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    <ntv:field ntv:name="headline">Gesunde Skepsis</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Ralf Goerkes Aktienklima 11/09</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100% mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.



„Weiter als erwartet“ lautete die Überschrift dieser Kolumne zum allgemeinen Aktienklima vor genau vier Wochen am 16. Oktober (s. Archiv). Darin wurde auf den im historischen Vergleich großen Abstand einiger Indizes wie dem DAX von ihren 200-Tage-Linien hingewiesen. Derartige Messungen können dem Anleger einen Eindruck vermitteln, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist. Das Fazit war, dass der Aktienmarkt für Neuengagements als zu korrekturanfällig angesehen wurde.



Seit der letzten Analyse fielen die Kurse der fünfzig wichtigsten internationalen Indizes im Durchschnitt um 1,5% (€-Basis: -1,75%). Dabei betrug das Verhältnis der Gewinner- zu den Verliererindizes 15:35. Auch die deutschen Teilindizes verloren, und zwar wie folgt: MDAX (-5,0%), DAX (-3,6%), SDAX (-3,3%) und TecDAX (-2,9%).



Um sich einen Eindruck davon zu machen, wo wir derzeit im Auf und Ab der Börsen stehen, werfen Sie bitte mal einen Blick auf die folgende Grafik.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p> </p><p>Im oberen Chartfenster der <b>Abbildung 1</b> sehen Sie einen Langfrist-Chart des DAX mit seinem 200-Tage-GD über 13 Jahre. Im unteren Fenster ist ein Indikator abgebildet, der die durchschnittliche Entfernung (in %) 25 internationaler Indizes von ihren jeweiligen 200-Tage-Linien zeigt. Deutlich ist zu erkennen, dass dieser Indikator durch die weltweite Kursrally der letzten Monate ein Mehrjahreshoch erreicht hat.</p><p>

Ich finde, dass die Grafik eine gute Vorstellung davon vermittelt, wie stark (auch im historischen Vergleich) dieser allgemeine Anstieg der Aktienkurse zuletzt gewesen ist. Beeindruckend ist, dass seit dem Tief Anfang März keine größere Konsolidierung erfolgt ist. Seinen Höchststand hatte der Indikator bisher am 17. September mit einem Abstand von durchschnittlich 27,7% (s. gelbe Ellipse). Man könnte auch sagen, wir sind eher „oben“ als „unten“. Ich hatte auf diesen Umstand auch bereits schon im „Telebörse“-TV-Interview zur Chartanalyse am 23. Oktober hingewiesen.</p><p> </p><p>Der Aktienklima-Indikator in <b>Abbildung 2,</b> der Ihnen die Veränderung und den Status Quo des globalen Börsenklimas vor Augen führt, befindet sich seit einigen Wochen im Stadium einer allgemeinen Korrektur (s. blauen Pfeil im oberen Chartfenster). Dabei ist es diesem Indikator in den letzten Tagen erstmals seit Mai wieder gelungen, die Übertreibungszone (&gt; 1,1 = gestrichelte Linie) wieder nach unten zu verlassen.</p><div id="native11"></div><p>Der MACD im unteren Chartfenster tendiert ebenfalls seit einigen Wochen unterhalb seines Schwellenwertes (Null-Linie). Dieser Umstand in Verbindung mit der monatelangen Divergenz, die sich zuvor ausgebildet hatte (Strecke A/B steigt, während Strecke C/D fällt) ist beunruhigend und kann als ein Warnhinweis verstanden werden.</p><p> </p><div id="mid1"></div><p><b><u>Fazit:</u></b></p><p>Die Märkte bleiben unverändert reif für eine Konsolidierung/ Korrektur. Allerdings bleibt auch festzuhalten, dass sie sich bisher erstaunlich resistent dagegen zeigen. Ob allerdings nach der beschriebenen monatelangen Rally die Märkte unvermittelt weiter mit Volldampf in eine Jahresendrally übergehen, muss bei dieser indikatorentechnischen Situation mit einer gesunden Skepsis betrachtet werden. Anders als noch vor einem Monat an dieser Stelle vermutet, sind wir freundlich in den neuen Monat gestartet. Aber der November ist noch nicht vorbei. Ich bleibe lieber vorsichtig und empfehle weiterhin keine Neukäufe.</p><p> </p><p>Mehr Informationen zur Strategie von Ralf Goerke finden Sie unter:<a href="http://www.momentuminvestor.de" target="_self" rel="follow"> <b>Momentuminvestor.de</b></a></p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p>]]></ntv:field>
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      <p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100% mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.



„Weiter als erwartet“ lautete die Überschrift dieser Kolumne zum allgemeinen Aktienklima vor genau vier Wochen am 16. Oktober (s. Archiv). Darin wurde auf den im historischen Vergleich großen Abstand einiger Indizes wie dem DAX von ihren 200-Tage-Linien hingewiesen. Derartige Messungen können dem Anleger einen Eindruck vermitteln, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist. Das Fazit war, dass der Aktienmarkt für Neuengagements als zu korrekturanfällig angesehen wurde.



Seit der letzten Analyse fielen die Kurse der fünfzig wichtigsten internationalen Indizes im Durchschnitt um 1,5% (€-Basis: -1,75%). Dabei betrug das Verhältnis der Gewinner- zu den Verliererindizes 15:35. Auch die deutschen Teilindizes verloren, und zwar wie folgt: MDAX (-5,0%), DAX (-3,6%), SDAX (-3,3%) und TecDAX (-2,9%).



Um sich einen Eindruck davon zu machen, wo wir derzeit im Auf und Ab der Börsen stehen, werfen Sie bitte mal einen Blick auf die folgende Grafik.</p>
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        sehen Sie einen Langfrist-Chart des DAX mit seinem 200-Tage-GD über 13 Jahre. Im unteren Fenster ist ein Indikator abgebildet, der die durchschnittliche Entfernung (in %) 25 internationaler Indizes von ihren jeweiligen 200-Tage-Linien zeigt. Deutlich ist zu erkennen, dass dieser Indikator durch die weltweite Kursrally der letzten Monate ein Mehrjahreshoch erreicht hat.
      </p>
      <p>Ich finde, dass die Grafik eine gute Vorstellung davon vermittelt, wie stark (auch im historischen Vergleich) dieser allgemeine Anstieg der Aktienkurse zuletzt gewesen ist. Beeindruckend ist, dass seit dem Tief Anfang März keine größere Konsolidierung erfolgt ist. Seinen Höchststand hatte der Indikator bisher am 17. September mit einem Abstand von durchschnittlich 27,7% (s. gelbe Ellipse). Man könnte auch sagen, wir sind eher „oben“ als „unten“. Ich hatte auf diesen Umstand auch bereits schon im „Telebörse“-TV-Interview zur Chartanalyse am 23. Oktober hingewiesen.</p>
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        Der Aktienklima-Indikator in
        <b>Abbildung 2,</b>
        der Ihnen die Veränderung und den Status Quo des globalen Börsenklimas vor Augen führt, befindet sich seit einigen Wochen im Stadium einer allgemeinen Korrektur (s. blauen Pfeil im oberen Chartfenster). Dabei ist es diesem Indikator in den letzten Tagen erstmals seit Mai wieder gelungen, die Übertreibungszone (&gt; 1,1 = gestrichelte Linie) wieder nach unten zu verlassen.
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          <b>Momentuminvestor.de</b>
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