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  <ntv:article ntv:readingtime="2" ntv:layout="detail" ntv:publishdate="23.12.2009 14:00" ntv:section="Archiv" ntv:id="652610" ntv:homesection="Archiv" ntv:url="https://apps.n-tv.de/archiv/Jahresendrally-article652610.html" ntv:contenttype="meldung" ntv:outbrain="outbrain_comp">
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    <ntv:field ntv:name="headline">Jahresendrally</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Ralf Goerkes Aktienklima 12/09</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100 Prozent mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><div id="588274"></div><p> lautete die Überschrift dieser Kolumne zum allgemeinen Aktienklima vor fünf Wochen am 13. November. Darin wurde als Fazit gezogen, dass die Märkte nach der monatelangen Hausse reif für eine Konsolidierung bzw. eine Korrektur seien und von daher Neukäufe zurückgestellt werden sollten. Begründet wurde dies mit dem teilweise historisch hohen Abstand einiger Indizes von ihren 200-Tage-Linien. Ein nahtloser Übergang in eine Jahresendrally wurde eben genau deshalb mit der besagten „gesunden Skepsis“ betrachtet.</p><p>Seit dieser letzten Analyse stiegen die Kurse der 50 wichtigsten Indizes auf Basis ihrer jeweiligen Heimatwährungen um durchschnittlich 0,9% (€-Basis: +2,84%). Dabei betrug das Verhältnis der Gewinner- zu den Verliererindizes 34:16. Auch die deutschen Teilindizes gewannen seither, und zwar wie folgt: TecDAX (+6,5%), DAX (+4,6%), MDAX (+2,4%) und SDAX (+1,7%). Aus heutiger Sicht muss diese damalige Skepsis und die damit verbundene zurückhaltende Einstellung als zu vorsichtig betrachtet werden.</p><p>Wie die nachfolgende Grafik in der <b><u>Abbildung 1</u></b> exemplarisch am Beispiel des DAX zeigt, kam es nach der Aufwärtsbewegung der Vormonate zwischen Mitte September und Mitte Dezember zu einer Konsolidierungsphase, innerhalb der sich die eher seltene charttechnische Formation eines Diamanten (gelb) ausbildete.</p><p>In der Charttechnik gelten solche Diamant-Formationen als Trendwende-Formationen, die allerdings nach statistischen Untersuchungen des Autors Thomas N. Bulkowski mit einer Fehlerquote von 25% behaftet sind.</p><p>In den letzten Tagen kam es dann zum Ausbruch aus dieser Formation nach oben (Pfeil). Während also wochenlang zwischen 5.800 und 5.900 Punkten buchstäblich „der Deckel drauf war“, startete mit dem jüngsten Ausbruch doch noch die ersehnte Jahresendrallye. Damit muss auch die bisher vorsichtige Einschätzung (zumindest für den DAX) revidiert werden, denn dies bedeutet, dass jetzt auch von einer Fortsetzung des übergeordneten Trends ausgegangen werden kann und die Diamant-Formation nur eine temporäre Konsolidierungs-Formation für den DAX darstellte.</p><div id="native11"></div><p>Das internationale Aktienklima hingegen befindet sich noch im Stadium einer weltweiten Korrektur (<b><u>Abbildung 2).</u></b>

 </p><p>Es setzt sich allerdings aus dem durchschnittlichen Momentum 50 internationaler Indizes zusammen. Wenn es dann einem Index wie dem DAX gelingt, im Rahmen eines derartigen Aktienklimas aus einer Konsolidierungsphase auszubrechen, zeugt das von relativer Stärke.</p><div id="mid1"></div><p><b><u>Fazit:</u></b></p><p>Das allgemeine Aktienklima liegt gemessen an den meisten Indizes immer noch im Korrektur- bzw. Konsolidierungsbereich. Der DAX konnte sich in den letzten Tagen von dieser Tendenz lösen und setzte den Startschuss für eine Jahresendrally. Gleichzeitig wird das charttechnische Signal geliefert, das einen weiteren Kursanstieg auch zu Jahresbeginn erwarten lässt. Damit hellt sich die Situation – wenn auch noch nicht für die internationale Tendenz – doch aber zumindest für unser heimisches Börsenbarometer kurzfristig wieder auf.</p><p>Die Einschätzung und Beschreibung der allgemeinen Börsentendenz anhand des hier verwendeten Aktienklima-Indikators führte im Rahmen dieser Kolumne in diesem Jahr zu einer Trefferquote von 75% (s. Archiv). Sie sehen, es lohnt sich, als interessierter Börsenanleger regelmäßig bei Telebörse.de rein zu schauen!</p><p>Den Lesern dieser Kolumne wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und einen friedvollen Übergang ins neue Jahr.</p><p>Mehr Informationen zur Strategie von Ralf Goerke finden Sie unter:<a href="http://www.momentuminvestor.de" target="_self" rel="follow"> <b>Momentuminvestor.de</b></a></p><p> </p><p> </p>]]></ntv:field>
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      <p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100 Prozent mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.</p>
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      <p>lautete die Überschrift dieser Kolumne zum allgemeinen Aktienklima vor fünf Wochen am 13. November. Darin wurde als Fazit gezogen, dass die Märkte nach der monatelangen Hausse reif für eine Konsolidierung bzw. eine Korrektur seien und von daher Neukäufe zurückgestellt werden sollten. Begründet wurde dies mit dem teilweise historisch hohen Abstand einiger Indizes von ihren 200-Tage-Linien. Ein nahtloser Übergang in eine Jahresendrally wurde eben genau deshalb mit der besagten „gesunden Skepsis“ betrachtet.</p>
      <p>Seit dieser letzten Analyse stiegen die Kurse der 50 wichtigsten Indizes auf Basis ihrer jeweiligen Heimatwährungen um durchschnittlich 0,9% (€-Basis: +2,84%). Dabei betrug das Verhältnis der Gewinner- zu den Verliererindizes 34:16. Auch die deutschen Teilindizes gewannen seither, und zwar wie folgt: TecDAX (+6,5%), DAX (+4,6%), MDAX (+2,4%) und SDAX (+1,7%). Aus heutiger Sicht muss diese damalige Skepsis und die damit verbundene zurückhaltende Einstellung als zu vorsichtig betrachtet werden.</p>
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        Wie die nachfolgende Grafik in der
        <b>
          <u>Abbildung 1</u>
        </b>
        exemplarisch am Beispiel des DAX zeigt, kam es nach der Aufwärtsbewegung der Vormonate zwischen Mitte September und Mitte Dezember zu einer Konsolidierungsphase, innerhalb der sich die eher seltene charttechnische Formation eines Diamanten (gelb) ausbildete.
      </p>
      <p>In der Charttechnik gelten solche Diamant-Formationen als Trendwende-Formationen, die allerdings nach statistischen Untersuchungen des Autors Thomas N. Bulkowski mit einer Fehlerquote von 25% behaftet sind.</p>
      <p>In den letzten Tagen kam es dann zum Ausbruch aus dieser Formation nach oben (Pfeil). Während also wochenlang zwischen 5.800 und 5.900 Punkten buchstäblich „der Deckel drauf war“, startete mit dem jüngsten Ausbruch doch noch die ersehnte Jahresendrallye. Damit muss auch die bisher vorsichtige Einschätzung (zumindest für den DAX) revidiert werden, denn dies bedeutet, dass jetzt auch von einer Fortsetzung des übergeordneten Trends ausgegangen werden kann und die Diamant-Formation nur eine temporäre Konsolidierungs-Formation für den DAX darstellte.</p>
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        Das internationale Aktienklima hingegen befindet sich noch im Stadium einer weltweiten Korrektur (
        <b>
          <u>Abbildung 2).</u>
        </b>
      </p>
      <p>Es setzt sich allerdings aus dem durchschnittlichen Momentum 50 internationaler Indizes zusammen. Wenn es dann einem Index wie dem DAX gelingt, im Rahmen eines derartigen Aktienklimas aus einer Konsolidierungsphase auszubrechen, zeugt das von relativer Stärke.</p>
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      <p>Das allgemeine Aktienklima liegt gemessen an den meisten Indizes immer noch im Korrektur- bzw. Konsolidierungsbereich. Der DAX konnte sich in den letzten Tagen von dieser Tendenz lösen und setzte den Startschuss für eine Jahresendrally. Gleichzeitig wird das charttechnische Signal geliefert, das einen weiteren Kursanstieg auch zu Jahresbeginn erwarten lässt. Damit hellt sich die Situation – wenn auch noch nicht für die internationale Tendenz – doch aber zumindest für unser heimisches Börsenbarometer kurzfristig wieder auf.</p>
      <p>Die Einschätzung und Beschreibung der allgemeinen Börsentendenz anhand des hier verwendeten Aktienklima-Indikators führte im Rahmen dieser Kolumne in diesem Jahr zu einer Trefferquote von 75% (s. Archiv). Sie sehen, es lohnt sich, als interessierter Börsenanleger regelmäßig bei Telebörse.de rein zu schauen!</p>
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        Mehr Informationen zur Strategie von Ralf Goerke finden Sie unter:
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          <b>Momentuminvestor.de</b>
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