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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:agency="ddi/DJ/dpa/rts" ntv:publishdate="05.08.2010 11:39" ntv:section="Wirtschaft" ntv:id="1208661" ntv:homesection="Wirtschaft" ntv:url="https://apps.n-tv.de/wirtschaft/Zahl-freier-Stellen-waechst-article1208661.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Zahl freier Stellen wächst</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Dringend Nachwuchs gesucht</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="teaser">Die Arbeitgeber in Deutschland suchen angesichts der steigenden Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" wieder verstärkt neue Mitarbeiter. Im zweiten Quartal gibt es zehn Prozent mehr offene Stellen als noch im Jahr zuvor. Auch viele Lehrstellen sind noch unbesetzt.</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2010 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei die Zahl um rund zehn Prozent gestiegen, berichtet das der Bundesagentur für Arbeit angegliederte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt gab es 977.000 offene Stellen, davon 805.000 am ersten Arbeitsmarkt.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p>Der Anstieg wird allerdings nicht flächendeckend über ganz Deutschland gleichmäßig registriert. Höheren Einstellungsbedarf gibt es durch die Auftragszuwächse in der Industrie nach Angaben des IAB ausschließlich in Westdeutschland. Hier gab es im zweiten Quartal rund 683.000 offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt, das entspricht einem Plus an Stellen von 105.000 gegenüber dem Vorjahr. In Ostdeutschland gab es dagegen nur rund 122.000 offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt.</p><p>In beiden Regionen nahm aber gleichzeitig der Anteil der später zu besetzenden Stellen deutlich zu. Er lag bei rund 30 Prozent der offenen Stellen und damit elf Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. "Obwohl im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt der Arbeitskräftebedarf ansteigt, sind offensichtlich viele Betriebe weiterhin vorsichtig mit Neueinstellungen und beobachten die weitere Entwicklung", so die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.</p><h3>Bedarf wächst unterschiedlich</h3><p>Gerade größere Firmen suchen inzwischen mehr neue Mitarbeiter als noch vor einem Jahr. Bei kleinen Unternehmen sei der Bedarf noch nicht gestiegen, schreiben die Forscher des IAB. Fachkräftemangel trete zwar insbesondere in den größeren Betrieben auf, die in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Der IAB zufolge brauchen diese Firmen aber nicht den Großteil der Arbeitskräfte. Vier von zehn offenen Stellen werden von Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern angeboten - nur 14 Prozent der Angebote kommen von größeren Betrieben mit über 200 Beschäftigten.</p><p>Das IAB erfasst viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Im zweiten Quartal wurden 8.000 Arbeitgeber aller Wirtschaftsbereiche befragt. </p><h3>Freie Plätze in allen Berufen</h3><p>Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) berichtet unterdessen von vielen freien Lehrstellen in Deutschland – insbesondere im Handwerk. Bis Ende Juli wurden 82.427 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Verbandsangaben. Das seien 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.</p><div id="native11"></div><div id="1208771"></div><p>Allein in den Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern fänden sich zudem noch 15.000 freie Ausbildungsplatzangebote. "Junge Leute haben die große Auswahl. In allen Berufen gibt es noch freie Plätze", sagte ZDH-Präsident Otto Kentzler der Zeitung.</p><p>Im Blick auf die Debatte um mehr Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland fügte der Handwerks-Präsident hinzu: "Wir setzen zur Fachkräftesicherung vorrangig auf Ausbildung im Betrieb." Wegen der demographischen Entwicklung, die mit einem Rückgang der Schulabgänger-Zahlen einhergeht, fürchtet die Wirtschaft inzwischen einen Fachkräftemangel. Viele Branchen intensivieren deshalb inzwischen ihre Ausbildungsbemühungen.</p><div id="mid1"></div><h3>Nicht alle Berufe sind gefragt</h3><p>Die IG Metall warnte zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres Wirtschaft und Bundesregierung davor, die Lage auf dem Lehrstellenmarkt schön zu reden. "Es fehlen nach wie vor Lehrstellen - und nicht junge Menschen, die eine Ausbildung machen wollen", sagte IG-Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner. "Das Angebot an Ausbildungsplätzen bleibt auch in diesem Jahr in vielen Berufen hinter der Nachfrage zurück - trotz des drohenden Fachkräftemangels."</p><p> Das neue Ausbildungsjahr beginnt je nach Beruf und Bundesland zwischen dem 1. und 31. August. Nach den jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit suchten Ende Juli bundesweit noch immer 152.600 junge Menschen eine Lehrstelle. Zugleich waren 108.500 Ausbildungsplätze noch unbesetzt. Dabei gibt es erhebliche regionale Verwerfungen.</p>]]></ntv:field>
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      <p>Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2010 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei die Zahl um rund zehn Prozent gestiegen, berichtet das der Bundesagentur für Arbeit angegliederte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt gab es 977.000 offene Stellen, davon 805.000 am ersten Arbeitsmarkt.</p>
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      <p>Der Anstieg wird allerdings nicht flächendeckend über ganz Deutschland gleichmäßig registriert. Höheren Einstellungsbedarf gibt es durch die Auftragszuwächse in der Industrie nach Angaben des IAB ausschließlich in Westdeutschland. Hier gab es im zweiten Quartal rund 683.000 offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt, das entspricht einem Plus an Stellen von 105.000 gegenüber dem Vorjahr. In Ostdeutschland gab es dagegen nur rund 122.000 offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt.</p>
      <p>In beiden Regionen nahm aber gleichzeitig der Anteil der später zu besetzenden Stellen deutlich zu. Er lag bei rund 30 Prozent der offenen Stellen und damit elf Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. "Obwohl im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt der Arbeitskräftebedarf ansteigt, sind offensichtlich viele Betriebe weiterhin vorsichtig mit Neueinstellungen und beobachten die weitere Entwicklung", so die IAB-Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner.</p>
      <h3>Bedarf wächst unterschiedlich</h3>
      <p>Gerade größere Firmen suchen inzwischen mehr neue Mitarbeiter als noch vor einem Jahr. Bei kleinen Unternehmen sei der Bedarf noch nicht gestiegen, schreiben die Forscher des IAB. Fachkräftemangel trete zwar insbesondere in den größeren Betrieben auf, die in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Der IAB zufolge brauchen diese Firmen aber nicht den Großteil der Arbeitskräfte. Vier von zehn offenen Stellen werden von Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern angeboten - nur 14 Prozent der Angebote kommen von größeren Betrieben mit über 200 Beschäftigten.</p>
      <p>Das IAB erfasst viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Im zweiten Quartal wurden 8.000 Arbeitgeber aller Wirtschaftsbereiche befragt.</p>
      <h3>Freie Plätze in allen Berufen</h3>
      <p>Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) berichtet unterdessen von vielen freien Lehrstellen in Deutschland – insbesondere im Handwerk. Bis Ende Juli wurden 82.427 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Verbandsangaben. Das seien 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.</p>
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      <p>Allein in den Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern fänden sich zudem noch 15.000 freie Ausbildungsplatzangebote. "Junge Leute haben die große Auswahl. In allen Berufen gibt es noch freie Plätze", sagte ZDH-Präsident Otto Kentzler der Zeitung.</p>
      <p>Im Blick auf die Debatte um mehr Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland fügte der Handwerks-Präsident hinzu: "Wir setzen zur Fachkräftesicherung vorrangig auf Ausbildung im Betrieb." Wegen der demographischen Entwicklung, die mit einem Rückgang der Schulabgänger-Zahlen einhergeht, fürchtet die Wirtschaft inzwischen einen Fachkräftemangel. Viele Branchen intensivieren deshalb inzwischen ihre Ausbildungsbemühungen.</p>
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      <h3>Nicht alle Berufe sind gefragt</h3>
      <p>Die IG Metall warnte zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres Wirtschaft und Bundesregierung davor, die Lage auf dem Lehrstellenmarkt schön zu reden. "Es fehlen nach wie vor Lehrstellen - und nicht junge Menschen, die eine Ausbildung machen wollen", sagte IG-Metall-Vorstandsmitglied Regina Görner. "Das Angebot an Ausbildungsplätzen bleibt auch in diesem Jahr in vielen Berufen hinter der Nachfrage zurück - trotz des drohenden Fachkräftemangels."</p>
      <p>Das neue Ausbildungsjahr beginnt je nach Beruf und Bundesland zwischen dem 1. und 31. August. Nach den jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit suchten Ende Juli bundesweit noch immer 152.600 junge Menschen eine Lehrstelle. Zugleich waren 108.500 Ausbildungsplätze noch unbesetzt. Dabei gibt es erhebliche regionale Verwerfungen.</p>
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