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    <ntv:field ntv:name="headline">Bankenproblem in Spanien</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Die Sorge wächst</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>Seit dem Beinahe-Zusammenbruch der Regionalbank Caja Castilla la Mancha in Spanien wächst in dem Land die Angst vor weiteren Problemfällen im Bankensektor. &quot;Die Stützungsaktion zeigt, dass das spanische Finanzsystem nicht immun ist gegen die internationale Lage an den Märkten&quot;, hieß es in einem Analystenreport der spanischen Bank Bansesto. Anleger flüchteten aus Aktien der Großbanken wie BBVA und Santander. Die größten Risiken sehen Experten aber bei kleineren, nicht an der Börse gelisteten Geldhäusern.



Spaniens Wirtschaftsminister Pedro Solbes beteuerte, das Bankensystem des Landes sei gesund und es seien keine weiteren Stützungsaktionen geplant. &quot;Kann man im Moment weitere Probleme bei Banken sehen? Ich würde sagen nein&quot;, betonte er in Madrid.



<b>Sparkasse in Nöten

</b>

Die regionale Sparkasse Caja Castilla la Mancha musste am Wochenende wegen akuter Liquiditätsprobleme von der spanischen Zentralbank mit zunächst zwei bis drei Milliarden Euro frischem Kapital gestützt werden. Insgesamt können sich die Hilfen auf bis zu neun Milliarden Euro summieren.



Spanien hatte jahrelang von einem boomenden Immobilienmarkt profitiert und war von einem Rekordwachstum zum nächsten gejagt. 2008 platzte die Blase, seither befinden sich Immobilienpreise im freien Fall und das Land kämpft mit einer schweren Rezession. Die Ratingagentur Standard &amp; Poor&apos;s hatte kürzlich sogar die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft.



<b>Noch keine Verstaatlichungen

</b>

Analysten erwarten insbesondere bei kleineren Regionalbanken wie der Caja Castilla la Mancha steigende Kreditausfallraten, da sie im Gegensatz zu den Großbanken stärker im Immobiliengeschäft engagiert seien. &quot;Wir glauben, dass bei spanischen Sparkassen das größte Risiko besteht&quot;, erklärten die Experten von BPI. Größere Geschäftsbanken seien dagegen relativ komfortabel mit Eigenkapital ausgestattet und könnten steigende Kreditausfälle besser verkraften. Dennoch verloren Aktien von Santander an der Madrider Börse fast fünf Prozent, Titel der BBVA büßten gut vier Prozent ein, die der Banco Popular über fünf Prozent.



Spanien ist in der Krise bislang ohne Verstaatlichung von Banken oder größeren staatlichen Kapitalspritzen für Geldhäuser ausgekommen. Die beiden größten Institute des Landes, Santander und BBVA, schrieben im vergangenen Jahr Milliardengewinne und stehen damit deutlich besser da als manch ein europäischer Wettbewerber. Die Reserven schwinden jedoch zusehends. Nach dem jähen Ende eines Immobilienbooms hat sich die Zahl der Kreditausfälle in den vergangenen zwölf Monaten vervierfacht.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div>]]></ntv:field>
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        Seit dem Beinahe-Zusammenbruch der Regionalbank Caja Castilla la Mancha in Spanien wächst in dem Land die Angst vor weiteren Problemfällen im Bankensektor. "Die Stützungsaktion zeigt, dass das spanische Finanzsystem nicht immun ist gegen die internationale Lage an den Märkten", hieß es in einem Analystenreport der spanischen Bank Bansesto. Anleger flüchteten aus Aktien der Großbanken wie BBVA und Santander. Die größten Risiken sehen Experten aber bei kleineren, nicht an der Börse gelisteten Geldhäusern.



Spaniens Wirtschaftsminister Pedro Solbes beteuerte, das Bankensystem des Landes sei gesund und es seien keine weiteren Stützungsaktionen geplant. "Kann man im Moment weitere Probleme bei Banken sehen? Ich würde sagen nein", betonte er in Madrid.
        <b>Sparkasse in Nöten</b>
        Die regionale Sparkasse Caja Castilla la Mancha musste am Wochenende wegen akuter Liquiditätsprobleme von der spanischen Zentralbank mit zunächst zwei bis drei Milliarden Euro frischem Kapital gestützt werden. Insgesamt können sich die Hilfen auf bis zu neun Milliarden Euro summieren.



Spanien hatte jahrelang von einem boomenden Immobilienmarkt profitiert und war von einem Rekordwachstum zum nächsten gejagt. 2008 platzte die Blase, seither befinden sich Immobilienpreise im freien Fall und das Land kämpft mit einer schweren Rezession. Die Ratingagentur Standard &amp; Poor's hatte kürzlich sogar die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft.
        <b>Noch keine Verstaatlichungen</b>
        Analysten erwarten insbesondere bei kleineren Regionalbanken wie der Caja Castilla la Mancha steigende Kreditausfallraten, da sie im Gegensatz zu den Großbanken stärker im Immobiliengeschäft engagiert seien. "Wir glauben, dass bei spanischen Sparkassen das größte Risiko besteht", erklärten die Experten von BPI. Größere Geschäftsbanken seien dagegen relativ komfortabel mit Eigenkapital ausgestattet und könnten steigende Kreditausfälle besser verkraften. Dennoch verloren Aktien von Santander an der Madrider Börse fast fünf Prozent, Titel der BBVA büßten gut vier Prozent ein, die der Banco Popular über fünf Prozent.



Spanien ist in der Krise bislang ohne Verstaatlichung von Banken oder größeren staatlichen Kapitalspritzen für Geldhäuser ausgekommen. Die beiden größten Institute des Landes, Santander und BBVA, schrieben im vergangenen Jahr Milliardengewinne und stehen damit deutlich besser da als manch ein europäischer Wettbewerber. Die Reserven schwinden jedoch zusehends. Nach dem jähen Ende eines Immobilienbooms hat sich die Zahl der Kreditausfälle in den vergangenen zwölf Monaten vervierfacht.
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