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    <ntv:field ntv:name="headline">Rückenwind</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Ralf Goerkes Aktienklima 01/10</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100% mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><div id="652610"></div><p> lautete die Überschrift dieser Kolumne zum allgemeinen Aktienklima direkt vor Weihnachten (s. Archiv). Darin wurde das Fazit gezogen, dass mit dem Ausbruch des DAX aus der Diamant-Formation der Startschuss für die Jahresendrally gelegt worden war. Gleichzeitig wurde dies als das charttechnische Signal angesehen, das einen weiteren Kursanstieg auch zu Jahresbeginn erwarten lassen würde.</p><p>Tatsächlich konnte der DAX seither in der Spitze weitere 150 Punkte zulegen. Das durchschnittliche Kursniveau der fünfzig wichtigsten Aktienindizes weltweit stieg seit Weihnachten sogar um 3,7%. Wie gut die allgemeine Tendenz an den Börsen seither war, sehen Sie auch daran, dass in den zurückliegenden 3½ Wochen nur drei Indizes an Wert verloren, während 47 dazu gewonnen haben.</p><p>Diese robuste Verfassung der allgemeinen Tendenz ließ den Aktienklima-Indikator in der <b><u>Abbildung 1</u></b> seine monatelange Konsolidierungsphase (magentafarben) beenden und erstmals wieder über seinen gleitenden Durchschnitt steigen (s. Pfeil A).</p><p> </p><p>Dass sich eine Abschwächung in der Abwärtstendenz des Aktieklima-Indikators abzeichnen könnte, war an der positiven Divergenz zum MACD im unteren Chartfenster zu erkennen (s. Pfeil B). Dieser wies in den letzten Wochen schon wieder eine steigende Tendenz auf, während der Indikator im oberen Fenster noch fiel. Inzwischen ist der MACD ebenfalls wieder über seinen Schwellenwert gestiegen, was ein weiteres positives Indiz ist.</p><div id="native11"></div><p> </p><p>Die Tatsache, dass in den vergangenen Wochen die überwiegende Mehrzahl der Indizes gestiegen ist, gibt Ihnen schon einen Hinweis darauf, dass die Bullen am Ruder sind. Wie diese Situation auf aktueller Basis für den DAX ganz konkret aussieht, zeigt Ihnen in der <b><u>Abbildung 2</u></b> die nachfolgende Grafik mit der Bull/Bear-Indikation, die ich an dieser Stelle erstmals der Öffentlichkeit vorstelle.</p><div id="mid1"></div><p> </p><p>Der Vorteil dieser Darstellungsweise liegt darin, dass sie sehr viele Informationen auf einmal enthält. Auf der einen Seite können Sie hier erkennen, wie stark sich die beiden Gruppen (Bullen und Bären) prozentual auf die 30 DAX-Aktien verteilen. Hierbei spiegeln die weißen Flächen die Kraft der Bullen und die schwarzen Flächen die Kraft der Bären wider. Zusätzlich wird dieses Kräfteverhältnis noch auf den drei Zeitebenen der täglichen, der wöchentlichen und der monatlichen Betrachtung dargestellt. Der jüngste Kursrückgang im DAX hat das Lager der Bären auf Tagesbasis (kurzfristig) etwas gestärkt, aber auch hier bleiben die Bullen noch leicht in der Überzahl. Auf Wochen- und auf Monatsbasis (also auf mittel- bis langfristige Sicht) ist das Verhältnis der beiden Lager aus Sicht der Bullen aktuell ebenfalls noch ungetrübt.</p><p> </p><p>Im historischen Vergleich ist das hier abgebildete Kräfteverhältnis positiv zu bewerten. Vor zwei Jahren, am 11. Januar 2008, zu Beginn der allgemeinen Abwärtsbewegung im DAX und wenige Tage vor Aufdeckung der Spekulationsverluste in Milliardenhöhe bei der französischen Bank Société Générale lag das Lager der Bären auf Tagesbasis schon bei 80%, auf Wochenbasis bei 63,3% und auf Monatsbasis immerhin bei 46,7% – und damit insgesamt deutlich schlechter als jetzt!</p><p>Vor einem Jahr, am 16. Januar 2009 war das Ergebnis noch erdrückender. Auf Tagesbasis 83,3% für die Bären, auf Wochenbasis 86,7% für die Bären und auf Monatsbasis sogar 93,3% für die Bären! Damals fiel der DAX in der Folge von 4.366 Zählern bis zum 09. März auf 3.692 Punkte (-15,5%).</p><p> </p><p>Bleibt die Frage, ob das Momentum, also die Schwungkraft im DAX derzeit noch stimmt oder ob hier eine Abschwächung erkennbar ist. Dazu schauen Sie sich bitte die <b><u>Abbildung 3</u></b> an.</p><p> </p><p>Wenn ein Markt vor einer Konsolidierung bzw. Korrektur steht, deutet sich das sehr häufig durch das Auftreten negativer Divergenzen zu einem Indikator wie dem MACD oder dem RSI an. Der von mir entwickelte Divergenz-Indikator quantifiziert das Erscheinen solch positiver (grün) und negativer (rot) Divergenzen in den 30 DAX-Aktien.</p><p> </p><p>Sie können in dem abgebildeten Zeitraum gut erkennen, dass nach dem verstärkten Auftreten negativer Divergenzen (Pfeile 1 und 2) kurze Zeit später eine Konsolidierung des Marktes folgte (Pfeile 1a und 2a). Aktuell lässt sich sagen, dass zwar die Häufung negativer Divergenzen zuletzt leicht zugenommen hat (Pfeil 3), jedoch noch lange nicht das bedenkliche Niveau vom Juni und Oktober erreicht hat. Die Gefahr einer Korrektur aufgrund eines starken Momentumverlustes spielt derzeit also für den DAX eine untergeordnete Rolle.</p><p> </p><p><b><u>Fazit:</u></b></p><p>Die Märkte sind weltweit mit deutlichem Rückenwind in das neue Jahr gestartet. Das allgemeine Aktienklima erweist sich weltweit als robust. Davon profitiert auch unser heimisches Börsenbarometer. Allerdings muss auch gesagt werden, dass das Momentum in den anderen deutschen Teilindizes MDAX, SDAX und vor allen Dingen auch im TecDAX deutlich besser ist als im DAX. Der Momentum orientierte Anleger kann also derzeit aus Sicht der technischen Analyse mit einem guten Chance/Risiko-Verhältnis in starke Werte investiert sein.</p><p>Mehr Informationen zur Strategie von Ralf Goerke finden Sie unter:<a href="http://www.momentuminvestor.de" target="_self" rel="follow"> <b>Momentuminvestor.de</b></a></p><p> </p><p> </p>]]></ntv:field>
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      <p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100% mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.</p>
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      <p>lautete die Überschrift dieser Kolumne zum allgemeinen Aktienklima direkt vor Weihnachten (s. Archiv). Darin wurde das Fazit gezogen, dass mit dem Ausbruch des DAX aus der Diamant-Formation der Startschuss für die Jahresendrally gelegt worden war. Gleichzeitig wurde dies als das charttechnische Signal angesehen, das einen weiteren Kursanstieg auch zu Jahresbeginn erwarten lassen würde.</p>
      <p>Tatsächlich konnte der DAX seither in der Spitze weitere 150 Punkte zulegen. Das durchschnittliche Kursniveau der fünfzig wichtigsten Aktienindizes weltweit stieg seit Weihnachten sogar um 3,7%. Wie gut die allgemeine Tendenz an den Börsen seither war, sehen Sie auch daran, dass in den zurückliegenden 3½ Wochen nur drei Indizes an Wert verloren, während 47 dazu gewonnen haben.</p>
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        Diese robuste Verfassung der allgemeinen Tendenz ließ den Aktienklima-Indikator in der
        <b>
          <u>Abbildung 1</u>
        </b>
        seine monatelange Konsolidierungsphase (magentafarben) beenden und erstmals wieder über seinen gleitenden Durchschnitt steigen (s. Pfeil A).
      </p>
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      <p>Dass sich eine Abschwächung in der Abwärtstendenz des Aktieklima-Indikators abzeichnen könnte, war an der positiven Divergenz zum MACD im unteren Chartfenster zu erkennen (s. Pfeil B). Dieser wies in den letzten Wochen schon wieder eine steigende Tendenz auf, während der Indikator im oberen Fenster noch fiel. Inzwischen ist der MACD ebenfalls wieder über seinen Schwellenwert gestiegen, was ein weiteres positives Indiz ist.</p>
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        <b>
          <u>Abbildung 2</u>
        </b>
        die nachfolgende Grafik mit der Bull/Bear-Indikation, die ich an dieser Stelle erstmals der Öffentlichkeit vorstelle.
      </p>
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      <p>Der Vorteil dieser Darstellungsweise liegt darin, dass sie sehr viele Informationen auf einmal enthält. Auf der einen Seite können Sie hier erkennen, wie stark sich die beiden Gruppen (Bullen und Bären) prozentual auf die 30 DAX-Aktien verteilen. Hierbei spiegeln die weißen Flächen die Kraft der Bullen und die schwarzen Flächen die Kraft der Bären wider. Zusätzlich wird dieses Kräfteverhältnis noch auf den drei Zeitebenen der täglichen, der wöchentlichen und der monatlichen Betrachtung dargestellt. Der jüngste Kursrückgang im DAX hat das Lager der Bären auf Tagesbasis (kurzfristig) etwas gestärkt, aber auch hier bleiben die Bullen noch leicht in der Überzahl. Auf Wochen- und auf Monatsbasis (also auf mittel- bis langfristige Sicht) ist das Verhältnis der beiden Lager aus Sicht der Bullen aktuell ebenfalls noch ungetrübt.</p>
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      <p>Im historischen Vergleich ist das hier abgebildete Kräfteverhältnis positiv zu bewerten. Vor zwei Jahren, am 11. Januar 2008, zu Beginn der allgemeinen Abwärtsbewegung im DAX und wenige Tage vor Aufdeckung der Spekulationsverluste in Milliardenhöhe bei der französischen Bank Société Générale lag das Lager der Bären auf Tagesbasis schon bei 80%, auf Wochenbasis bei 63,3% und auf Monatsbasis immerhin bei 46,7% – und damit insgesamt deutlich schlechter als jetzt!</p>
      <p>Vor einem Jahr, am 16. Januar 2009 war das Ergebnis noch erdrückender. Auf Tagesbasis 83,3% für die Bären, auf Wochenbasis 86,7% für die Bären und auf Monatsbasis sogar 93,3% für die Bären! Damals fiel der DAX in der Folge von 4.366 Zählern bis zum 09. März auf 3.692 Punkte (-15,5%).</p>
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        Bleibt die Frage, ob das Momentum, also die Schwungkraft im DAX derzeit noch stimmt oder ob hier eine Abschwächung erkennbar ist. Dazu schauen Sie sich bitte die
        <b>
          <u>Abbildung 3</u>
        </b>
        an.
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      <p>Wenn ein Markt vor einer Konsolidierung bzw. Korrektur steht, deutet sich das sehr häufig durch das Auftreten negativer Divergenzen zu einem Indikator wie dem MACD oder dem RSI an. Der von mir entwickelte Divergenz-Indikator quantifiziert das Erscheinen solch positiver (grün) und negativer (rot) Divergenzen in den 30 DAX-Aktien.</p>
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        </b>
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