trichet. Sollte es bei der einen oder anderen Bank bei der Überprüfung zu Problemen kommen, müssen angemessene Kapitalisierungsmaßnahmen ergriffen werden.</p>
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      <p>Zwischen Banken und Aufsehern war bis zuletzt darum gerungen worden, ob die Ergebnisse auch im Detail publik gemacht werden. Zwar ist noch unklar ob wirklich alle relevanten Kennziffern veröffentlicht werden. Allerdings soll die Öffentlichkeit auf jeden Fall erfahren, welche Banken den Test bestanden haben und welche nicht. Die EZB war in den vergangenen Wochen an der Erstellung der Szenarien für die umfassendste Belastungsproben für Europas Finanzindustrie gemeinsam mit der europäischen Bankenaufsicht CEBS beteiligt gewesen. Die in London ansässige Behörde hatte am Mittwochabend erste Details der Testszenarien veröffentlicht.</p>
      <h3>Veröffentlichung naht</h3>
      <p>Viele Experten halten die Anforderungen, denen sich die Kreditinstitute stellen müssen, aber für zu lasch, um gültige Aussagen über den Zustand der Banken in Europa treffen zu können. Trichet ging auf diese Kritik nicht ein und wollte auch auf Nachfragen zu Details der Test-Szenarien nichts sagen. Er erklärte lediglich, die EZB habe darauf gedrungen, dass die Tests so gut wie möglich ausgestaltet wurden. Die Ergebnisse der bislang umfassendsten Prüfung der europäischen Finanzindustrie sollen am 23. Juli europaweit veröffentlicht werden.</p>
      <p>Trichet äußerte sich insgesamt recht positiv zur Lage an den internationalen Finanzmärkten. Auch am Markt für Staatsanleihen deutet sich nach seiner Einschätzung mittlerweile eine leichte Entspannung an. Es sei zwar zu früh konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen, "jedoch ist es nicht falsch zu sagen, dass der Sekundärmarkt etwas besser funktioniert". Die EZB kauft seit Anfang Mai Staatsanleihen von Problemländern wie Griechenland, Spanien und Portugal. Da ihr eine direkte Finanzierung von Euro-Ländern durch die Notenpresse verboten ist, muss sie dies am Sekundärmarkt tun. Zuletzt hatte die Notenbank immer weniger Anleihen angekauft. Dieser Trend scheine sich zu stabilisieren, sagte Trichet. "Wir haben das Gefühl, dass das, was von unserer Seite an Interventionen notwendig ist, immer weniger geworden ist."</p>
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