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    <ntv:field ntv:name="headline">Sicherheit bleibt Trumpf!</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Ralf Goerkes Aktienklima 08/11</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100% mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.



 lautete die Überschrift dieser monatlichen Kolumne zum allgemeinen Aktienklima vor genau fünf Wochen. Das Fazit lautete damals: „Schonen Sie Ihre Nerven und bleiben Sie entspannt diesen Märkten fern. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Und dann kann man immer noch anlegen – mit Rückenwind!“



In den darauffolgenden Wochen blies den Anlegern der Wind an den Börsen kräftig ins Gesicht. Im Durchschnitt der fünfzig wichtigsten Börsenindizes weltweit fiel das Kursniveau seit der letzten Analyse bis Ende August immerhin um 8,7%! Kein einziger der beobachteten Indizes konnte seither ein Plus verbuchen!



Die deutschen Indizes traf es (mal wieder) ganz besonders hart: Der DAX war hinter dem Athener Aktienmarkt (-23,9%) schon der zweitgrößte Kursverlierer überhaupt. Sein Minus betrug 19,2%. Die anderen deutschen Indizes verloren nicht ganz so stark: SDAX (-13,9%), MDAX (-12,5%) und TecDAX (-8,1%).



Es liegt auf der Hand, dass sich in diesem Umfeld der Ihnen bekannte Aktienklima-Indikator weiter verschlechtert hat.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div><p> </p><p>Die Grafik in der <u><b>Abbildung 1</b></u> zeigt Ihnen die Entwicklung der durchschnittlichen Schwungkraft an den internationalen Börsen für den Zeitraum der letzten drei Jahre. Sie können erkennen, dass bereits Ende Juni (Pfeil A) der Indikator samt seinem gleitenden Durchschnitt unter seinen Schwellenwert gefallen war. Das war der Beginn der dunkelroten Phase und signalisierte dem Anleger, dass ab jetzt erhöhte Vorsicht angebracht war, weil die Märkte zunehmend an Momentum (Schwungkraft) verloren.</p><p>Spätestens hier musste ein Anleger hinsichtlich seines Investitionsverhaltens entsprechende Vorkehrungen treffen. Dazu gehört ein Nachziehen der Stoppkurse bzw. der generelle Abbau von Aktienpositionen. Eine weitere Möglichkeit, auch von fallenden Kursen zu profitieren, wäre z. B. der Kauf von Short-ETFs auf den DAX gewesen.



Seither ist der Aktienklima-Indikator weiter nach unten in das negative Terrain gefallen (s. Baisse-Pfeil) und bewegt sich auf einem Niveau, das zuletzt im Subprime-Crash 2008 (s. Rotphase links außen) erreicht wurde. Er liegt dabei unter seinem fallenden gleitenden Durchschnitt (GD). Schlechter geht’s nicht. Sollte die vorherrschende Tendenz so weitergehen wie bisher und der GD unter den Wert 0,9 (s. gestrichelte Linie) fallen, wäre nach der Interpretation dieses Modells das Stadium eines Crashs (also eine nachhaltige Abwärtsbewegung) erreicht. Das Modell bietet Ihnen als Anleger also immer eine Orientierung, in welcher Marktphase wir uns befinden. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr Anlageverhalten entsprechend auszurichten.

 </p><p>Dass die technische Verfassung von über eintausend deutschen und internationalen Aktien äußerst schlecht ist, bestätigt Ihnen auch ein Blick auf den Global Market–Indikator in <u><b>Abbildung 2</b></u>.



Dieser Indikator bietet den Vorteil, dass über eine farbliche Abstufung mittels Ampelfarben Kauf- und Verkaufszonen gestaffelt dargestellt werden. So wissen Sie, wann Sie mit gutem Chance/Risiko-Verhältnis Gas geben können (Grünphase) und wann Sie eher auf die Bremse treten sollten (Rotphase). Das letzte Signal war ein Verkaufssignal und erschien schon am 13. Mai 2011! Sie sehen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, auf die Signale der Märkte zu achten. Denn letztlich errechnet sich der Indikator ja nur aus den Kursveränderungen einer Vielzahl von Aktien. Aktuell ist der Indikator auch hier im tiefroten Bereich und es ist nicht abzusehen, wann er da wieder herauskommen wird.



Viele Anleger nutzen als Hilfsmittel gleitende Durchschnitte zur Orientierung. Auch diese Möglichkeit lässt sich dahingehend verbessern, indem man einmal schaut, wie sich steigende und fallende gleitenden Durchschnitte in den fünfzig wichtigsten Indizes zu einander verhalten (<u><b>Abbildung 3</b></u>).</p><p>

Bedenken Sie: Vor einem Monat waren unter den fünfzig wichtigsten Börsenindizes nur 18 zu finden, die eine fallende 200-Tage-Linie aufwiesen (s. letzte Analyse). Aktuell ist diese Zahl auf 40(!) angestiegen (Balken links außen). Das heißt, dass 80% der Indizes weltweit in einer langfristigen Abwärtsbewegung stecken!</p><div id="native11"></div><p>Auch bei den anderen gleitenden Durchschnitten (90- und 40-Tage-GDs) hat sich das Verhältnis deutlich zu Gunsten fallender GDs verschoben. Neu ist in dieser Grafik das Verhältnis von „Gold- und Todeskreuzen“ (rechter Balken). Von einem Gold-Kreuz spricht man in der Technischen Analyse, wenn ein 50-Tage-GD einen 200-Tage-GD von unten nach oben durchkreuzt (= positives Signal). Fällt hingegen ein 50-Tage-GD von oben kommend durch eine 200-Tage-Linie nach unten, bildet sich ein „Todeskreuz“ (= schlechtes Signal). Sie sehen, dass zurzeit 90% aller beobachteten Indizes zuletzt ein „Todeskreuz“ ausgebildet haben. Auch dies ist ein Beispiel dafür, dass wir mitten in einer weltweiten Baisse stecken.</p><p>Sie sehen, dass Technische Analyse richtig angewandt, durchaus ein wichtiges Hilfsmittel sein kann, Chance und Gefahren an den Märkten rechtzeitig zu erkennen.</p><div id="mid1"></div><p><u><b>Fazit:</b></u></p><p>Nachdem Sie als regelmäßiger Leser dieser monatlichen Kolumne nicht nur 2008 rechtzeitig vor der damaligen Baisse an den Märkten gewarnt worden waren und ihr Geld in Sicherheit bringen konnten <a href="http://www.teleboerse.de/suche/?a=search&amp;at=all&amp;q=Goerkes%20Aktienklima" target="_self" rel="follow">(im n-tv Archiv nachzulesen)</a>, hat sich das hier verwendete Prognose-Modell auch dieses Mal wieder als sehr zuverlässiger Ratgeber erwiesen.</p><p>Für Sie gilt deshalb auch weiterhin: Sicherheit bleibt Trumpf! Und Sie sollten erst dann wieder einsteigen, wenn sich der Rauch an den Börsen verzogen hat. Wann und von welchem Niveau aus das auch immer sein wird.

 </p><p>Mehr Informationen zur Strategie von Ralf Goerke finden Sie unter: <b><a href="http://www.momentuminvestor.de/" target="_self" rel="follow">www.momentumstrategie.de</a></b></p>]]></ntv:field>
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      <p>Wer in der Lage ist, das Aktienklima eindeutig zu bestimmen, kann sich entsprechend an den Börsen positionieren: In der Hausse wird das Depot zu 100% mit guten, trendstarken Aktien bestückt, in der Baisse ist man nicht mehr investiert oder setzt gar auf fallende Kurse.



 lautete die Überschrift dieser monatlichen Kolumne zum allgemeinen Aktienklima vor genau fünf Wochen. Das Fazit lautete damals: „Schonen Sie Ihre Nerven und bleiben Sie entspannt diesen Märkten fern. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Und dann kann man immer noch anlegen – mit Rückenwind!“



In den darauffolgenden Wochen blies den Anlegern der Wind an den Börsen kräftig ins Gesicht. Im Durchschnitt der fünfzig wichtigsten Börsenindizes weltweit fiel das Kursniveau seit der letzten Analyse bis Ende August immerhin um 8,7%! Kein einziger der beobachteten Indizes konnte seither ein Plus verbuchen!



Die deutschen Indizes traf es (mal wieder) ganz besonders hart: Der DAX war hinter dem Athener Aktienmarkt (-23,9%) schon der zweitgrößte Kursverlierer überhaupt. Sein Minus betrug 19,2%. Die anderen deutschen Indizes verloren nicht ganz so stark: SDAX (-13,9%), MDAX (-12,5%) und TecDAX (-8,1%).



Es liegt auf der Hand, dass sich in diesem Umfeld der Ihnen bekannte Aktienklima-Indikator weiter verschlechtert hat.</p>
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        <u>
          <b>Abbildung 1</b>
        </u>
        zeigt Ihnen die Entwicklung der durchschnittlichen Schwungkraft an den internationalen Börsen für den Zeitraum der letzten drei Jahre. Sie können erkennen, dass bereits Ende Juni (Pfeil A) der Indikator samt seinem gleitenden Durchschnitt unter seinen Schwellenwert gefallen war. Das war der Beginn der dunkelroten Phase und signalisierte dem Anleger, dass ab jetzt erhöhte Vorsicht angebracht war, weil die Märkte zunehmend an Momentum (Schwungkraft) verloren.
      </p>
      <p>Spätestens hier musste ein Anleger hinsichtlich seines Investitionsverhaltens entsprechende Vorkehrungen treffen. Dazu gehört ein Nachziehen der Stoppkurse bzw. der generelle Abbau von Aktienpositionen. Eine weitere Möglichkeit, auch von fallenden Kursen zu profitieren, wäre z. B. der Kauf von Short-ETFs auf den DAX gewesen.



Seither ist der Aktienklima-Indikator weiter nach unten in das negative Terrain gefallen (s. Baisse-Pfeil) und bewegt sich auf einem Niveau, das zuletzt im Subprime-Crash 2008 (s. Rotphase links außen) erreicht wurde. Er liegt dabei unter seinem fallenden gleitenden Durchschnitt (GD). Schlechter geht’s nicht. Sollte die vorherrschende Tendenz so weitergehen wie bisher und der GD unter den Wert 0,9 (s. gestrichelte Linie) fallen, wäre nach der Interpretation dieses Modells das Stadium eines Crashs (also eine nachhaltige Abwärtsbewegung) erreicht. Das Modell bietet Ihnen als Anleger also immer eine Orientierung, in welcher Marktphase wir uns befinden. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr Anlageverhalten entsprechend auszurichten.</p>
      <p>
        Dass die technische Verfassung von über eintausend deutschen und internationalen Aktien äußerst schlecht ist, bestätigt Ihnen auch ein Blick auf den Global Market–Indikator in
        <u>
          <b>Abbildung 2</b>
        </u>
        .



Dieser Indikator bietet den Vorteil, dass über eine farbliche Abstufung mittels Ampelfarben Kauf- und Verkaufszonen gestaffelt dargestellt werden. So wissen Sie, wann Sie mit gutem Chance/Risiko-Verhältnis Gas geben können (Grünphase) und wann Sie eher auf die Bremse treten sollten (Rotphase). Das letzte Signal war ein Verkaufssignal und erschien schon am 13. Mai 2011! Sie sehen, dass es durchaus sinnvoll sein kann, auf die Signale der Märkte zu achten. Denn letztlich errechnet sich der Indikator ja nur aus den Kursveränderungen einer Vielzahl von Aktien. Aktuell ist der Indikator auch hier im tiefroten Bereich und es ist nicht abzusehen, wann er da wieder herauskommen wird.



Viele Anleger nutzen als Hilfsmittel gleitende Durchschnitte zur Orientierung. Auch diese Möglichkeit lässt sich dahingehend verbessern, indem man einmal schaut, wie sich steigende und fallende gleitenden Durchschnitte in den fünfzig wichtigsten Indizes zu einander verhalten (
        <u>
          <b>Abbildung 3</b>
        </u>
        ).
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      <p>Bedenken Sie: Vor einem Monat waren unter den fünfzig wichtigsten Börsenindizes nur 18 zu finden, die eine fallende 200-Tage-Linie aufwiesen (s. letzte Analyse). Aktuell ist diese Zahl auf 40(!) angestiegen (Balken links außen). Das heißt, dass 80% der Indizes weltweit in einer langfristigen Abwärtsbewegung stecken!</p>
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        , hat sich das hier verwendete Prognose-Modell auch dieses Mal wieder als sehr zuverlässiger Ratgeber erwiesen.
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