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    <ntv:field ntv:name="headline">China gibt mehr Spielraum</ntv:field>
    <ntv:field ntv:name="subheadline">Aufwertung des Yuan</ntv:field>
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    <ntv:field ntv:name="plainbody"><![CDATA[<p>China erlaubt künftig eine deutlich schnellere Aufwertung seiner Währung und hebt die Zinsen an, um die rasant wachsende Wirtschaft abzukühlen. Unter massivem amerikanischen Druck, den Yuan aufzuwerten, um die chinesischen Exporte in die USA zu drosseln, erweiterte die Zentralbank in Peking am Freitag die täglich zulässige Handelsspanne gegenüber dem Dollar von 0,3 auf 0,5 Prozent. Damit wird die chinesische Währung deutlich schneller an Wert zulegen können als bisher. Der Schritt erfolgte wenige Tage vor dem Wirtschaftsdialog zwischen China und den USA nächste Woche in Washington, in dem das hohe US-Handelsdefizit mit China und die Währungsfrage eine wichtige Rolle spielen werden.



Die Zinsen hebt die Zentralbank zum vierten Mal seit April 2006 an. Ebenso wurde für die Banken zum achten Mal seit Juni 2006 die Reserveanforderung um 0,5 Punkte auf 11,5 angehoben. Die Kreditzinsen stiegen um 0,18 Punkte auf 6,57 Prozent und die Einlagezinsen um 0,27 Punkte auf 3,06 Prozent. Damit soll überschüssige Liquidität abgeschöpft werden, die in den aufgeblasenen Aktienmarkt, in Immobilien und übermäßige Anlageinvestitionen fließt. Trotz wiederholter Bremsmanöver und Zinserhöhungen ist Chinas Wirtschaft aber auch im ersten Quartal des Jahres um 11,1 Prozent gewachsen.



Mit der Erweiterung der Handelsspanne für den Yuan (Renminbi) kommt China den USA entgegen, die seit langem argumentieren, dass China seine Exporte durch einen unterbewerteten Yuan unzulässigerweise verbilligt und wettbewerbsfähiger macht. US-Beamte hatte vor dem strategischen Dialog zwischen Chinas Vizeministerpräsidentin Wu Yi und Finanzminister Henry Paulson am Dienstag in Washington greifbare Fortschritte gefordert. Der Yuan hat seit Juli 2005 schon um rund sieben Prozent zugelegt. Auch der EU ist der billige Yuan ein Dorn im Auge.



Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bewertete den Schritt positiv. Am Rande eines Treffens der G8-Finanzminister in Werder bei Potsdam bekräftigte er die Position der führenden Industrienationen, dass die Anpassung von Wechselkursen "marktbasiert passieren sollte" und dass es nicht zu abrupten Bewegungen kommen dürfe. "Das kann nur gut sein."



Die Ausweitung der Handelsspanne begünstige die Entwicklung des Devisenmarktes und werde die Flexibilität des Wechselkurses vergrößern, hieß es in einer Mitteilung der chinesischen Zentralbank. China hatte im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss im Außenhandel in Höhe von 177 Mrd. US-Dollar verzeichnet, was einem Zuwachs von 74 Prozent gegenüber 2005 entsprach.</p><div data-adformat="sc_intxt" style="margin-top: -10px; margin-bottom: 10px;" id="sc_intxt"></div>]]></ntv:field>
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      <p>China erlaubt künftig eine deutlich schnellere Aufwertung seiner Währung und hebt die Zinsen an, um die rasant wachsende Wirtschaft abzukühlen. Unter massivem amerikanischen Druck, den Yuan aufzuwerten, um die chinesischen Exporte in die USA zu drosseln, erweiterte die Zentralbank in Peking am Freitag die täglich zulässige Handelsspanne gegenüber dem Dollar von 0,3 auf 0,5 Prozent. Damit wird die chinesische Währung deutlich schneller an Wert zulegen können als bisher. Der Schritt erfolgte wenige Tage vor dem Wirtschaftsdialog zwischen China und den USA nächste Woche in Washington, in dem das hohe US-Handelsdefizit mit China und die Währungsfrage eine wichtige Rolle spielen werden.



Die Zinsen hebt die Zentralbank zum vierten Mal seit April 2006 an. Ebenso wurde für die Banken zum achten Mal seit Juni 2006 die Reserveanforderung um 0,5 Punkte auf 11,5 angehoben. Die Kreditzinsen stiegen um 0,18 Punkte auf 6,57 Prozent und die Einlagezinsen um 0,27 Punkte auf 3,06 Prozent. Damit soll überschüssige Liquidität abgeschöpft werden, die in den aufgeblasenen Aktienmarkt, in Immobilien und übermäßige Anlageinvestitionen fließt. Trotz wiederholter Bremsmanöver und Zinserhöhungen ist Chinas Wirtschaft aber auch im ersten Quartal des Jahres um 11,1 Prozent gewachsen.



Mit der Erweiterung der Handelsspanne für den Yuan (Renminbi) kommt China den USA entgegen, die seit langem argumentieren, dass China seine Exporte durch einen unterbewerteten Yuan unzulässigerweise verbilligt und wettbewerbsfähiger macht. US-Beamte hatte vor dem strategischen Dialog zwischen Chinas Vizeministerpräsidentin Wu Yi und Finanzminister Henry Paulson am Dienstag in Washington greifbare Fortschritte gefordert. Der Yuan hat seit Juli 2005 schon um rund sieben Prozent zugelegt. Auch der EU ist der billige Yuan ein Dorn im Auge.



Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bewertete den Schritt positiv. Am Rande eines Treffens der G8-Finanzminister in Werder bei Potsdam bekräftigte er die Position der führenden Industrienationen, dass die Anpassung von Wechselkursen "marktbasiert passieren sollte" und dass es nicht zu abrupten Bewegungen kommen dürfe. "Das kann nur gut sein."



Die Ausweitung der Handelsspanne begünstige die Entwicklung des Devisenmarktes und werde die Flexibilität des Wechselkurses vergrößern, hieß es in einer Mitteilung der chinesischen Zentralbank. China hatte im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss im Außenhandel in Höhe von 177 Mrd. US-Dollar verzeichnet, was einem Zuwachs von 74 Prozent gegenüber 2005 entsprach.</p>
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